Ich wollte einfach wieder aufmachen, wieder schauen, was da sonst noch ist. Ich wollte nicht einfach bis zur Passion oder so, bis wann auch immer, einfach weitermachen. Ich bin nicht so der Alltagstrott -Mensch, das liegt mir nicht speziell gut.
Podz-Glidz, der Lu-Glidz -Podcast.
Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens.
Heute mit
Dominik Rohner und
Lucian Haas am Mikrofon.
Der Ürtli -Berg, das ist der Hausberg der Zürcher Gleitschirmflieger. Es ist ein Berg, bei dem man bei Ostwind hoch über der Stadt sohren kann. Als guter Ausgangspunkt für weite Streckenflüge gilt oder galt er eigentlich nicht. Doch das hat sich im Mai 2020 gewandelt. Bei einer ungewöhnlich lang anhaltenden Biesenlage erflog Dominik Rohner innerhalb von knapp 10 Tagen gleich mehrere Startplatzrekorde hintereinander, summierte insgesamt über 1300 Streckenkilometer und flog als Bestleistung fast 270 Kilometer weit bis hinter den Genfer See. Nicht
nur die Schweizer Gleitschirm -Szene staunte über solche Leistungen. Glückwünsche kamen auch von Fliegerfreunden aus aller Welt, denn Dominik ist zwar ein Zürcher Gewächs, aber auch ein überzeugter Weltenbummler. Der 42 -Jährige verkaufte 2017 sogar seine Anteile an der gut laufenden Flugschule Paraworld an einen Kompagnon, um unbeschwert Reisen und Gleitschirmfliegen gehen zu können.
In dieser 34. Folge von Podz-Glidz erzählt Dominik von einigen seiner Erlebnisse. Darunter das Wetter. Das Fliegen an Vulkanen in Tansania, Para -Backpacking in Kolumbien, Streckenkiten an der Küste Brasiliens und eben auch, wie ihm solche Erfahrungen aus anderen Ländern helfen, die Fluggrenzen vom heimischen Oerdliberg zu verschieben. Wenn dir solche Gespräche von Podz-Glidz Inspiration für eigene Flugabenteuer liefern, dann hilf mit, dass es damit weitergeht. Denn Podz-Glidz ist ein zuhörergetragener Podcast. Anders gesagt, ich finanziere dieses Projekt, wie übrigens auch den Gleitschirm-Blog Lu-Glidz, nicht übertragen. Nicht über Werbung, sondern allein über freiwillige Förderbeiträge. Wie viel du vielleicht geben willst, bleibt ganz dir überlassen. Wer sich unsicher ist, dem empfehle ich als unverbindlichen Richtwert einen Euro pro Podcast -Folge und zwei Euro pro Lesemonat auf Lu-Glidz.
Zahlungen sind ganz einfach per PayPal oder Banküberweisung möglich. Die zugehörigen Daten findest du auf der Website von Lu-Glidz und zwar dort auf der Seite Fördern.
Dominik, hilf mir mal, wie sagt man das eigentlich richtig? Üdliberg oder Uerdliberg?
Wir sagen Uerdliberg. Uerdliberg. Mit ein bisschen Melodie, wie wir es Schweizer machen, weisst du.
Ja, ist immer ein bisschen singsam dabei. Und was ist der Uerdliberg für ein Berg?
Das ist eigentlich der Zürcher Hausberg. Der ist nicht so hoch, der ist am höchsten Punkt, 870 Meter. Das ist etwa 400 Meter über Zürich. Der Startplatz ist noch etwas niedriger. Ja, so der klassische Hausberg halt. Man geht da wandern, biken, da hat es ein Restaurant, ein Hotel oben im Winter. Also früher konnte man da noch schlitteln. Da geht ein kleiner Zug hoch. Es ist eigentlich so das stadtzürische Naherholungsgebiet, würde ich sagen.
Ich habe mir mal da so eine Website angeguckt, das ist die Website von dem Hotelrestaurant Uto Kulm. Und da steht dann dort auch, man kann ja auch Gleitschirmfliegen. Und da steht da der Startplatz. Der Startplatz ist sehr klein und umgeben von Bäumen. Es empfiehlt sich eine gekonnte Rückwärtsstarttechnik. Und nach dem Start ist ein aktiver Flugstil gefragt. Was soll das heissen?
Also das mit dem Startplatz und klein, das stimmt exakt so. Also mit einem Hochleister, da hast du links und rechts noch etwa einen Meter zwischen den Bäumen. Und das ist eigentlich das Resultat eines Erdrutsches vor, ich sage mal, so circa 15 Jahren. Und deshalb ist es oben flach, vorne recht steil. Und ja, so eine gute Rückwärtsstarttechnik, die hilft definitiv. So eine aktive Flugtechnik, ja, schau, ich meine, das ist nicht so schlimm eigentlich. So im Winter zum Beispiel kann da auch einfach dynamisch geflogen werden. Das ist eher auf der ruhigen Seite. Und jetzt halt so im Frühling, Frühsommer, wenn die Thermik gut ist, hast du halt Wind und Thermik. Aber das ist halt einfach Wind und Thermik.
Also nichts vom anderen Stern, aber auch nicht. Nicht rein laminares Fliegen, definitiv nicht, nein.
Das heisst ja häufig, der Ürtliberg ist so ein typischer Biesenberg, ist das so?
Das ist so, ja, definitiv, ja.
Aber ist nicht Biese per se dann auch ein bisschen, wo dann aktiver Flugstil gefragt ist?
Ja, es geht, weisst du, es gibt Situationen im Winter, wenn du eigentlich unter dem Hochnebel fliegst, dann ist das wirklich praktisch ein, ich sage jetzt mal, mehr oder weniger, mehr oder weniger laminare Strömung, weil wir haben, da wo die Biese herkommt, das ist im Flachland, der Ürtliberg steht eigentlich mehr oder weniger im Flachland und deshalb kommt die Biese mehr oder weniger laminar rein. Ich würde sagen, das, was es dann turbulent machen kann, also so wie überall halt, das ist, wenn sich da die Thermik reinmischt, dann, ja klar, dann halt Wind und Thermik gibt. Entsprechend kann es ein bisschen Turbulenzen geben. Aber wie gesagt, das ist nichts vom anderen Stern, überhaupt nicht. Aber es ist hauptsächlich schon... Für die Zürcher eher so der Sohringberg.
Ist sicher eigentlich für die meisten Piloten ist es ein Sohringberg. Ist ein ganz, ganz beliebtes, ich sage jetzt mal, so ein Feierabendfluggebiet. Da gehen, wir haben doch schon einige Piloten halt in Zürich, ist die grösste Stadt der Schweiz. Und da gehen viele, wenn die Biese bläst, abends da noch ein bisschen sohren. Und das ist wirklich auch wunderschön, wenn die Thermik dann ruhig wird und die Stadt, die gibt halt am Abend noch sehr, sehr viel Wärme ab als im Frühlingssommer. Und dann kannst du da wirklich bis eigentlich... In die Nacht kannst du da über der Stadt sohren. Das ist wunderschön, ja.
Nun bist du ja in diesem Jahr ab Mitte Mai an neun Tagen fast hintereinander, immer so ein bisschen Pause manchmal dazwischen, da bist du da am Uertliberg, Uertliberg, schwer zu sagen, fliegen gewesen. Und hast da dann, war es ja nicht nur Sohren, sondern du hast dann insgesamt über 1300 Streckenkilometer gesammelt. Das macht ja im Durchschnitt mehr als 140 Kilometer pro Tag. Ja. Ja. Wenn man diesen Durchschnitt nimmt, wäre das ja vor ein paar Jahren im Grunde jeder Flug ein, also der Durchschnitt zumindest gerechnet, ein Startplatzrekord gewesen. Jetzt stehst du mit fünf dieser Flüge sogar im Grunde ganz oben auf der besten Liste des Uertlibergs. Ist das für dich irgendwie was Besonderes?
Ja, schon, ja. Also ich muss dir ehrlich sagen, also die Rechnung habe ich nicht gemacht und ich bin zwischendurch auch mal am Turm gewesen und dann genau so fünf bis zehn Kilometer nach hinten abgegangen. Die Gleiter, gell, die haue ich dann halt nicht auf den XContest. Das kann schon auch mal vorkommen am Uertliberg. Aber sonst, ne, es ist definitiv etwas Spezielles, weil bis vor kurzem war der Rekord, der hat ewig lange gehalten von Marcel Schmid bis nach Wöwester geflogen mit, glaube ich, 164 Kilometern oder so. Und ich weiss selbst nicht, weshalb jetzt diese Biesenlage so speziell war. Also ich halte mich überhaupt nicht für einen besseren Piloten als, als die anderen, die da auch des Öfteren fliegen.
Ich glaube einfach, diese Biesenlage, hey, die war echt speziell fast, nicht jeder Tag, aber jeder zweite Tag war echt thermisch auch wieder gut. Und ja, ich habe halt im Moment Zeit, gell. Ich wäre eigentlich am Gleitschirm reisen, leiten und so Streckenflugcamps. Das ist halt wegen Corona etwas auf Eis gelegt, wie du dir vorstellen kannst. Und ich bin auch halt in den, ja, in der letzten Zeit, speziell viel geflogen und überhaupt in den letzten ein, zwei Jahren hatte ich halt sehr viel Zeit zum Fliegen. Und entsprechend bin ich ein bisschen im, wie sagt man da, im Schuss im Moment. Und es ist mir einfach gut gelaufen. Plus die Bedingungen haben einfach extrem gepasst. Ja, es ist alles ein bisschen zusammengekommen.
