Ich würde gerne in Europa zum Beispiel sehen, dass der Wettbewerbszene ein bisschen mehr locker wird, wo wir Spaß haben können bei Wettbewerben, nicht nur, dass das Wettbewerb ein sehr ernst Hochniveau Wettbewerb ist.
Podz-Glidz, der Lu-Glidz -Podcast.
Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens.
Heute mit Steff Juncker und Lucian Haas am Mikrofon. Was
soll man machen, wenn der Präsident von Südafrika von jetzt auf gleich sein Land in den Corona -Lockdown schickt und man auch als Gleitschirmflieger nicht mehr vor die Tür, geschweige denn in die Luft gehen darf? Der in Südafrika lebende Belgier Steff Juncker machte das Beste aus seinen Möglichkeiten und setzte sich vor das Telefon. Dann rief er reihum in aller Welt seine Gleitschirmfreunde per Skype an, führte mit ihnen mehr oder weniger tiefgreifende Gespräche und stellte die Mitschnitte davon ins Internet. Sein englischer Podcast Staying in the Sky. Brach einen Rekord, wahrscheinlich nicht nur in der Gleitschirmszene. Von 0 auf 50 Folgen in nur 40 Tagen, das dürfte vor Steff noch kaum einer geschafft haben. Es ist ein wahrer Gesprächs -Marathon mit vielen Größen der internationalen Gleitschirmszene.
Immer wieder gefüllt mit lustigen wie interessanten Anekdoten, lehrreichen Erkenntnissen, Eindrücken aus aller Welt der Fliegerei und auch der persönlichen Geschichte von Steff Juncker. Steff nimmt seit über 20 Jahren an Gleitschirmwettbewerben teil. Hat dafür schon die halbe Welt bereist, spricht etliche Sprachen, darunter auch Deutsch und pflegt ein überaus reiches Portfolio an Bekanntschaften. In Kapstadt betreibt er das größte Tandem -Flugunternehmen Afrikas. Den südafrikanischen Winter, also unseren Sommer, verbringt er normalerweise in Europa oder sonst wo auf Reisen. Durch Corona ist das diesmal anders, aber umso mehr hat er Zeit fürs Erzählen. Diese Podcast -Folge ist wie Steffs Leben ein bunter Ritt durch viele Themen. Darunter, wie er mit einem Clown -Geschäft zu Geld kam, wie sich das Tandem -Business und das Fliegen in Südafrika von dem in den Alpen unterscheidet, warum die Gleitschirmwettbewerbe in Zukunft einen größeren Fun -Faktor haben sollten und was er selbst von seinen Podcast -Gesprächspartnern noch lernen konnte.
Ich hoffe, auch du kannst aus dieser Plauderei einige neue Erkenntnisse oder Ideen gewinnen. Vielleicht wächst in dir ja auch die Lust zum freiwilligen Förderer von Podz-Glidz und dem zugehörigen Blog Looglights zu werden. Mit einem kleinen, finanziellen Beitrag kannst du meine Arbeit unterstützen. Alle nötigen Infos, wie einen PayPal -Link oder Banküberweisungsdaten, findest du auf der Website von Looglights, und zwar dort auf der Seite Fördern. Wie viel du vielleicht geben willst, bleibt ganz dir überlassen. Wer sich unsicher ist, dem empfehle ich als unverbindlichen Richtwert einen Euro pro Podcast -Folge und zwei Euro pro Lesemonat auf Looglights.
Jetzt aber ab nach Südafrika zu Steff Juncker.
Okay Steff. Okay Steff. Du bist in Belgien geboren, aber dann in Südafrika aufgewachsen. Woher kannst du so gut Deutsch? Ich
habe das eigentlich angefangen als Interesse auf der Uni. Mein Großvater war Übersetzer zwischen Deutsch und Französisch in einer Firma auf der richtigen Ostseite von Belgien, wo die Grenze von Deutschland und Belgien verschoben ist durch den Zweiten Weltkrieg und den Ersten Weltkrieg. In Belgien gibt es auch eine deutsche Sprache. Als offizielle Sprache. 50.000 Leute reden da Deutsch. Mein Großvater könnte Deutsch. Und in Südafrika haben wir eigentlich die jüngste Sprache offiziell. Das heißt Afrikaans. Und das war Pflicht für uns, um Afrikaans zu reden als Schüler. Wir mussten das lernen. War auch ein Grund, dass Apartheid zusammengefallen ist, weil viele Schwarze wollten nicht Afrikaans lernen auf der Schule.
Und so. Ich könnte Afrikaans. Ich könnte auch Flemisch. Und dann plötzlich habe ich meinen Großvater gehört, Deutsch reden. Und ich dachte mir, okay, das kann ich auch probieren. Und dann habe ich das als Fach genommen, extra Fach auf der Uni. Und dann ist mir in 1999 ein Jobangebot, habe ich bekommen in Stübeital für Parafly bei Moni und Hans -Peter Eller. Und da plötzlich war ich gleich angeschwungen. Und dann habe ich mich angestellt und Tandempilot geworden. Und seit 20 Jahren komme ich jedes Jahr nach Österreich, um ein bisschen Tandem zu fliegen. Seit fünf Jahren mache ich das nicht mehr. Aber das geht. Das geht gut. Jedes Jahr bin ich auf einer Fälle in Österreich und in die Schweiz und in Deutschland.
Ich habe so eine zweite Basis in München und in Silian in Osttirol.
Wie hat das denn bei dir mit dem Gleitschirmfliegen überhaupt angefangen? Schon in Südafrika? Oder warst du mal in Europa? Hast du da ein Fliegen gesehen und dann hast du gesagt, das will ich auch?
Nein, das ist eigentlich in Südafrika gestartet. 1989 habe ich einen Schnupperkurs gemacht, am Wochenende als Student. Habe ich das probiert in die Pampa, zweieinhalb Stunden von Johannesburg, wo ich groß geworden bin. Dann habe ich probiert und das ist immer in meinem Kopf geblieben. Das Fliegen, das Freifliegen, das Vogelgefühl. Und dann komischerweise habe ich meine Uni. Und ich war ein professioneller Clown. Für ein paar Jahre ist es richtig, richtig groß geworden als Clown -Business für mich in Johannesburg. Du hast dein Geld verdient als Clown? Richtig, richtig.
Und das im großen Zirkus oder für Kinderbelustigung? Ja,
jemand hat mir empfohlen, um Clown zu probieren. Und ich habe das privat gemacht, so außen vom Zirkus.
Kindergeburtstagsfeste, Shoppingcenters, Promotionen, Werbungssache. Und das ist richtig gut gegangen. Ich hatte so ungefähr zwölf Clowns, die für mich gearbeitet haben. Und zum Beispiel, wenn ich einen Mime -Artist oder eine, die ein paar Zaubertricks machen müsste, in einem Einkaufszentrum auf einen Samstagmorgen, würde ich sagen, Lucian, bitte, ich brauche dich Samstag. Du, zieh dich kurz an. Und so wird ein heißes Luftballon gemacht. Du kannst einen Hund machen und du kannst auch einen Elefanten machen. Und das reicht. Und ja, dann habe ich bis zu 50 plus Veranstaltungen pro Tag organisiert. Und das hat mir natürlich sehr gut verdient.
Das war pro Stunde.
Keiner könnte glauben, dass ein Clown -Business ein Erfolg wäre. Aber das war schon ein richtiger Erfolg. Und das hat mir viel Spaß gemacht. Und dann in 96 habe ich mir endlich gesagt, hey, das hier hinten in meinem Kopf ist das Gleitschirmfliegen. Das muss ich wieder richtig anfangen. Und dann ist es Vollgas gewesen. Das erste Jahr habe ich 350 Flüge gemacht. Jetzt habe ich rund 10.000 Flüge, schätze ich. Ich schreibe nicht meine Flüge auf, weil ich schätze nur einfach. Und seit 20 Jahren habe ich auch einen Tandem -Business. Der älteste Tandem -Business ganz Kontinent Afrikas. Das habe ich gestartet in 99 hier in Kapstadt. Das
ist Parapax heißt dein Tandem -Business. Aber dieses Tandem -Fliegen hast du dann auch in Südafrika gelernt? Oder weil du auch sagtest, du warst dann bei der Moniella im Stubaital und sowas. Hast du das eigentlich in Europa gelernt? Das Tandem -Fliegen und das professionelle Tandem -Fliegen dann auch?
So das Tandem -Fliegen habe ich zuerst in Südafrika gelernt. Selbst innerhalb von meinem erstes Jahr. Ich war so fleißig mit Fliegen. Ich wollte nur fliegen, fliegen, fliegen. Und ich habe auch gewusst, du kannst Freunde nehmen, du kannst Familie nehmen. So innerhalb von meinem erstes Jahr war ich unterwegs mit Tandem -Fliegen. Ich weiß auch die Geschichte, die lustige Geschichte, dass in Indien jemand damals musste nur an zwei Tage Kurses machen und er war dann Tandem -Pilot, oder? So das war natürlich hier ein bisschen, bisschen besser gemacht. Und dann der Job war angeboten von Moni und Hans -Peter, um bei ParaFly zu fliegen. Und dann plötzlich. war ich in Stubaital. Und dann habe ich gesehen, ah, hier gibt es Möglichkeit für Business als Tandem.
So wird das gemacht. Ich habe nur eine Saison bei ParaFly gearbeitet und war ich bei einem Wettbewerb in Selamsee, Schmittenhöhe, habe ich Major Tom gesehen und Fly2 habe ich entdeckt. Die sind in Wiltschönau. Und das ist eine sehr große Tandem -Geschäft, das noch immer läuft. Wolfgang Dörfler ist der neue Besitzer. Rainer Kistl war der erste Besitzer. So ein richtiger österreichischer Bergbauer mit seinen Lederhosen. Ich dachte, er hasst mich, weil er war immer so stur und ernst, weißt du. Aber es war sehr lustig. Und ich habe gesagt, vielleicht hattest du mich an einen Job, weil bei ParaFly ist das ein bisschen crazy für mich.
Ich bin schon crazy. So crazy mit crazy geht nicht gut. Und er hat gesagt, ja, morgen kommst du. So Rainer Kistl hat mir einen Job so angeboten. Und ich dachte, ja, ich kriege keinen Job. Das geht nicht. Aber schon. Sein Herz ist immer warm. Und das war der Beginn von sieben Jahren da. Und dann noch sechs, sieben Jahre bei Blue Sky in Siljan in Osttirol.