Ist das vielleicht auch so, dass, wenn so eine Biesenlage länger anhält und man sagt, okay, mit dem einen Flug habe ich schon was geschafft, da geht vielleicht noch mehr oder dass man einfach immer mutiger wird und noch mehr probiert und sagt, jetzt gucken wir mal.
Ja, das kann ich mir schon gut vorstellen. Also vom psychologischen her ganz bestimmt, als ich da den ersten, so das erste Dreieck geflogen habe und das mir da gefallen hat, schon mit 127, habe ich einfach ein bisschen weiter probiert. Und irgendwie, es ging einfach immer auf ohne, ich weiss nicht, es ging einfach auf irgendwie. Aber natürlich, wenn du schon ein, zwei coole Flüge hast, dann stehst du nicht mehr auf der Bremse, oder? Dann gibt es einfach noch ein bisschen, mehr Gas, jetzt setzt das Ziel noch etwas höher und das Spezielle war, dass die Bedingungen das erlaubt haben, dass man jeden Tag probieren konnte und irgendwie ging es dann auch noch immer auf und ja, es hat gut gepasst, ja.
Du hältst ja jetzt am Oertliberg sowohl mit einem FAI -Dreieck über 158 Kilometer, so den Dreiecksrekord im Grunde, und dann aber auch mit einem One -Way -Streckenflug, da bist du bis hinter den Genfer See, sogar noch ein bisschen nach Frankreich reingeflogen, das waren dann, ich glaube, 264 Kilometer oder so, auf welchen dieser Flüge bist du denn besonders stolz?
Was soll ich jetzt sagen, hey? Ich meine, weisst du, 267 Kilometer nach Frankreich fliegen, das ist schon supergeil, aber irgendwie ist das eigentlich eher so die Art Fliegerei, wie wir sie schon länger betreiben am Oertliberg, also halt die One -Way -Flüge mit mehr oder weniger Rückenwind gegen West -Südwest hin, ist einfach jetzt länger, aber ja, supergeil natürlich, aber das Dreieck finde ich eigentlich fast, irgendwie fast noch ein bisschen cooler, weil der Oertliberg ist definitiv nicht gebaut und positioniert, um FAI -Dreiecke zu fliegen, es ist auch tief und man muss quer zum Wind, es hat noch etlich viele Lufträume, die man irgendwie umschiffen muss,
man kann nicht sehr hoch aufdrehen, wegen dem Flughafen Zürich, man fliegt viel gegen den Flughafen, den Wind, dann in die Berge rein und dann muss man tief wieder irgendwie zurück nach Zürich kommen, also eigentlich finde ich das Dreieck fast noch etwas cooler, was natürlich auch cooler ist, wenn ich das Dreieck mache, dann lande ich in der Allmend Zürich und nehme das Tram nach Hause, das ist natürlich schon auch schön, ja. Das
heisst, von Frankreich nach den 267 Kilometern wieder zurückzukommen, das war schon ein bisschen komplizierter?
Ne, das wäre wahrscheinlich kompliziert gewesen, aber, ähm, ähm,
ein Pilotenfreund aus Genf, der Reynald Mummentaler, der hat mich irgendwie auf Live -Tracking gesehen und der hat mir schon in der Luft geschrieben, ja, flieg weiter, flieg einfach weiter, ich mache mich schon auf den Weg und ich hole dich zurück in die Schweiz. Und es war dann wirklich auch so, ich bin gelandet, habe geparkt, von der Wiese gelaufen und da ist er auch schon mit dem Auto anzufahren gekommen und hat mich, pff, in einer Stunde später waren wir in Genf und haben bei ihm zu Hause Bier getrunken. Hätte der dich nicht
geholt, wäre das auch mit dem Grenzübertritt wegen Corona -Zeiten ein bisschen schwieriger geworden?
Ach, keine Ahnung, das hätte ich dann rausfinden müssen. Ich habe gehört, dass es war eher ein bisschen schwierig, von der Schweiz nach Frankreich, also die Franzosen haben das nicht so sehr gemocht, dass sie nach Frankreich gehen, aber zurück in die Schweiz habe ich gehört, dass das eigentlich nie ein Problem war und auch, als wir da über die Grenze gefahren sind, die haben sich überhaupt nicht interessiert für uns. Ich sage auch Genf, gell, die haben extrem viele Frontaliers, heissen die, also Franzosen, die in Genf arbeiten und ich denke, das ist halt, das ist ein bisschen schwierig, dann kannst du halt nicht alles immer perfekt kontrollieren, gell. Nun, bist du ja da
stark mit dem Wind geflogen, du sagst auch Biese und häufig, wenn man in Richtung Genf geht, wird das Mittelland immer schmaler, der Wind nimmt dann häufig noch zu und sowas. Waren das denn so Bedingungen, wo du dann sagen würdest, für einen weniger erfahrenen Piloten wäre das schon nicht mehr fliegbar gewesen?
Nein, gar nicht. Also respektive der Flug, der lange Flug über 267 Kilometer, überhaupt nicht. Nein, nein, es war nie, zu keinem Moment habe ich da irgendwo Bedenken gehabt, dass es zu viel Wind haben könnte. Es war eigentlich nicht eine starke Biese. Es ist sowieso generell cooler, wenn man bei nicht so starker Biese da fliegen geht. Man hat viel mehr Optionen. Es kann aber Momente geben, wir haben da anfangs dieser Phase, haben wir, waren da sehr viele Piloten, genau an dem Tag, wo Sebi Benz den Rekord geholt hat, also das erste Mal den Rekord verbessert hatte, ja, das war ein Tag, da war ich mehr im Mittelland unterwegs. Sebi Benz und Peter Kleimann sind da in der Region Vevey -Montreux gelandet und ich bin mit meinem besten Freund Rico Chandra, wir sind mehr so ins Mittelland rausgezogen.
Das war ein Tag, da hatte ich schon gegen Ende sehr meine Bedenken, wie der Wind am Boden unten ist. Also ich habe auch immer wieder gecheckt, ich schaue mir den Wind immer wieder an, die Windstation dann. Und ich wollte, ich sollte an diesem Tag echt nicht zu nahe an den Genfersee, weil, ja, die Biese bläst halt voll raus auf den See und kann auch stark werden. Also, ja, ich bin halt unterdessen ein relativ, ich sage es mal, recht vorsichtiger Pilot. Wie dann Peter Kleimann und Sebi Benz gesagt haben, die sind ja wirklich am See eigentlich gelandet, praktisch am See und ich habe gesagt, ja, vielleicht leicht rückwärts bis gerade runter, also so, dass es gerade noch so geht, halt,
ja, aber es können definitiv Tage gehen, wenn man am Uidliberg startet, dass man da besser nicht ganz, nicht ganz bis zum Genfersee vorstösst, weil es dann einfach zu stark sein könnte, ja, definitiv, ja. Wenn man in diese
Richtung vom Uidliberg aus fliegt, da fliegst du ja erst immer ins Lee. Ist das für dich dann jedes Mal ein bisschen respektvoll noch oder sagst du, nee, das kenne ich jetzt mittlerweile alle schon?
Ja, nee, eigentlich fliegst du nicht ins Lee, weisst du, das ist ja nicht so hoch, der Uidliberg, der ist eben am höchsten Punkt, der ist ja 870 oder so was Meter hoch, an einigen Stellen ist der nur 700 Meter hoch, der Startplatz zum Beispiel ist, glaube ich, so etwa 700 und wir fliegen da ja schon höher ab, je nachdem, welche Route man nimmt, ist das entweder auf 1700 Meter oder 1300, wenn man da hochkommt natürlich und dann, also ist das Lee überhaupt, ist das überhaupt kein Thema, nein, nein, eigentlich nicht, nee.
Kannst du dich noch an deinen ersten Flug vom Uidliberg erinnern? Ja, recht gut. Wann war das?
Ja, das war etwa so 1997, muss das gewesen sein, so etwa einen Monat, nachdem ich mit dem Gleitschirmfliegen angefangen habe. Ja, ich war da 18 und ich war sehr so übermotiviert und gestrotzt voller Energie und habe mir das eigentlich schon richtig überlegt. Ich habe gedacht, der Wind, der kommt da so vom See und da steht der Uidliberg im Weg und irgendwo muss der Wind nach oben gehen und habe dann gedacht, ich gehe jetzt einfach mal diesen Uidlibergkamm abwandern und irgendwo werde ich schon was finden, wo ich mich raushauen kann. Das heisst raushauen, Startplatz gab es damals noch gar nicht? Nein, also den Startplatz, den wir jetzt nutzen, den gab es noch nicht, der ist erst entstanden vor 15 Jahren mit einem Erdrutsch. Damals gab es irgendwie einen Startplatz an der Buchenegg heisst die, aber den kannte ich noch nicht, ich habe ja keine Ahnung vom Fliegen gehabt
und da gab es irgendwie so Schneisen, gab es da so Wiesenschneisen, die etwas in Richtung Kamm hochziehen, dann habe ich da meinen Schirm hochgetragen und ausgelegt und ja, ich hatte halt einen, der war damals schon ein alter Schirm, ein Pro Design Corrado mit 31 Quadratmetern oder irgend sowas, viel zu gross für mich
und ich war dann natürlich überglücklich, als ich gestartet bin und den Uidliberg auch sofort überhöht habe. Das heisst, es war auch kräftiger Wind dann wahrscheinlich? Ja, das war sehr kräftig, weil sonst wäre ich nicht hochgekommen mit diesen Schirmen damals. Aber die Freude hat dann etwa zwei Minuten angedauert, bis ich dann rückwärts im Lee in Stalikon, das ist da die Ortschaft hinter dem Uidliberg, da bin ich wieder zu Boden gekommen. Das heisst, da dann aber schon im Lee? Das war definitiv Lee, aber zum Glück hatte ich einen Schirm, der hatte nicht so viele Zellen und eigentlich, den Schirm habe ich nie klappend gesehen, der konnte das glaube ich gar nicht. Ja, das war so Freude und Dummheit und alles miteinander, halt sehr neugierig.
Ja, alle zwei zusammen, gell? Aber es waren auch noch andere Zeiten, gell? Ich meine, da gab es noch kein Internet, oder? Nein, da gab es noch kein Internet. Ich meine, unser Wetterbericht, der war viel rudimentärer. Oder für mich mit 18, ohne irgendwas zu wissen, war der Wetterbericht einfach rausschauen, gucken, woher der Wind kommt, so gut man das konnte und wenn es noch eine Wolke hatte, konnte man es noch etwas besser abschätzen. Wir sind da oft einfach irgendwo hingefahren und haben halt mal geguckt, ob es liegt.
Das heisst, da wirst du einmal zum Oertli -Berg hochgelaufen und hast auch geguckt, ob es liegt und dann hat es sich halt irgendwo hin verblasen. Genau, aber ich habe den Oertli -Berg überhöht. Und da ist man dann stolz drauf.
Ja, das ist schon, ja.
Den Rest des Fluges, den vergisst man lieber, aber auf die Überhöhung ist man dann stolz drauf. Das ist doch super. Ja, ja, genau. Nun fliegst du jetzt seit 23 Jahren an diesen Berg. Verbindet dich irgendwie etwas Besonderes damit? Ist dieser Berg auch Heimat für dich?
Ja, ja, klar. Ich bin Zürcher, ich komme aus der Stadt Zürich und da ist man schon als Kindergärtner, ist man da, wie sagt man, bräteln gegangen. Unsere Schulreisen haben wir da hingemacht. Man ist da im Wald spielen gewesen. So mit der ersten Liebe ist man da hoch. Mit Freunden zum Schlitteln im Winter. Ja, natürlich. Das ist auch nicht jetzt der Berg. Da geht man vielleicht hin, wenn man laufen geht. Ich bin sehr oft am Oertli -Berg, auch ohne Schirm, auf jeden Fall. Hat
Heimat für dich eine Bedeutung? Also dieses
Wort Heimat? Ja, was soll ich jetzt sagen? Eine Bedeutung? Das Wort eigentlich nicht. Nein, Zürich ist meine Heimat. Die Schweiz ist meine Heimat. Aber jetzt, ja, viel mehr nicht. Nein, ich bin ja sehr gerne und oft unterwegs und im Ausland und ich bin jetzt nicht so der oberpatriotische Heimatschweizer. Das würde ich jetzt nicht so sagen, nein.
Jetzt warst du ja gerade in den vergangenen zwei Jahren sehr viel in der ganzen Welt unterwegs. Was hast du da gesucht? Ähm.
Eine gute Frage.
Ja, weisst du, ich habe ja lange gearbeitet in der Flugschule. Das war auch alles schön cool und lässig und spannend. Aber ich hatte einfach wieder mal Lust auf so das Feeling, als ich das erste Mal so reisen ging mit knapp 20, dass sich alle Türen wieder öffnen, dass nichts bestimmt ist, dass man reisen geht und es könnte eigentlich irgendwas passieren und man könnte sich darauf einlassen. Und es könnte sich etwas passieren, es könnte einem irgendwo hinziehen oder schwemmen und man könnte jede Möglichkeit eigentlich anpacken und etwas ganz Neues machen. Das war eigentlich, glaube ich, so ein bisschen das Gefühl, das ich wieder gesucht habe. Einfach so alles wieder neu öffnen, wieder Neues zulassen und so etwas in der Art.
Und was hast du gefunden?
Ja, viel Fliegen, viel Kiten, viel Schönes, aber ich bin wieder zurück in der Schweiz. Das ist schon auch super hier. Und ich bin auch nach wie vor wieder eigentlich jetzt in der Gleitschirmbranche beruflich unterwegs. Also, wenn es dann wieder losgeht natürlich.
Ich hatte dich ja im Vorlauf zu diesem Gespräch auch gebeten, mir mal so ein paar Stichworte, ein paar Highlights von deiner fliegerischen und reisenden Laufbahn so aufzuschreiben. Einfach nur, dass ich mir ein bisschen was vorstellen kann. Und am Ende hast du mir im Grunde zwei DIN A4 -Seiten voll geschickt. Und da gibt es so viel, worüber man jetzt sprechen könnte, wo man richtig neidisch werden kann, wo du überall schon warst und was du da wohl wahrscheinlich alles Mögliche erlebt hast. Ich glaube, das könnte Stunden dauern. Lass uns mal einfach so ein kleines Spiel machen. Ich nenne dir so ein paar Stichpunkte aus deiner Liste und du erzählst mir, was dir dazu als erstes und eindrücklichstes jeweils einfällt. Ich bin mal gespannt, was dazu kommt. Da muss man schnell denken. Das ist
nicht so meine beste
Seite. Von mir aus kannst du dir auch ein bisschen Zeit lassen. Ich bin immer gespannt, was auch bei einem Langsamdenker als erstes dann kommt. Also fangen wir mal an. Tansania.
Tansania
fliegen über Vulkanschlonden. Wie bist du dazu gekommen? Zu meinem Gedanken oder Tansania? Zu Tansania. Hey, das weiss ich eigentlich noch relativ genau. Ich habe da Fotos gesehen. Ich glaube, die eine Fotoserie war von Michael Gebert und ich glaube, er war mit Foto. Ich glaube, er war mit Foto. Ich glaube, er war mit Foto. Ich glaube, er war eventuell mit Felix Wölk da. Und die anderen Fotos waren von Horacio Llorens und mit wem war er wohl unterwegs? Wahrscheinlich mit Tom de Dorlo dort. Und was mich am meisten beeindruckt hat, waren zum einen diese Vulkane und dann diese weiten, weiten Steppenebenen mit ganz vielen so kleinen Kratern, die da überall rumstehen
und das Lichtspiel. Und ich wusste, da wollte ich dann unbedingt hin. Und dann Jahre später, habe ich das mal gemacht.
Und wie ist es, von diesem Vulkan zu fliegen? Muss man da hochlaufen, um dann oben rausstarten zu können? Man kann aber rundherum an allen Ecken irgendwo raus? Oder ist da alles so bewaldet, dass man da auch wieder, wie am Oertliberg, erst die Schneise suchen muss?
Nein, also bewaldet ist es überhaupt nicht. Also weder rundherum noch an den Bergen praktisch. Nein, fast nicht. Eigentlich kein Wald, würde ich sagen, praktisch.
Landen kannst du sowieso überall. Das sind die grossen Massai -Steppen, und das ist auch wunderschön, weil da latschen wirklich die Giraffen, die Gnus, die... Also wirklich eine Grosstiervielfalt, die da rumläuft. Das ist unglaublich, und da landest du drin. Das ist wirklich total abgefahren. Also diesen speziellen Vulkan, Thermik am meisten beeindruckt hat, dieser Oldonio Lengai, da kann man, könnte man hoch, aber man muss da Führer nehmen. Alles in Tansania, was mit Tourismus zu tun hat, ist extrem teuer, wirklich extrem teuer. Und wir haben uns dann dazu entschieden, an der, das ist auch das Rift Valley, das kennst du bestimmt, oder in Kenia da die Fliegerei, in der
Hinten, in Kerio Valley. Wo dann an der Ridge dann 100 Kilometer im Ridge -Rad hin und her geflogen werden, so Power Soaring, wie die Leute das nennen.
Genau, und das ist eigentlich die Fortsetzung, einfach südlicher, dann in Tansania, ist überhaupt nicht ganz so ausgeprägt, da ist viel tiefer. Aber wir sind da jeweils an dieser Ridge -Kante gestartet, oder Rifts, das waren vielleicht 150 km, die wir da hoch sind, 200, irgend sowas, und sind dann über die Fläche zum Vulkan geflogen, am Vulkan hoch und haben den überhöht und sind dann auch top gelandet auf dem Vulkan und das war, also das ist extrem eindrücklich, weil da ist nach wie vor aktiv, der Vulkan. Und es ist so der perfekte Vulkan -Kegel und es ist fantastisch schön dort, wirklich. Es ist etwas, ich würde sagen, etwas vom Schönsten, das ich je beflogen habe, ja. Aber es ist definitiv nicht ein Ort, was jetzt weisst du eben, in den Uetliberg, dann kann ich jedem, der einigermassen starten kann, da wirklich hin, ist überhaupt kein Problem.
So Flieger in Tansania habe ich schon als recht anspruchsvoll erfunden, vom Wind, von das Devils. Und dann ist es trotzdem nicht so einfach, da wirklich mal den thermischen Anschluss zu erwischen und ich fand es schon noch recht
anspruchsvoll. Und dann landest du da irgendwo in der Steppe, kommen wilde Tiere, oder kommen da die Menschen alle gelaufen, weil Afrika voller Menschen ist, wo man immer aufpassen muss, dass die einem nicht den Schirm dann kaputt trampeln.
Also Tiere hast du definitiv, aber die Tiere, die ausserhalb der Nationalpark noch so rumlaufen, das sind eigentlich keine, wie sagt man so, Prädatoren, keine Wildkatzen mehr, weil das ist ein Maasai -Gelände und der Traum jedes Maasai -Mannes, und ich glaube so,
das Hochgefühl eines jeden Maasai -Mannes ist es, einen Löwen zu erlegen. Aus welchem Grund auch immer, das weiss ich jetzt nicht mehr. Aber ausserhalb der Parks gibt es, so wie ich mich erinnern mag, eigentlich keine Löwen mehr.