Das heißt aber, du bist dann immer hin und her gesprungen. Du warst im Sommer, also im europäischen Sommer warst du in den Alpen und im südafrikanischen Sommer warst du in Südafrika und hast da dein Tandem -Business gemacht. Richtig. Richtig. Wird denn in Südafrika auch nur dieses Tandem -Business nur im Sommer geflogen oder machst du das jetzt das ganze Jahr?
Jetzt geht das das ganze Jahr. Jetzt viele Deutsche kommen als Touristen, nicht besonders Gleitschirmtouristen, aber allgemein Touristen kommen die auch das ganze Jahr durch. So unser Winter ist nicht so angenehm. Könnte Frontalsysteme haben mit Stürmen und so. So hier in der Cap de Gouda Hoffnung in Kapstadt. Aber schon im August gibt es nur Ferienzeit für Deutsche. Dann müssen die damals kommen. So das Tourismus im Allgemeinen ist durch das ganze Jahr mehr geworden. Natürlich Sommer ist angenehmer, längere Tage, schönes Wetter und viel warmer. Und das ist Winter für euch. So meine Empfehlung ist Oktober bis April Südafrika besuchen.
Aber wenn man nur in August kommen kann, ist es auch wunderschön. Nur die Tage sind ein bisschen kurzer.
Sind denn die Kunden, die du da als Tandem fliegst, sind das hauptsächlich Touristen oder sind das auch viele Afrikaner, die du da mitnimmst?
70 -30. So 70 % wären Fremde und 30 % da sind schon sehr viele reiche Leute in Südafrika und das ist nicht so teuer. So da gibt es auch, unser Preis ist rund 100 Euro für, oh jetzt ist es, unser Rand ist wiedergefallen. Also das muss jetzt 80 Euro inklusive Fotos und Videos sein für uns, für unser Angebot. Aber im Dezember war das noch 100 Euro für Fotos und Videos inklusiv. Und leider ist es oft ein kleiner Flug von fünf oder sieben Minuten. Wir haben nur einen Gleitflug von 350 Meter von Signal Hill. Aber die Leute sind alle happy, weil natürlich ein erster Flug vom Start. Wir haben 28 Leute in unserem Geschäft zum Beispiel. In Europa wäre das unglaublich zu hören, weil 10 Tandempiloten heißt 12 Leute arbeiten in dem Geschäft.
Hier haben wir sehr viele Leute, meistens aus dem Land Zimbabwe, weil die sind fleißige, sehr gute Arbeiter. Mein ganzes Geschäft wird gedreht über meinen Manager Witness heißt er. Und wir haben zufällig sehr viele lustige Namen aus Zimbabwe. Witness, Innocent, Gift, Friday, No Money, No Pay, No Job, No Happiness etc.
Ich habe mal irgendwo gehört, du hast aber mittlerweile 15 Konkurrenten. Genau. Tritt man sich da nicht auf dem Tafelberg schon die Füße platt als Tandempilot?
Leider für mich ist es ein bisschen enttäuschend, weil ich habe das als erstes Geschäft gestartet und ich fühle mich sehr stolz darüber, wo wir stehen und dass es so entsteht und dass viele Geschäfte da sind. Aber leider gibt es viel Politik. Und einer redet nicht miteinander. Und ich will immer gerne, dass Leute zusammenkommen und cut the crap, speak the speak. Und wir können einfach unsere Politik auf die Seite legen. Aber leider mit 15 Geschäften, wie alle können das verstehen, ist es viel zu viel. Das geht nicht. Jeder hat seinen einen Eindruck und hat seine Idee von das und das.
Arbeitet ihr trotzdem denn ein bisschen zusammen oder ist das richtig Konkurrenz, Konkurrenz so?
Ja, hört zu. So, da sind 15 Interesse. 15 wollen einen Preis machen. 15 fühlen, der Preis sollte ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger oder so. Du hast viele Meinungen. Und der größte Problem in meiner Meinung im Gleitschirmfliegen ist Egos. Du hast einen mit deinem Ego, einen mit einem anderen, einen mit so einem Gefühl. Einer, das schöne Flüge will geben für Leute oder nur längere Flüge machen will. Und dann kriegt der wenige Arbeit. Einer, das einfach happy ist mit jedem. Abgleiter. Er landet sofort. Sagt der Passagier Okay, tschüss, du gehst in diese Richtung und wir sehen uns und gibt selbst nicht seinen Namen. Und die ist gleich auf eine Zigarette zum Beispiel. Das steht nicht bei mir. Ich will eine voll gute Service geben. So glücklich ist Parapax noch immer gesehen als die große Mama von von allen Geschäften.
Da sind. Ja, mir war es super um jedes Jahr und ich mache das noch immer. Das ist die einundzwanzigste Jahr, dass ich würde in Europa kommen für für Sommer als als wie sagt man Zugvogel hin und her für Sommer, Sommer, Sommer. Aber dieses Jahr geht nicht natürlich mit Covid und ich kümmere mich. Das beginnt einen Preiskrieg nach des Covid, wo viele Tenanpiloten kommen zurück und wollen gerne irgendwelche Arbeit haben für 20 € oder 30 € für ein Flug. Und dann ist es natürlich kaputt. So ich weiß nicht. Wir checken das noch.