Die Menschen, die kommen auch schon zu laufen, aber es ist dann nicht so wie in Kenia, wenn man da landet, das ist viel grüner, also da im Kerio Valley, das ist extrem bevölkert, da kommen sie zu Hunderten, ein Hund ist umzingelt. Wenn man da in Tansania landet, dann geht das eine gute Weile, aber dann schaust du die Ebenen entlang, dann kommen die Maasais da zu laufen über die Ebenen, das ist wirklich bizarr, dann siehst du sie schon eine halbe Stunde früher, bevor sie bei dir sind, siehst du sie am Horizont dir entgegenlaufen. Das
finde ich
super cool.
Die sind ja auch gross gewachsen, die Maasai, oder? Die sind sehr gross gewachsen, ja. Zumindest die Bilder, die ich kenne, das sind so ganz schmale Persönlichkeiten, die dann aber so gross aufgeschossen sind. Ja, genau. Mit langen Stöcken, und die dann sich wahrscheinlich da, ja, interessantes Bild, wenn die sich da fortbewegen.
Ja, genau. Und man denkt, das ist so Folklore, weisst du, aus dem Katalog da mit den Umhängen und den Sperren und den Krallenketten, aber also das ist, die ziehen sich tatsächlich alle so an, also man sieht da keine, oder ich hätte es jetzt nicht gesehen, zumindest in dieser Region nicht, dass Maasaisen westliche Kleider haben, sondern wirklich alle traditionell gekleidet. Das ist schon sehr spannend,
wirklich. Nun wird ja in Tansania, wahrscheinlich anders als in Kenia, gibt es wahrscheinlich sehr wenige Paraglider, die dann da mal vorbeikommen. Wie reagieren denn die Maasai dann da drauf, oder wie haben die auf euch reagiert? Sind sie dann ganz freundlich, oder sagen die, wo kommt ihr jetzt her, oder was soll das hier eigentlich, oder? Schau, ich
war noch ein bisschen überrascht, weil meistens ist es ja so, wenn man eben einer von ganz wenigen ist, kenne ich so, ist es eigentlich praktisch immer nur positiv. Die Maasaisen waren wirklich freundlich, und das war überhaupt nicht das Thema, aber so die Frage nach Geld, Geschenken, und dass das jetzt kostet, weil man auf ihrem Land landet, die war schon immer sehr nahe. Also ja, da war ich ein bisschen überrascht. Meistens, wie ich es mich gewohnt bin vom Reisen, überwiegt die Freude, man wird eingeladen und so. Auch in Kenia war das eigentlich nie ein Thema, es war Freude, ganz viele Leute, Kinder, was weiss ich, ein riesen Ghetto.
In Tansania war so der Geldgedanke, also du bist jetzt quasi der Weisse mit Geld, der hier landet, und du gibst uns jetzt was. Obwohl, ich denke, die haben echt noch nicht viele Gleitschirmflieger gesehen. Da war ich ein bisschen überrascht, muss ich ganz ehrlich sagen, da war ich ein bisschen überrascht, ja.
Aber freundlich auf jeden Fall, ja, nein, also überhaupt kein Thema. Aber
Geld war schon ein Thema, ja. Springen wir jetzt mal ab, auf einen ganz anderen Kontinent. Kolumbien. Ja. Da schreibst du Para -Backpacking in Kolumbien. Was ist das, oder wie geht das? Ach, dem sage ich einfach so.
Es wird ja viel Biwak geflogen, es ist eigentlich so ziemlich das Gleiche wie Biwak -Fliegen, nur ich habe gemerkt, ich habe das vor Jahren mal so zwei-, dreimal gemacht, und ich habe gemerkt, ich bin eigentlich, es ist wunderschön da auf dem Berg, und ich habe mir das auch immer supercool vorgestellt, aber ich habe gemerkt, ich bin nicht so gerne alleine, ich bin am Abend nicht so gerne alleine, ich bin gerne unter den Leuten, auch wenn ich nicht mit einem Kollegen unterwegs bin, ich muss auch nicht mit ewig vielen Leuten dann sprechen oder irgendwas, aber ich bin auch gerne wo, wo es Menschen hat. Und für genau das bietet sich Kolumbien extrem gut an, weil erstens ist es warm, wo du landest, hat es eigentlich sowieso Leute, also schlafen wirst du auch irgendwo können, und irgendwie auf den Berg hoch kommst du auch wieder.
Ich muss auch nicht unbedingt zu Fuss gehen, und in den Tropen, in den Tropen noch viel weniger, da ist es sowieso zu heiss. Und in Kolumbien habe ich dann begonnen, habe ich glaube, ja, nein, nicht glaube ich, in Medellin am Stadtstartplatz, so quasi das Bordeaux zu Mütliberg, einfach in Medellin, und alles was ich dabei hatte, war ein bisschen so Kreditkarte, ich hatte glaube ich so vier T -Shirts, vier Unterhosen, meine Flip Flops und Kamera, und mein Flugmaterial habe ich, viel mehr hatte ich nicht dabei, und bin mal losgeflogen in Richtung Gali, dann bin ich da noch etwas südlicher geflogen, dann noch Richtung Pereira, dann habe ich noch das Zentraltal, das Magdalena -Tal geflogen, und jeweils am Abend habe ich einfach irgendwas zu schlafen gesucht, und am nächsten Morgen habe ich mir irgendeinen Tuk -Tuk, oder einen
Töff gesucht, Thermik wieder irgendwo, irgendwo auf einen Hügel gefahren hat, und das habe ich so etwa drei, drei, dreieinhalb Wochen lang, habe ich so Kolumbien eingeladen, eigentlich bereist, anstatt Busse nehmen, einfach mit Gleitschirm die Strecken zurück geflogen.
Gibt es denn da immer Berge, von denen man dann, also wo du sagst, da bin ich gelandet, halt unterhalb, und am nächsten Tag fährt mich einer irgendwo hoch, und dann gibt es da auch wieder etwas, wo man raus starten kann, oder? Ja,
absolut, plus minus, also Kolumbien bietet sich jetzt für diese Art Fliegerei extrem an, weil oft, also Berge, Berge hat, also jetzt mal abgesehen vom Gebiet, wo es Richtung Amazonas, oder dann die Flächen Richtung Karibik ist, ja, ist ja eigentlich alles, alles, alles hügelig, ist wirklich überall hügelig, und auch immer wieder, weisst du, hast du Felder und freie Flächen, wo du irgendwie raus starten kannst, das auch, und sie leben eben auch, also du hast viele Ortschaften, Dörfer, die nicht wie bei uns, eigentlich im Tal unten am Fluss liegen, sondern sehr oft auf dem Kamm oben, und oft verlaufen auch Hauptstrassen eigentlich auf dem Kamm oben, deshalb also, dass du da irgendwo starten kannst, das ist faszinierend, das ist fast immer, fast immer
gegeben, ja. Das heisst dann aber auch, du bist dann quasi häufig top gelandet bei so einem Dorf, und hast dann da übernachtet, und bist dann neben dem Dorf dann wieder raus gestartet.
Ja, so oft bin ich leider nicht top gelandet,
ne, meistens muss ich da am nächsten Morgen, habe ich irgendein Fahrzeug genommen, das mich wieder hochgefahren hat. Aber
das ist eine Art des Reisens, was du durchaus empfehlen kannst.
Ja, ich finde es super, ja, das ist genau mein Stil, ja, und ich bin eigentlich sicher, das kann man auch,
sagen wir mal, das auch an anderen Orten machen. Wo ich es sehr gerne probieren würde,
ist so die, das kennt man jetzt ja auch so vom Wegkampffliegen, von den Fotos, also speziell beeindruckt hat mich Pancas in, was ist das, Südwest -Brasilien, das ist der Bundesstaat, Espirito Santo, auch Minas Gerais ist da in der Nähe, so Vitoria, Governador Valadares ist nicht weit weg, aber auch so Baixo Guandu, Castelo, wo sie immer die Wettbewerbe haben, also diese Monolithenlandschaften, und ich bin ganz sicher, so in dieser Zone könnte man das sehr, sehr, sehr gut auch machen, nur schon das Wetter ist ähnlich, es hat Hügel, es hat recht viele Startplätze, sogar offizielle, ich bin sehr, da, da möchte ich das unbedingt in, ja, in der Zukunft auch mal machen, ja, zumindest probieren.
In Brasilien hast du ja zumindest Reisen noch eine ganz andere Sache gemacht, da hast du Streckenkiten an der Küste gemacht, wie geht das? Das
ist viel, viel einfacher als Streckenfliegen, also zumindest in Brasilien an der Nordostküste, da hast du eigentlich, kann man sagen, fast ein halbes Jahr, hast du den Passatwind, der einfach von Ost bläst, manchmal etwas mehr Nordkomponente, manchmal etwas mehr Südkomponente, und du hast wirklich jeden Tag einfach Wind, also das ist nicht die Frage, wir müssen ja eigentlich ständig darum kämpfen, dass wir nicht absaufen, da beim Kiten, da gibt es, ich würde sagen, in diesem halben Jahr ganz wenige Tage, wo du keinen Wind hast und sonst setzt du dich einfach aufs Wasser und kiterst mit dem Wind die Küste hoch, ja, und das habe ich da, glaube ich, so etwa 600 Kilometer auf der Küste nachgefahren, so sehr ähnlich wie das Parabagpacking, einfach, dass man fast noch weniger braucht, ich hatte da zwei Bahnhosen, eine trockene, eine, die ich auf dem Wasser anhatte, irgendein T -Shirt,
ja, Kreditkarte, Kamera, Handy, mehr, also viel mehr brauchst du wirklich nicht, und dann hast du so einen Drypack, also einen wasserdichten Rucksack, und ich glaube, ich hatte drei Kilo auf dem Rücken, irgendwie sowas in der Art, drei, dreieinhalb Kilo, mehr nicht, und dann kannst du da, also es gibt Leute, die machen da 1500 Kilometer Downwinden, also Downwinden nennt man das, Downwindkiten.
Aber ist das nicht langweilig? Ich meine, so nur Downwind und an der Küste, und im Grunde sieht die Küste ja wahrscheinlich, das ist ein niedriger Streifen oder sowas, da sind ja, glaube ich, nicht direkt Berge dahinter oder sowas, ist ja fürs Auge jetzt nicht das Interessanteste, oder doch?
Du hast recht, es ist jetzt nicht so weit der tropische perfekte Strand mit den Palmen, die sich da über das knallblaue Wasser legen, das ist es nicht, aber du hast eigentlich im Abstand von 30, 40 Kilometern hast du immer wieder Dörfer, wo du schlafen kannst, es hat auch immer wieder andere Kiter, es hat so viele Ortschaften, wo gekitet wird, du lernst wieder Leute kennen, ich kenne unterdessen schon auch so einen ganzen Abschnitt, das war nicht das letzte Mal, als ich das gemacht hatte, letztes Jahr war ich da auch wieder, du kennst schon Leute, dann hast du halt, ich würde sagen, du fährst ja nicht nur einfach runter mit dem Wind, das ist, das Nord -Ost -Brasilien ist eigentlich, es hat auch Wellen, hat auch Orte mit Wellen, aber ich finde, es ist vor allem ein Paradies für Flachwasserkiten, und das ist natürlich, um zu springen, um Tricks zu lernen, ist das perfekt,
also das letzte Mal habe ich dann auch nicht mehr so ganz so lange Abschnitte gefahren, einfach so, dass wenn ich im nächsten Ort ankomme, dass ich dann auch noch etwas Power hatte, um zu spielen halt, und nein, also nein, langweilig auf keinen Fall, nein, gar nicht, es gibt aber, es gibt wirklich auch sehr, sehr, sehr schöne Abschnitte, muss ich sagen, es ist halt trockener, es ist mehr so Dünenlandschaft, aber du hast immer wieder auch so oasenmässige Orte, wo die sind dann auch grün, gell, und das ist dann schon sehr, sehr schön, oder das Parnaiba -Delta, wo der Parnaiba -Fluss reinkommt, das sind all so vorgelagerte Inseln mit, da kannst du auch durch die Flüsse fahren, das ist, ja, es ist wunderschön, wirklich super schön, ja. Wie lange hast du gebraucht für 600 Kilometer mit dem Kite? Uff, das war gar nicht so lange, gell, ich würde sagen, ich habe es, glaube ich, in zwei Wochen gemacht, aber das kannst du natürlich, du kannst das viel schneller machen, da gibt es Leute,
die, die könnten vielleicht 100 Kilometer am Tag kiten, die könnten das, weil das kann man schon, gell, aber ich, das war gar nicht, das ist nicht das Gleiche, weisst du, also für mich nicht, wie beim Streckenfliegen, ich sehe da den Kick nicht einfach, möglichst weit zu fahren pro Tag, sondern ich, ich erlebe lieber noch was dabei, ja, und brauche meine Energie auch noch zum Spielen und um Tricks zu lernen und, ja, also da, da habe ich überhaupt nicht irgendwie die, das Ziel, vor Augen, möglichst schnell die 600 Kilometer zurückzulegen, weil technisch ist das eigentlich, Ausdauer braucht das dann natürlich, je länger du fährst, aber technisch ist das ja nicht irgendwie anspruchsvoll, einfach mit dem Wind runterzufahren, das ist es überhaupt nicht.
Fliegend warst du ja in Brasilien auch wirklich auf grossen Strecken unterwegs, bist da mal über 500 Kilometer geflogen, von, ich glaube, von Kaiko aus oder sowas, wenn du das jetzt mal so vergleichst und sagst, ja, das Streckenkiten, das ist eigentlich nicht so für dich das Interessante, da die grosse Strecke zu machen, nun ist es, das Streckenfliegen in Brasilien, zumindest da über das Flachland, heißt auch, okay, mit dem Wind einfach verblasen zu lassen, im Grunde auch ein Downwind, den du da machst, warum ist es mit dem Gleitschirm das Interessante, da wirklich die grosse Strecke zu machen, wo du sagst, mit dem Kite hättest du da nicht so ein Interesse?
Ja, weil es ist schon was ganz anderes, also es ist ja, selbst in Nordost -Brasilien ist es ja nicht so, dass du einfach einmal aufdrehst und dich runterblasen lässt, weil beim Kiten ist es mehr oder weniger so, weil der Wind bläst und du stehst ja auf dem Wasser, da musst du nichts tun, also ja, Kraft haben, aber sonst nichts, also, ganz, ganz, so fliegst du auch nicht 4, 5, 100 Kilometer ohne was zu tun, also, es ist schon die Herausforderung da, ganz früh am Morgen zu starten, wenn die Thermik noch schwach ist und bis ganz spät in die Nacht hinein zu fliegen und, auch diese Rhythmuswechsel zu antizipieren, das Flachlandfliegen ist auch was ganz anderes, speziell für Schweizer Piloten halt, früher kannte ich nur die Bergfliegerei,
nein, nein, ich finde das super spannend, die Fliegereien in Brasilien, ich finde es extrem speziell, ja, ich werde auch wieder hingehen, ja.
Nochmal im Vergleich zu deinen Flügen vom Urdliberg, wo du auch quasi mit Rückenwind geflogen bist, also die One -Way -Flüge dann Richtung Genfer See, würdest du sagen, dass solche Geschichten wie diese ewig weiten Streckenflüge in Brasilien, haben die auch dein Denken in der Form verändert, was man im Flachland in der Schweiz machen kann?
Ich denke es mir schon, ja, ja, ich denke es mir schon, ja, auf jeden Fall, ja, ja, einfach das Vertrauen, es ist ja nicht nur Brasilien mit, wenn man viel reist, dann, also ich bin relativ viel Flachland geflogen, in den letzten Jahren, sei dies, oder, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, ja auch, wenn du da im Tal fliegst, ist es auch Flachlandfliegen, ja, an ganz vielen anderen Orten noch, ich glaube, irgendwann merkt man eigentlich, einen Berg braucht man ja eigentlich nur, um eine Initialhöhe zu haben, um die erste Thermik zu erwischen, nachher, die Thermik, ich glaube, die steht auf der ganzen Welt, wo sie irgendwie festen Untergrund hat. Mhm.
Macht dir denn eine Sache mehr Spass, wo du sagst, Bergfliegen ist trotzdem, warum auch immer, fürs Auge oder sonst was interessanter, als Flachlandfliegen?
Nein, voll nicht, ich finde beides geil, es ist einfach, es ist total anders, wirklich schon sehr, sehr anders, wie man fliegt, aber ich muss dir sagen, ich bin eigentlich erst jetzt, im letzten Jahr, zwei bin ich, in der Schweiz, wieder am ambitioniert fliegen, weil all die Vorjahre, die 11 Jahre zuvor,
habe ich halt mit der Flugschule, im Sommermonat, sehr viel gearbeitet, und manchmal mag man da, fast nicht mehr selbst fliegen gehen, selbst wenn das Wetter, dann mal per Zufall unter der Woche, super ist an den Tagen, wenn man frei hat. Irgendwann, ich konnte, konnte Fliegen fast nicht mehr sehen, nein, das ist jetzt übertrieben, aber, aber so ambitioniert fliegen, ich mochte fast nicht mehr, und es ist eigentlich erst, im letzten Jahr, zwei, zwei Jahre, sage ich jetzt, wo ich in der Schweiz, wieder ambitioniert, in den Bergen fliege, und ich habe es wieder total frisch entdeckt, es ist also schon auch super cool, wenn es so richtig stark ist, wie man da schnell vorankommt, mit wenig Tränen, also es ist schon auch,
eine super lässige Fliegerei, möchte ich auf keinen Fall missen, nein.
Du hast jetzt gerade schon deine Flugschule, oder deine Ex -Flugschule, wo du ja deine Beteiligung, wieder an deinen Partner abgegeben hast, erwähnt, das ist die Paragliding World in Zürich, das hast du 2007 mit dem Ueli Neunschwein, damals begründet, und zwar in Zürich, in der Stadt, ist eine Stadt, ein gutes Pflaster für eine Flugschule?
Ja, das hat sich schon so herausgestellt, ja, das, wie, ja, ja, auf jeden Fall, also, gell, man muss natürlich auch sagen, Zürich ist jetzt nicht eine riesige Stadt, ist vielleicht mit allem rundherum, irgendwie knapp eine Million, und innerhalb einer Fahrstunde, von unserem Shop, da hast du, da hast du Dutzende von Fluggebieten, gell, das ist halt nicht wie, wo, wo, im Bonn, gell, ich glaube, das sieht wahrscheinlich schon ein bisschen anders aus, von Zürich aus, hey, da, da bist du schon so schnell in Fluggebieten, das ist von der Logistik her ein kleines Problem, und wir hatten so die Vorstellung, dass, dass wir einfach am besten unser, unseren Shop, unser, unser Hauptquartier dahinsetzen, wo die Leute auch sind, und das ist jetzt halt nochmal, wenn man die Schweiz anguckt, ist, ist das ein Achtel der, der Schweizer Bevölkerung lebt in Zürich, und das hat sich dann auch bewahrheit, also das erste Jahr, natürlich, das war so, da haben wir so überlebt, irgendwie, so knapp, aber schon im zweiten Jahr ist das sehr gut gelaufen, und, ja, so ging es dann auch weiter, und läuft nach wie vor sehr, sehr gut, ja, also ich glaube, um,
also um die Kunden, mussten wir uns eigentlich selten Sorgen machen, ja, um andere Dinge, ja, aber so die Kunden eigentlich nicht, nein.