Nun fliegst du Tandem in Südafrika, fliegst Tandem in den Alpen. Das sind ja ganz unterschiedliche Sachen, ob du da jetzt an der Küste quasi startest oder wirklich im Hochgebirge. Was macht dir denn persönlich mehr Spaß und warum?
Jetzt fliege ich viel weniger Tandem, weil ich habe so ein tolles Team. So Leute kommen an, die sehen so strahlende, große, weiße Lächeln von von Witness from Zimbabwe. Hello. Welcome to Barabax. You must be Lucian. You and your wife and your four children are flying with us today. That's right. Yeah, great. Welcome. Come this way. This is going to be your pilot. This is your pilot. This is your pilot. How are you, little girl? Are you ready? So er animiert. Er macht ein kleines Clown Show und kleine Geschenke wird gleich gegeben. So das ganze Spaß ist da. Um dann eine Frage zu antworten. Natürlich. Die Alpen sind super zu fliegen. Wenn du richtig starten kannst. Aber da gibt es auch einen Vorteil, um zwei Männer zu haben auf der Passagier, um die jede Start.
Da sind Tandempiloten in Kapstadt. Die können gar nicht alleine starten. Die Bedingung könnte perfekt sein am Startplatz. Und wir haben ein großes Teppich, sehr easy Startverhältnisse. Aber die stehen da und die sagen Hey, I need my helpers. Where are you guys? Gleich müssen zwei zwei Männer kommen, um der Passagier festzuhalten. Und ich denke mich Hey, du kannst auch einmal probieren. Ohne zu starten, weißt du, weil die kennen das nicht. Und da in Europa hast du Tandempiloten, die starten bei 3000 Meter alleine. Null Wind oder leicht Rückenwind und die geben Gas. So das ist der Unterschied. Der Spaß hier in Kapstadt. Warst du alle in Sudafrika, Lucian?
Nein, noch nicht.
Ich leite dich ein. Du kommst einmal hier besuchen. Es ist schon sehr feiner. That's crazy. So viele aus Deutschland kommen hier an und die sagen Das ist so cool. Die Leute sind alle so freundlich. Weil alle reden sich an. So der größte Unterschied. Ich muss mich selber klatschen, wenn ich ankomme in München Flughafen und sagen Hey, Steph, here you are in Germany. There's no more funny. Here the funny. Das Anreden zu Leute. Wir sind nicht in die Türkei. Wir sind nicht in die Karibik. Wir sind in München. Weißt du, so du musst sehr höflich sein mit Leuten ganz am Anfang. Und das ist anders. So Leute kommen an am Flughafen in Kapstadt. Du kannst dich vorstellen. Du landest da. Und plötzlich ist jemand da. Hallo, kann ich dir helfen? Und du denkst das ist ein Raube oder er will mich verarschen oder so.
Nein, er ist richtig ehrlich in sein Herz. Er will dich gerne helfen. Zum Beispiel. Ja, ich reise sehr viel alleine mit meinem Motorrad in Lesotho und in die Retic Pampa von Sudafrika. Und das ist so toll, um Leute einfach von weit weg zu sehen winken, weil die sehen dich ankommen und die sind so. Oh wow. Und du haltest einfach um Hi zu sagen und die schauen dein Motorrad. Ich habe Fotos von kleinen Kindern und ich sage, möchtest du einmal auf meinem Motorrad sitzen? Wow, das ist unglaublich. Du zeigst einen kleinen Zaubertrick auf die Seite der Straße und Kinder sind. Ja, wow. Das ist richtig schön.
Ja, dann hast du wahrscheinlich ganz bald nicht nur ein Kind, sondern wieder 20 und du machst deine Clownchance ungefähr vom Motorrad aus. Richtig.
Richtig. Richtig. Und dann, du lässt einen Blick an eine Dose Fisch zum Beispiel oder Bohnen und du sagst Tschüss und weg bist du. Und du weißt, dass zumindest haben die was gegessen da. So, wir haben natürlich hier mit Corona große Probleme, dass heute haben wir 400.000 Leute mit Corona in Sudafrika. Der, der Zeifel steigt sehr, sehr stark bei uns mit 15.000 pro Tag. Und natürlich, ja okay, ich will nicht so politisch reden, aber ich denke deine Podcasts sind auch so, dass du einfach so das sagen kannst. Aber das Respekt und das Verstehen ist ein bisschen verloren bei uns.
Jetzt mit Corona ist wahrscheinlich auch von deinem Tandem -Business läuft da gar nichts. Nein. Sondern du hast zur Zeit einfach frei. Du lebst dein Leben und freust dich der Tage. Genau.
Und ich unterstütze mein ganzes Team. So, ich mache sicher, dass der Telefon ist an. Die können einfach sich melden. Das ist komisch. In Afrikakultur ist Betlen nicht so sexy. So, die wollen nicht so gerne fragen. Aber wen die fragen, dann musst du wissen, die brauchen das wirklich. Okay, ich rede in generell da. Das ist allgemein.
Natürlich, andere können diskutieren mit mir über diese Themen. Aber das ist, die Leute sind nicht so stolz, um zu betlen. Die sind mehr stolz über zeigen, dass alles gut geht mit ihnen. Und dann hast du die Leute, die checken und die sagen, okay, hör zu, ich brauche 100 Euro. Ich brauche das wirklich für meine Schwester. So in Afrika. Leute könnten zueinander gehen und sagen, hast du 2 Euro für mich? Und das ist richtig. Eine Frage, dass die. Richtig fragen muss. Nicht nur so eine lockere Frage. So, das ist schon sehr hart zu wissen, dass Leute ab, sagen wir, 20. März bis jetzt arbeitslos sind.