Wenn da alles so gut gelaufen ist, ihr habt ja später sogar noch eine Dependance in, in Luzern gegründet, glaube ich, was ja wirklich für einen Erfolg spricht, und Erfolg gibt einem ja auch immer Auftrieb, und warum bist du dann trotzdem aus dieser ganzen Geschichte wieder ausgestiegen? Das war ja dein Baby im Grunde.
Ja,
schau, ich habe es elf Jahre gemacht, und, und es war eine, wirklich, ich muss sagen, war eine, eine super lehrreiche Zeit, super spannend, und extrem viel, viele gute Momente, und, und, ich habe es mit Ueli, Ueli Neunschwander, der jetzt die Schule führt, wir haben es immer noch sehr, sehr gut miteinander, ich arbeite auch wieder für ihn, so als Freelancer, aber ich hatte einfach irgendwie den Drang, ich wollte selber wieder mehr fliegen, mehr Freiheiten haben, also ich habe keine Kinder, weisst du, ich habe relativ wenige Verpflichtungen, und jetzt einfach bis, bis 65 viel Geld zu verdienen, und dann mag ich nicht mehr, meine Knochen sind alt, es schmerzt mir alles noch mehr, als es sowieso schon tut,
und ich war so ein bisschen, weisst du, heute sieht man ja so viele Filme, von Piloten und Kiten, und weisst du, was ist die, alles lässige, lässige Abenteuer erleben, und ich habe mich wieder mehr so ein bisschen in diese Richtung gesehen, ich wollte mehr von dem Teil haben, und man kann halt nicht einfach voll verdienen, und voll viel Zeit haben, und alles kann man nicht haben, und was ich vorhin schon erwähnt habe, ich wollte, ich wollte einfach wieder aufmachen, wieder schauen, was da sonst noch, was da sonst noch ist, ich wollte nicht einfach bis, bis zur Passion oder so, oder bis wann auch immer, einfach weitermachen, ich habe das schon gemerkt, meine, die Leidenschaft, so die Passion war, so in den letzten ein, zwei Jahren, war nicht mehr ganz so vorhanden, wie am Anfang, hey, ich musste einfach wieder mal ein bisschen, ein bisschen tanken, und Neues machen, Neues sehen, und ja,
ich bin nicht so der, der Alltagstrott -Mensch, das liegt mir nicht speziell gut.
Würdest du denn heute im Rückblick noch einmal diese Laufbahn, also trotzdem noch einmal diese Laufbahn als Fluglehrer einschlagen, wenn du mit dem heute, mit dem heutigen Wissen vielleicht noch einmal zehn Jahre zurückspringen würdest?
Ja, sofort, doch,
das würde ich
sofort nochmals machen. Also, weisst du, es war wirklich, das war eine super geile Zeit, so etwas aufzubauen, es ist auch super lässig zu sehen, wenn man das noch nie gemacht hat, dass sich selbstständig machen, und zu checken, hey, ich kann eigentlich irgendwas anreißen, man kann irgendwas tun, man ist nicht abhängig, dass jemand einen Job für einen übrig hat, weil es gibt so viele Dinge, die man machen kann, wenn man es richtig anreißt und sich ein bisschen was dabei denkt, kann man davon leben, und das ist, ich finde das ein schönes Gefühl, das Wissen, hey, eigentlich, wenn es dann sein muss, dann mache ich einfach wieder was selber, hey, wenn mir alles andere nicht passt, und es gibt schon auch, schon auch sehr viel Selbstbewusstsein, auf eine Art, ich finde das ein gutes Gefühl, und es war einfach super spannend, gell, und als wir angefangen haben, hey, das war, das war anders, wir hatten irgendwie zwei Schüler, und wir hatten nicht mal ein Auto ganz am Anfang, und wir haben das Auto ausgeliehen, um ins Fluggebiet zu fahren, das war, das war richtig geil, und dann, dann sieht man das so wachsen, und es funktioniert, und viele Pläne gehen auf, viele andere auch nicht, gell, aber das grosse Ganze funktioniert, das ist, das ist super lässig, das ist schon cool, ja, doch, auf jeden Fall.
Hast du dich denn selber als guten Fluglehrer gesehen? Na, der Beste natürlich, nein, ja, das ist, ja, was soll ich jetzt da sagen, hey,
sag her, ein bisschen bescheiden, sowas fragt man einen Schweizer nicht.
Dann frage ich anders, was macht denn, was macht denn aus deiner Sicht einen guten Fluglehrer aus?
Ja, ich denke, Empathie,
Einfühlungsvermögen, ja, Punkt.
Technik?
Äh, schau, Technik, ich meine, du musst, du musst ja nicht Prüfung machen als, als Fluglehrer, ich glaube, wenn du das, das ist nicht so super schwierig, aber, ich denke, ich spreche jetzt mal vom Lehrer, der Schüler ausbildet, bis zur Prüfung, bis zur Lizenz. Weisst du, was man da beibringt, ist ja technisch nicht schwierig, das kann jeder gute Pilot, das ist nicht vom anderen Stern. Es ist viel, viel wichtiger, dass man, dass man eine Persönlichkeit hat, die von den, von einer grossen Anzahl Leuten gemocht wird, dass man bei denen gut ankommt und, dass man einen Weg findet, dass, dass, den Inhalt diesen Leuten zu vermitteln, also das Pädagogische.
Und ich glaube, pff, das ist, das ist gewissen Leuten einfach mehr gegeben und anderen weniger. Ich halte das für viel, viel wichtiger, als dass man irgendwie der, der beste Pilot ist. Das ist, das ist zweitrangig, finde ich, als Fluglehrer.
Darf ein Fluglehrer fluggeil sein?
Äh, es ist einfacher für den Fluglehrer, wenn er nicht so fluggeil ist.
Ja, er darf schon, aber es ist, also, ich bin es ja nach wie vor, gell, und ich habe schon oft gelitten, hey, an guten Tagen, wenn du, wenn du da am Landeplatz stehst und andere fliegen 250 Kilometer in den Bergen, das, das sind keine schönen Momente, gell.
Aber das ist ein Job, gell, so ist es auch. Was macht das dann mit dir? Wirst du dann, oder wurdest du in solchen Situationen dann, dann unzufrieden oder sauer oder was, was frisst da in einem?
Äh, sauer nicht, natürlich nicht sauer. Ich meine, man hat ja das so gewählt und man, man weiss das, dass das jetzt halt der Job ist. Wenn du sagst, Unzufriedenheit, ist ein starkes Wort, aber ich, ich denke, das war schon, vor allem dann die letzten Jahre bei mir, ein bisschen Unzufriedenheit schon oder so das Gefühl, ich ver - oder eher so das Gefühl, ich verpasse was. Ich verpasse was, wenn ich jetzt ewig so weitermache. Das Gefühl kam schon immer mehr auf. Weisst du, in den ersten Jahren, wie gesagt, ich hatte, da waren so viele andere Dinge, die wir gelernt, erlebt, aufgezogen haben, die, die derart spannend waren, jetzt vielleicht weniger für mich fliegerisch persönlich, aber so, auf anderen Ebenen, so spannend war, dass das, dass das das aufgehoben hat.
Aber so gegen Ende hin, dann kam das wieder viel stärker, dass ich wirklich das Gefühl hatte, das war sicher auch ein Grund, weshalb ich, weshalb ich meinen Teil verkauft habe, weil ich wieder selber mehr fliegen und, und diesen Teil leben wollte, ja definitiv, weil auch, also meine Fluggeilheit hat auch nach 20 Jahren oder mehr keinen Schaden genommen, im Gegenteil. Woher kommt diese Fluggeilheit? Ja keine Ahnung, ich weiss auch nicht. Ist eine Krankheit. Nein, ich weiss es nicht, ich weiss es nicht. Ich bin eigentlich nicht in eine, in eine Outdoor -Familie geboren, also es ist, ich habe das nicht von Hause aus, weiss, es sind keine, irgendwie, ich weiss nicht, ja, das Outdoor -Ding, das, das hat es mir, das hat mal mit Klettern und ein bisschen Bergsteigen angefangen und dann bin ich durch meinen besten Freund ziemlich schnell in die, in die Gleitschirmfliegen reingerutscht und seit da ist es einfach passiert, gell.
Nun gibt es ja viele Leute, die so ins Gleitschirmfliegen reinrutschen, wie du sagst, dann kriegen sie richtig Spaß daran und stürzen sich da rein und viele denken dann auch darüber nach, vielleicht sollte ich sogar Flug lehnen, eher werden, so als diese, um das noch mehr auszuleben. Ist das eine Sache, die du Leuten empfehlen könntest?