Viele Leute haben Shopping Centers hier, viele Laden sind zu. Die Leute, das müssen Gemüse verkaufen auf die Seite der Straße, könnten nicht das machen für 2 oder 3 Monate. Das ist sehr, sehr hart. So. Dann nehmen die von Armut zu richtig Armut einen großen Schlag. Sorry, der Thema ist nicht so schön. Aber
es gehört einfach in diese Zeit. Den Lockdown, diesen Corona -Lockdown hast du ja auch genutzt, um ein eigenes neues Projekt zu starten. Du hast auch einen eigenen Podcast gestartet. Staying Alive in Paragliding nennst du das. Da hast du innerhalb kürzester Zeit 50 Folgen produziert. Genau. Also ich weiß, was es heißt, eine Podcast -Folge zu produzieren. Und du hast da wahrscheinlich jeden Tag langes Gespräch geführt und immer wieder rausgehauen und sonst was. Und hast dabei aber Gesprächspartner aus der Gleitschirmwelt und wirklich aus aller Welt gehabt. Hast du diese alle in deinen Kontaktdaten drin? Wie kommst du an die Leute ran?
Genau. So, weil ich viel unterwegs war in Europa auf diese 20 -Jahr -Periode, so wie das passiert ist. Der Staying Alive in Paragliding Podcast hatte ich als Idee, weil sobald unser Präsident gesagt hat, okay, das war ein Montagabend, hat unser Präsident am Fernsehen gesagt, ab Donnerstag ist Lockdown. Da dachte ich mir, ach, und die Regel war klar, du darfst nicht draußen, gar nicht draußen. Und da dachte ich mir, das ist ein Horror für mich, weil ich bin kein Vogel in einem Käfig. Ich kann das nicht. So, ich dachte, drei Wochen, cool. Ich miete. Ich miete ein paar Häuser auf dem Land. Eigentlich war das hinten der Startplatz von Porterville, unser sehr, sehr bekannter Startplatz von Südafrika.
Da dachte ich mir, ich könnte vielleicht ein paar Flüge hin. Genau. Das war noch März. Und nach ein paar Flügen in Schwarz habe ich natürlich kapiert, dass der Bauer da und die waren nicht so happy, dass einer alleine fliegt. Weil ich habe nicht das Problem gesehen. Aber die haben gesagt, okay. So, wir haben 100 Leute, das hier auf der Farm arbeitet. Und wir müssen denen natürlich erzählen, die dürfen gar nicht auf die Straße gehen. Und du bist da beim Gleitschirmfliegen. Das ist so ein Zeichen, das ist nicht so schön, weißt du. So dachte ich mir, okay, dann akzeptiere ich das. Und ich habe täglich sehr schöne Wette gesehen. Dann war eine Erlängerung von unserem Lockdown. Da dachte ich mir, ich muss was anderes tun, weil ich bin einer, der immer beschäftigt bleiben muss.
So. Dann habe ich mir gedacht, was tue ich? Und dann war das Uli Prinz, ein Freund von mir, das mit mir gesprochen hat und gesagt, Steve, warum machst du nicht ein paar Podcasts? Da dachte ich mir, okay, checken wir das. Und ich habe deinen Podcast natürlich angeschaut und die von Gavin in America. Und da war eine Dame noch, Judy Ledden oder so, gecheckt und gedacht, ja, das ist sehr schön. Und ich dachte mir, von so vielen Wettbewerben. Ich habe Fliegen vorher, ich kenne alle von Krigel bis zu Ogden, bis zu Jimmy Pacher. Ich rufe den alle an und ich finde den. Und ich habe eine Sekretärin und ich habe sie gefragt, bitte schick ein paar.
Ich bin nicht gut auf Facebook oder Social Media. Dann habe ich sie gesagt, bitte kannst du den Typ finden und sehen, wen er gerne. Oder Louise Crandall zum Beispiel habe ich ein paar Tage her Podcast gemacht. Und so schöne Leute. Und so schöne Erfahrungen.
Von diesen 50 Podcast -Folgen, die du da gemacht hast, gibt es da irgendwie eine, die dir persönlich am besten gefallen hat, wo du gesagt hast, wow, das ist jetzt so meine Highlight -Folge oder sowas? Also eine, die man unbedingt nachhören muss?
Natürlich, wen ich gehört habe, dass Robbie Whittle komplett vom Radar weggefallen ist. Und er war natürlich Welt -Hangglider und Gleitschimpilot. Und dann habe ich von Russell Ogden auch gehört, und von Bruce Goldsmith und von Jocky Sanderson, dass er jetzt Motorrad fährt auf der Rennstrecke, auf der Isle of Man. Dieses verrückte Rennen, Isle of Man TT. Da dachte ich mir, ich muss ihn finden. Und für lange musste ich ihn fragen, bitte machst du ein Podcast mit mir? Und endlich hat er gesagt, ja sicher so. Das ist der letzte von denen. Aber viele von den Podcasts, alle 50, muss ich sagen, hatten etwas Besonderes und super mit.
Ich weiß nicht, und ich möchte gerne jetzt das Mikrofon umdrehen und dich fragen, Lucian. Warum machst du das?