Ja, doch, auf jeden Fall, ja, ja, ja, kann
ich. Auch wenn du selber quasi wieder ausgestiegen, also nicht voll, aber sagst, nee, aber irgendwann war ein Punkt erreicht. Weisst du, das ist
ein, das ist nur einer der Gründe, das Fliegen, es ist auch bei mir, ich will einfach nicht das ganze Leben genau das Gleiche machen irgendwie und wieder mehr Freiheiten auch sonst haben, ähm, aber doch, das, das kann ich schon. Weisst du, es gibt ja, als Fluglehrer gibt's ja nicht nur die, die Möglichkeit, das eigene Ding aufzuziehen, was einen dann schon noch ein bisschen mehr braucht, als wenn man angestellt ist, aber ich, ich spreche jetzt mal für, für die Schule, die ich am besten kenne, was, äh, paraver.ca in Zürich ist, ähm, also wir hab, wir haben und sie haben nach wie vor viele angestellte Fluglehrer und es ist eine der Schulen, die auch tatsächlich gute Löhne bezahlt. Also weisst du, ein Fluglehrer, der bei ParaWorld arbeitet, ähm, der kann gut davon leben
und es ist auch so, du hast die Möglichkeit, wenn du jetzt sehr jung bist und auch noch gerne reisen würdest, du kannst ein halbes Jahr im Sommer, wenn, wenn, wenn am meisten Fluglehrer gebraucht sind, kannst du arbeiten, machst du, machst du gut Geld und im Winter gehst du reisen, also du hast viele coole Möglichkeiten als Fluglehrer, wenn man das will, ja, auf jeden Fall, ja, und ist definitiv, schau, ich weiss nicht, ob ich, ob ich noch in einem Büro kompatibel wäre, ich, ich, ich weiss es nicht, ich glaube schwer nicht, das geht nicht mehr so gut, ich glaube, das würde mich tatsächlich
unglücklich machen. Nun warst du da jetzt jetzt zwei Jahre lang reisen unterwegs, ähm, wie hat das eigentlich dein Ex -Partner bei der Flugschule, der, der Uli aufgenommen, war der neidisch da drauf, was du da alles, was, welche Möglichkeiten du dadurch hast? Ah,
so genau habe ich ihn nicht gefragt, ne, ich, ich glaube, nein, weisst du, es ist eine andere Voraussetzung, er hat Familie, er hat zwei Kinder, er hat ganz andere, er hat das, sein Leben ist anders aufgestellt, wenn du Kinder und Familie hast, dann hast du natürlich auch einen anderen Bedarf an, an Einkommen, ich glaube, es ist, es ist ein anderer Setup in seinem Leben, ich glaube nicht, dass er neidisch ist und, dass wenn er neidisch ist, dann, ja, ja, also, kann er ja auch verkaufen, gell? Bist du selber manchmal neidisch auf dein Leben? Also, ich, also, ich finde es schon ziemlich lässig, muss ich sagen, im Moment, gell, aber man muss auch sehen, mein Leben im Moment, das ist jetzt nicht nachhaltig, gell, ich verdiene gerade nicht so viel Geld, ich muss dann schon wieder mal ein bisschen, ein bisschen mehr Geld verdienen, sonst geht es auch nicht ewig.
Dieses Geldverdienen wird dann aber auch wieder mit Gleitschirmfliegen zusammenhängen oder gäbe es noch irgendwelche anderen Bereiche, wo du sagen würdest, das könnte dich auch noch interessieren? Im
Moment bin ich wieder so einfach drin im Gleitschirmflieger und begeistert von dem Ganzen, dass ich das gerne so mache, aber eigentlich, weisst du, die, als ich verkauft habe, hatte ich schon den Mindset, wenn ich jetzt tatsächlich an irgendwas rankomme, dann hätte es auch ganz was anderes werden können, aber ich habe dann eigentlich, ich habe nach wie vor nichts gefunden, was mich mehr begeistert. Also, vor allem jetzt, ja, gut, dann würde ich weniger verdienen, aber die Möglichkeit zu haben, eigentlich genau das zu machen, was ich am liebsten mache und wahrscheinlich auch am besten mache, nämlich zu fliegen und zu reisen und dann das Leuten zu vermitteln und sie mitzunehmen und zu begeistern, da freue ich mich schon sehr drauf, ja, das ist schon lässig.
Das ist auch sehr anstrengend, oder? Mit vielen Leuten 24 Stunden zusammen über ein, zwei und mehrere Wochen, das ist anstrengend, aber es ist auch auch sehr, sehr lässig, wirklich.
Von den Plänen her solltest du ja auch in diesem Jahr, da steht auch so auf der Homepage dann von Paraworld und sowas, ja, der Dominik ist jetzt auch wieder mit eingestiegen und wird dann unsere Reisen mit betreuen und sowas. Nun ist Corona gekommen, wie viele von deinen ganzen Plänen für dieses Jahr hast du schon gestrichen, allein deswegen? Oh,
fast alle. Nein, jetzt Reisen, jetzt glücklicherweise machen ja die, unsere Nachbarländer, also haben jetzt ja die Grenzen wieder aufgemacht, jetzt übermorgen fahre ich mit einer Gruppe in ein Streckenflugcamp nach, nach Österreich und so zwei, drei, vier Reisen werden, also man weiss ja nie, im Moment, das kann ja auch alles wieder ändern, so drei, vier Reisen soll es das Jahr noch geben, aber ich hatte auch geplant, ich habe ein bisschen angefangen Wettkampf zu fliegen letztes Jahr und hatte eigentlich, hatte mich glücklicherweise qualifizieren können für die PWC Runde und die ist jetzt eigentlich wieder alles, alles auf Eis gelegt, ausser der Schweizer PWC, der findet statt, so ziemlich sicher, aber alles andere am Wettkämpfen ist eigentlich, wo ich mich,
wo ich mich verplant habe, das ist alles, alles ausgefallen jetzt, das ist schon schade, gell, aber boah, meine Güte, ist halt wie es ist, gell, können wir nichts ändern.
Naja, ist ja vielleicht nur aufgeschoben, vielleicht kommt die, wenn der PWC zurückkommt, wird wahrscheinlich deine Zulassung dafür dann im nächsten Jahr noch genauso gelten, weil eigentlich nichts dazwischen anderes das
sollte schon gehen, ja, auf jeden Fall, ja, ja.
Wenn du deine 23 -jährige Fliegerkarriere, da ist ja irre viel steckt da jetzt drin, von dem wir jetzt wirklich mini -Spitznadel, Stecknadel -Köpfchen da gerade mal so angeguckt haben, aber wenn du das mal so noch Revue passieren lässt, gibt es da eigentlich irgend so etwas wie so ein besonders prägendes Erlebnis, von dem du sagen würdest, das hat dich und deine Einstellung zur Fliegerei oder deine Einstellung als Pilot besonders stark beeinflusst? Uff,
ich könnte dir jetzt nicht, nicht ein Element, ein Element nennen. Ich glaube schon, dass mich so die, die erste grosse Reise, die ich gemacht habe mit etwa 20, war ich 18 Monate unterwegs von Mexiko bis, bis Ecuador damals.
Offenbar hat mich das schon sehr geprägt, einfach das Unterwegssein, das Reisen mit dem Schirm und Länder aus, aus, aus der Vogelperspektive heraus, erkunden zu wollen, das, das prägt mich schon, schon sehr stark bis heute. Das ist, es ist nach wie vor das Gleiche eigentlich, was mich am meisten fasziniert, dass Länder entdecken, Leute kennenlernen, Erlebnisse haben, den Schirm dabei zu haben, neue Routen zu fliegen, ganz oft auch ganz neue Orte zu finden und zu befliegen, wo eventuell noch niemand war. Schon dieses Entdecken, Erleben, Reisen mit dem Fliegen kombinieren und, und, ja, auch das, das, die menschlichen Erlebnisse, das zwischenmenschliche, wenn man so reist, das ist, es ist nach wie vor das Gleiche, was mich, was mich eigentlich am meisten fasziniert, ja.
Ich sehe mir noch das.
Nun hast du vorhin mal gesagt, du wärst eigentlich ein relativ vorsichtiger Pilot. Passenden Ja, unterdessen, ja. Passenden Vorsicht und Reisen miteinander zusammen?
Ich meine natürlich, wenn man, per se, wenn man Gleitschirm fliegt und ein bisschen aktiv ist und reist, ist man sicher nicht der, der, der vorsichtigste Mensch, per se, aber als Pilot bin ich unter, unterdessen recht, recht vorsichtig unterwegs, im Gegensatz zu meinen Anfangsjahren. Also, passt das zusammen? Ja, man kann ja sein Bestes geben, gell? Ich gebe mein Bestes, so, so safe, wie es geht, unterwegs zu sein, wenn ich da meine, meine, meine Dinge durchziehe, ja, das schon, auf jeden Fall, ja. Das geht schon, ich finde, das geht schon, doch, doch,
ja. Wenn du sagst, heute bist du vorsichtiger als in deinen Anfangszeiten, gab es da irgendwie etwas, wo du sagst, da gab es wie so ein einschneidendes Erlebnis, wo du festgestellt hast, oh, ich sollte ein bisschen auf die Bremse treten oder mein Mindset ändern, wenn ich so weiter fliege, dann, dann wird nichts mehr aus mir?
Ja, ich hatte, hatte schon ein paar Rückschläge, ich glaube, so, der wirklich markanteste war, relativ am Anfang, ich weiss nicht, so ein, halb, halb Jahre, ein Jahr, eineinhalb Jahre nach, nach Beginn meiner Flugkarriere, ich habe da schon ziemlich so, ich sage es mal, heisse Schirme geflogen, weil man hat, man hat mich so gesagt, ja, ja, du hast Talent, du kannst das schon, mach ruhig und das ist natürlich sowieso nicht gut, wenn man das einem 18 -jährigen, übermütigen, Draufgänger, was ich damals eher war, so sagt, er sei auch noch relativ begabt, das ist nicht eine gute Kombination und das hat mich dann tatsächlich an, an meinem Schirm, hat es mich dreimal fast runtergeschmissen, einmal über dem Fiescher Gletscher, dann irgendwo im Cento Valle, hat es mich da fast in den Berg reingehauen und danach in den Engelberg,
habe ich schon eine Tanne gestreift und da hatte ich einen riesen Rückschlag, also ich, ich glaube, ich hätte da aufgehört zu fliegen, wenn ich mein, damals mein, fast mein ganzes Umfeld auch am Pleitschirm unterwegs gewesen wäre, hätte ich, das hat mich richtig zurückgeworfen, ich ging dann auch zurück auf einen, einen Schulschirm damals und, musste, musste meine, mein Vertrauen schon sehr langsam wieder aufbauen, es war wirklich nicht cool, dann wieder fliegen zu gehen, ich hatte Angst, bei jedem, kleinen, kleinen, kleiner Bewegung in der Kappe, kam das wieder hoch und das, das war nicht cool, ja, das, das war wirklich nicht cool, das hat schon geprägt, ja, allerdings, ich habe dann auch immer wieder recht schnell vergessen, das ist ein bisschen ein Problem, das ich hatte, ja, es kamen da schon noch zwei, drei Zwischenfälle noch dazu und, ja, jetzt, ich glaube, ich habe es langsam gelernt, ja.
Angehenden oder, sagen wir, schon fertig Privatierten, aber noch, ja, wenig erfahrenen Piloten raten, um schneller ein sicheres, eigenständiges Fliegen wirklich zu lernen?
Ähm,
das habe ich zwar gemacht, ich glaube, was ganz wichtig ist, das kommt ja auch immer wieder auf in jedem Podcast eigentlich, ich denke, viel Fliegen, viel Groundhandle, viel starten, landen, Groundhandeln, mit dem Schirm spielen, Seacoast denke ich, ist sicher auch eine ganz gute Sache, aber ich finde, Groundhandling wäre jetzt aus meiner Sicht eigentlich fast wichtiger, finde ich noch besser. Ich denke,
obwohl, ja, es ist so dafür und zuwider, aber ich denke, es ist schon gut, wenn man die ersten Jahre, gerade wenn man so in der Schweiz guckt,
Leute gehen ja recht schnell, wenn du in der Schweiz unterwegs bist, die treffe ich dann auch mal in Fiesch an, die treffe ich in Engadinan, also richtig in den Hochalpen und erstens braucht man da jetzt nicht irgendwie einen Schirm, der weiss ich, wie viel schon leistet, ein, zwei Jahre drin in seiner Fliegerkarriere, sondern einfach die Schirme, die man fliegt, die würde ich wirklich ausreizen, also den Schirm einfach mal so lange fliegen, bis man das Gefühl hat, hey, da ist mir jetzt echt langweilig und ich glaube, erst dann ist es eigentlich Zeit, Zeit zu wechseln. Ich denke, ich denke das auch immer wieder beim Streckenfliegen, also wenn man abgelenkt wird oder zu viel Brainpower dafür aufwenden muss, um sich um seinen Schirm, um seine Angst, um seine Zweifel zu kümmern, braucht dann, dann fliegt man auch einfach nicht gut.
Ich denke, was man durchaus machen kann, ist, wenn man Groundhandle geht oder an eine Tüne geht oder irgendwo an die Küste, dass man da einen Schirm nimmt, der einem mehr fordert. Da denke ich, das ist sicher eine gute Geschichte, weil da muss man mehr arbeiten, man muss etwas mehr verstehen, man lernt da sehr viel, aber ich denke an einen Schirm, den man nicht 100 % im Griff hat, sich in
sommerliche Hochalpenthermik reinzuhauen, das denke ich, das ist ein Scheiß, das ist ein Scheiß und potenziell gefährlich.
Und jetzt von deiner ganzen Reiseerfahrung, wenn du da jetzt einem Schweizer Pilot, der sagt, ich bin bisher nur in der Schweiz geflogen, jetzt will ich mal irgendwo international sonst wo fliegen gehen, gibt es da etwas, wo du sagen würdest, das ist ein toller Spot, weil als Spot ist der schön, aber auch zum Fliegen lernen, ist es da etwas, wo man wirklich noch weiterkommen kann? Ohne zu anspruchsvoll vielleicht zu sein?
Da gibt es viele, wenn du reisen gehst, ein Kriterium kann ja sicher mal sein, dass man an einen Ort geht, wo es einfach viel fliegt, wo du wenig Regentage hast, dann sagt man ja so schön, geh lieber dahin, wo die Oliven wachsen und nicht da, wo der Käse gemacht wird.
Ich meine, schwierig, ich mache halt Spanien, ich bin Spanien -Fan, ich finde Spanien immer wieder cool, nicht nur wegen der Fliegerei, auch wegen der ganzen Kultur, das Abend draussen sitzen, Bierchen trinken, Tapas essen, ich mag das wahnsinnig gut. Da gibt es natürlich schon in gewissen Jahreszeiten eine sehr gute Ausbeute.
Kolumbien ist ein Immerrenner, Kolumbien ist wahnsinnig gut für Reisen, weil das fliegt auch eigentlich jeden Tag. Ich finde, man darf es nicht unterschätzen, es kann auch da in Kolumbien, wenn es mal trockener ist, ist das nicht ganz so easy, weil wenn es grün ist, diese tropische feuchte Thermik ist oft eigentlich relativ gut, etwas zahmer, als wenn es trocken ist, aber wenn es dann nicht so feucht ist, ist es halt äh, dann kann es auch damals stark werden. Hey, Brasilien finde ich auch super schön, Brasilien ist nie falsch, nie falsch, wirklich, ja. Es gibt so viele schöne Orte.
Südafrika finde ich auch toll, es ist ein ganz, ein super Gebiet, so ein bisschen Ferien und Fliegen und Küste und thermisch und ein sehr schöner Mix, um mit so eine Ferie zu machen. So eine zweiwöchige finde ich auch super, ja. Gibt es einen
Ort, wo du sagen würdest, da war ich noch nicht, da würde ich aber noch super gerne mal zum Fliegen hin?
Oh je, ja, da gibt es eine ganze Menge, denke ich, ja.
Soll ich jetzt als erstes nennen? Ich denke, Peru ist was, was ich, im Hochland, ist halt dummerweise, ist das im Hochland, wenn es bei uns auch Sommer ist, ist es da im Hochland gut, aber das möchte ich unbedingt mal noch machen. Hey, USA steht auch irgendwie auf der
Wunschliste irgendwie, gell, also das muss ja Potenzial haben, dass es knallt da in der USA und ein paar tausend Piloten, die sie haben und so gross wie das Land ist, da muss es ja so viel Potenzial geben, das ist unglaublich.
Hey, Afrika würde mich auch wundern nehmen. Jetzt gerade so, wo die Windenfliegerei etwas mehr aufkommt, kann man ja eigentlich, es gibt ja nirgends mehr, wo man nicht fliegen kann. Das fände ich schon spannend, da so gewisse afrikanische Länder, ich sage dir irgendwie was, Sambia oder so, im Zentrum da von Afrika rumfliegen zu gehen und zu schauen, wie es da so funktioniert, das fände ich extrem spannend, ja. Asien kenne ich halt gar nicht, eigentlich Asien kenne ich ganz schlecht. Ich muss sicher mal nach Birr oder alle Schwärmen von Birr, da muss ich auch irgendwo mal noch hin und was ich, da war ich jetzt zwar schon mal ganz kurz, aber wir konnten es nicht ganz so auskosten, weil wir etwas spät waren, aber da muss ich zurück, also Pakistan, da Karakorum, das ist schon der Oberbrüller,
ist dann halt schon ernsthaft, also da muss man sich was überlegen dazu dann, ja.
Da hast du also noch einiges vor, beziehungsweise noch einiges auf deiner Bucketlist, Dominik. Oh ja, ganz viel. Dann wünsche ich dir, dass das alles, vielleicht nicht alles, aber sehr vieles davon noch irgendwie in Erfüllung geht und irgendwann mit oder dann auch wieder ohne Corona auch relativ easy zu realisieren sein wird. Wünsche dir auf jeden Fall da, dass du mit deinen Projekten da jetzt noch in der nächsten Zeit auch wieder ordentlich zum Fliegen kommst, sowohl mit Gruppen als auch alleine und ja, danke dir für deine ganzen Schilderungen, super interessant.
Danke dir für die Einladung, dann wünsche ich dir noch einen schönen Abend, ciao Lucian, tschüss. Ciao Dominik.
Das war Dominik Rohner im Gespräch mit Lucian Haas. In den Shownotes zu dieser Podcast -Folge im Blog Loglites findest du noch einige passende Links. Wer in Zukunft übrigens mal mit Dominik verreisen will, sollte in die Tourangebote von Paraworld und von Flyer with Andy schauen. Dort ist er bei einigen Destinationen als Guide gelistet. Und wer zuweilen nur zuhörend in den Kosmos des Gleitschirmfliegens entfliehen will, der kann einfach Podz-Glidz in seinem Podcatcher abonnieren. Aber denk daran, die vielen Geschichten produzieren sich nicht von allein. Ich stecke da viel Zeit hinein und freue mich über jeden, der meine Arbeit als Förderer unterstützt. Das geht bei PayPal oder Banküberweisung. Die zugehörigen Daten findest du auf der Loglites Website auf der Seite Fördern. Danke fürs Zuhören wie für die Unterstützung.
Bis bald. Ciao. Musik