Ich mache das zum einen, ich mache meinen Blog Lu-Glidz schon seit 14 Jahren. Den Blog, so wie ich ihn mache, es ist kein so wirklich persönlicher Blog, sondern es ist eher ein Online -Magazin. Und von der Art und Weise, wie es da geschrieben ist, gibt es halt viele Geschichten, die sehr schön sind, die es in der Gleitschirmwelt ständig gibt, die dort nicht so einfach auftauchen können. Weil es gibt manche Geschichten, die muss man erzählen. Oder die muss man sich erzählen lassen, aber man kann sie nicht so schön aufschreiben, dass man sagt, da kommt das Feeling für diese Stories rüber. Oder es gibt halt Leute, wo man sagt, die sind als Menschen so interessant, die haben schon so viele verschiedene Sachen erlebt,
das kann ich aber jetzt nicht in einem einzelnen Post auf Lu-Glidz irgendwie abarbeiten oder sowas. Sondern ich finde es interessant im Podcast -Format, dass man so viele verschiedene Themen ansprechen kann und trotzdem so ein sehr persönliches Bild von jemanden bekommt. Und das ist das, wo ich gesagt habe, okay, ich habe ja auch den Untertitel bei mir im Podcast, wo es dann heißt Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens, wo ich sage, okay, das Gleitschirmfliegen, da passiert, oder im Zusammenhang mit dem Gleitschirmfliegen passiert so viel und man kann so viele verschiedene Menschen kennenlernen, Landschaften kennenlernen, Geschichten kennenlernen und sowas. Dann will ich mir solche Geschichten mal erzählen lassen. Und habe dann auch festgestellt von den Reaktionen, die dann von den Leuten kommen, die sich das anhören, die auch alle sagen, wow, super, ja, das ist mal ein anderer Ansatz, man kriegt ganz andere Sachen mit.
Und man lernt auch ungeheuer viel dabei. Und das ist eigentlich das, was ich mit dem Podcast transportieren will. Und ich glaube, das ist bei dir genau das Gleiche.
Ja, du hast es in einem Wort da gesagt, lernen. Ich habe verdammt viel gelernt mit dem Podcast.
Was ich aus Leuten bekommen habe, natürlich, wenn wir gut Gleitschirmfliegen und wenn wir auf einem hoch genug Wettbewerbsstandard sind, haben wir ein bisschen die Ahnung, oh, da ist so wenig, dass ich noch lernen kann. Das ist nur sehr fein Tuning. Aber das ist nicht so. Ich habe von jedem was mitbekommen von der 50. Und wie du fragst, 50 Podcasts in 40 Tagen, wie macht man das? Einfach richtig tief eintauchen. Und wenn ich Clown war, habe ich bis zu neun Kindergeburtstagsfeste pro Tag gemacht. Alle eine Stunde, alle Vollgas, Vollenergie, Clownshow. Darf ich dir wieder noch fragen? Du machst deinen Podcast oder deinen Blog und alles seit 2006.
Was gibt dir am meisten Spaß von deiner Arbeit?
Es ist eigentlich hauptsächlich, ich arbeite ja auch sonst als Journalist. Und ich glaube, eine der Sachen, warum ich Journalist geworden bin, ist, weil ich irgendwann verstanden habe, dass eine meiner Stärken ist, dass ich Leuten gut Dinge erklären kann. Auf einfache Weise oder Zusammenhänge auch aufzeigen kann. Und das ist auch etwas, was sich in diesem Blog mit überträgt, wo ich sage, ich will auch möglichst zeigen. Also alles, was, also auch im Blog ist ja auch so, der ist sehr vielfältig. Da geht es von Meteo über Technik zu menschlichen Geschichten und aktuellen Geschichten und sowas. Also ich möchte wirklich versuchen, viel darzustellen von dem, was alles rund ums Gleitschirmfliegen, was dazugehört.
Und da dann auch, ja, Dinge vielleicht auch zusammenzubringen oder das Verständnis zu fördern. Am meisten kann ich das Verständnis fördern, denke ich so, wo ich vielleicht den größten Vorsprung gegenüber anderen habe, ist, ich habe mich sehr tief in die Meteorologie eingearbeitet, die gleiche Meteorologie. Und da merke ich immer wieder, dass ich vielen Leuten sehr viel auch so erklären kann, dass die Leute nur sagen, ah, jetzt verstehe ich das. Weil man viele Dinge einfach, wenn man sie etwas anders ausdrückt, als sie in klassischen Meteorologiebüchern dargestellt werden und einfach eine andere Sprache wählt und einfach sagt, du, ich zeige dir mal ein Bild, wie das so funktionieren kann. Und plötzlich haben die Leute ein Bild im Kopf und sagen, ah, jetzt weiß ich, warum der Wind so über den Berg drüber drückt, wenn ich mir das vorstelle wie eine Welle oder Sonstiges.
Und dann fällt das unten rein und drückt das da wieder hoch. Also solche Bilder in den Köpfen der Leute hervorlocken, das interessiert mich. Und ich lerne selber aber auch ungeheuer viel dabei. Ja, also das, den Blog zu schreiben, ist für mich auch immer jedes Thema, was ich ein bisschen tiefer einsteige. Es gibt immer auch für mich etwas zu lernen. Oder genauso für den Blog selber habe ich auch schon viele, viele Gleitschirmtests gemacht und bin deswegen auch viel besser. Ich habe viele, viele ganz unterschiedliche Gleitschirme geflogen und dann auch nicht nur einmal fünf Minuten Abgleiter, sondern dann auch wirklich ein paar Stunden geflogen, um mich dann selber immer darauf einzustellen, auf die unterschiedlichen technischen Fertigkeiten, die man vielleicht bei den Schirmen braucht, unterschiedliche Aufziehverhalten, unterschiedliches Kurvenverhalten und sowas.
Das hat mich ungeheuer weitergebracht, überhaupt so eine Latte an verschiedenen Gleitschirmsteuertechniken und Möglichkeiten auch im Portfolio zu haben, dass ich auch merke, also mittlerweile viel schneller merke, ach, dieser Schirm ist so ein typischer, den musst du mit der Außenbremse immer einbremsen, sonst funktioniert das nicht. Und bei dem anderen merkst du, ach nee, das ist so ein typischer, da musst du die Außenbremse immer offen haben, sonst kommt der nicht um die Kurve. Aber wenn du das machst, ist der wunderschön zu fliegen. Und das sind so Sachen, die habe ich auch erst dadurch gelernt, dass ich so viele, viele unterschiedliche Schirme dann geflogen bin. Und das ist das, was mich persönlich dann noch immer weiterbringt. Und was am Blog auch noch schön ist, ich arbeite ja sonst auch als Journalist, aber das ist mittlerweile hauptsächlich Radiojournalist, aber da kriegt man selten ein Feedback von
den Leuten. Und wenn jemand ein Feedback gibt, dann sind es meistens irgendwelche Nörgler, die sagen, sie haben da aber ein Wort falsch ausgesprochen oder nee, physikalisch ist das aber nicht so, sondern so. Also ich arbeite als Wissenschaftsjournalist und dann meldet sich schon mal irgendwie der Oberphysiker und sagt, sie haben das ein bisschen falsch dargestellt, so ganz richtig geht das nicht. Und in dem Blog ist es aber viel so, auch durch die Kommentarfunktion, die da ist, bekomme ich viel zurück von den Leuten. An positiven, manchmal auch an negativen Sachen, aber es gibt ein direktes Feedback und ich merke, das, was ich mache, kommt auch irgendwo an, bringt die Leute weiter oder lässt sie zumindest nachdenken, bringt sie in Diskussionen und sonst was. Und das ist etwas, was mich einfach, ja, was mir selber auch Energie gibt. Ja, schön. Ja,
ich finde, um unsere Sortarbeit zu tun, was wir jetzt machen, dieses Ding, dieses Thema, ich denke, das hat auch, ich finde es schwer, um dasselbe zu sagen, aber ich denke, das hat mit unserer Persönlichkeit eine Sortgroßzügigkeit zu tun. Du willst gerne Leuten Dinge beibringen und wir haben das gemeinsam. Ich will auch gerne Leuten was lernen oder was Positives zurückbringen oder selbst einfach ein großes Fragezeichen vor ihren Augen, ihren Augen stellen und sagen, hey, think about that. Was sagst du darüber?
Ja, das ist eigentlich genau das, wie ich das auch sehe. Wie kriegt man die Leute angeregt, da noch weiterzudenken oder was auszuprobieren? Und auch so, die Leute wollen immer bei Schirmtests zum Beispiel, wollen immer sagen, ist der nun gut oder ist der schlecht? Und ich sage, nein, es geht nicht um gut oder schlecht, sondern es geht, in den Punkten ist der Schirm so und in den Punkten ist der andere Schirm so. Der eine wird das vielleicht besser finden oder der andere das. Aber wenn, lese das mal, das durch, was ich habe, dann, wenn ihr sagt, das, was der Lucian beschreibt, das könnte mich interessieren, das ist vielleicht der Stil, wie ich gerne fliegen will, dann teste doch diesen Schirm. Oder wenn du meinst, das passt, ich lese schon, das ist garantiert nicht mein Schirm, weil ich weiß, ich will ganz leichte Bremsdrücke haben. Und wenn der schreibt, der hat richtig heavy Bremsdrücke, dann kann man schon sagen, ich brauche diesen Schirm vielleicht gar nicht erst testen.
Harte Bremsdrücke will ich nicht haben oder andere Geschichten genauso. Also, dass die Leute daraus was für sich ziehen, aber trotzdem selber weiterdenken müssen, selber weitergehen müssen. So, das ist eigentlich das, was ich da gerne habe.
Ja, superinteressant, hey, wow.
Von dem, was du vorhin gesagt hast, du hast aus deinen Podcasts auch selber noch viel gelernt. Gibt es da etwas, wo du sagst, das war wie so ein Aha -Erlebnis für dich, was deine Fliegerei betrifft, auch vielleicht was eine Flugtechnik betrifft oder so etwas? Ja, natürlich.
Ein paar Dinge, das mir richtig, richtig eingefallen sind, ist Observation. So richtig vom, ein Tipp, das ich, ja, ich sage zu vielen, das beginnend mit Fliegen, anschauen vom Moment, dass du, zum Beispiel, du hast dich eingestellt als Spezialist in Meteorologie oder Meteo oder Wetter und von anschauen, ist heute vorhergesagt, um starker Wind zu werden, auf einen Moment plötzlich? Merk das, okay? Merk, so, die Augen groß und breit öffnen und checken, was passiert. Wenn du draußen gehst oder zum Beispiel, ich war um halb sieben heute Morgen, bei der Dunkel noch hier in Südafrika, wandern und schauen und checken, so selbst eine fünf Minuten draußen, kurz vor, dass du wegfährst,
checken, was macht das Wetter, bis du fährst zu der Gondelbahn, checken, ist da viel Wind in diesem Tal? Nicht nur die Straße anschauen, auch die Bäume, auch der Wetter, auch die Wolke. Fliegt all jemand, wenn du ankommst am Gondelbahn? Wenn du in der Gondelbahn bist, nicht einfach dein Handy anschauen und Facebook weiter checken. Nein, das ist für nachts das Fliegen. In der Gondelbahn checken und looken und sehen, was macht der Wetter hier und da. Wenn du hochkommst, auch in der Luft, was machen die Piloten? Was macht der Wetter? Was macht meine Gesundheit? Was macht mein GPS? Wie schnell gehe ich links, rechts, hoch und runter? Plötzlich gibt es sieben Meter steigen, wo vorher waren nur zwei Meter seit einer Viertelstunde.
Große Frage. Und du musst es natürlich fragen. Und das ist eine Art Alarm, das man so merkt. So observation war ein Wort, das viel rausgekommen ist. Und das ist mir richtig der Wort, das viel, das ich gemerkt habe. Natürlich viele andere, kleine Themen sind auch, ah, ich habe nicht so gedacht. Schnelle Fliege natürlich.
Fliegen mehr effizient als vorher. Das ist auch vorher so. Ich bin einen, ich bin oder Vollgas auf meinen So -3 oder ich bin beim Steigen und sehr gut steigen. Ich bin oft sehr gut in die Thermik. Aber alles dazwischen, meine Taktik hat vielleicht ein bisschen gefehlt. Da habe ich auch was mitbekommen von das.
Du sagst jetzt gerade Taktik und sowas. Du fliegst ja seit vielen Jahren auch Gleitschirmwettbewerbe mit. Wie viele Jahre sind das jetzt? Ja, 20
auch. Seit meinem ersten Jahr von Fliegen, ja. So erstes oder zweites Jahr, ja.
Hast du auch schon mal was Größeres gewonnen?
Ja, ich habe mehrere Meisterschaften. Ich wollte gerade sagen, ich bin nicht so ein großes Fan und nichts gegen Goran oder die Organisierer, Laura und die Vereine von PWC. Aber ich finde, das PWC -Format ist nicht ideal. Ich finde, das Scoring ist nicht ideal und ich finde, das ist nicht so für uns eine perfekte Lösung zum Wettbewerb. Bruce Goldsmith und Gin und Ozone, der Chabret Open, all diese so lockeren Wettbewerbe, ich finde, ist das Neue jetzt. Ich schlage sehr vielen Leuten Wettbewerbe vor, um zu fliegen.
Und dann sagen die, ah, ich bin kein Konkurrenzsort, Leute. I don't need competition. I don't need to compete. Aber ich sage, aber du lernst verdammt viel, wenn du einen Wettbewerb machst. So, mach das, probiert das. Nein, nein, nein, das ist nicht mein Ding, weil Wettbewerbe sind eigentlich gesehen, als meiste Piloten, das Nicht Wettbewerb fliegen, als einen Sort, du kommst an, das ist aggressiv, das ist Vollgas und da ist mein Problem mit PWC zum Beispiel. Ich will nicht, nicht locker fliegen in die Thermik, aber warum soll ich jemanden wegschneiden vom Thermik oder dass die mich wegschneiden? Das ist nicht so sexy. Lass die Leute gemeinsam gut steigen und schön zusammenfliegen. Und so einen Just -for -Fun Wettbewerb, ich glaube, das ist der Zukunft von unserem Sport.
Für die, das wollen gerne ein bisschen so ein Bier trinken mit den Freunden und sagen, wow, du hast so gut zehn Minuten vor mich hier angekommen. Wow, lustig. Ich kaufe dir eins.
Bist du denn selber trotzdem auch schon PWC -Wettbewerbe mitgefroren? Ja, bin ich, ja.
Und ich halte meine eigene. Zum Beispiel unsere suddafrikanische Meisterschaft letztes Jahr war,
Pepe Maleki hat mit mir einen Kurs gemacht im Dezember letztes Jahr, eine Woche vor unserer Meisterschaft. Und unsere Meisterschaft war eine PWC in 2013, aber jetzt jedes Jahr ist es eine Prä PWC. So, wir kriegen nicht mehr das PWC, weil ich glaube, das Abstand ist zu weit weg und die wollen das alle ungefähr in Europa halten und so. Aber Pepe war Erster, ich war Zweiter mit 13 Punkten hinten ihm. Das heißt, ein paar Sekunden einmal zu Goal und Dritter und Vierter. Und Stefan Dröhn war da, er war, ja, und sein Schirm war viel, viel besser. Das ging viel besser als mein alter in so drei, so. Ja, ich mache sehr gut in die Wettbewerbe.
Aber ich bin sehr schlamm, ich bin nicht einer, der Fokus ist immer über, was passiert nach dem Wettbewerb oder der Hund, der sich mitgespielt hat kurz vor dem Wettbewerb. Und ja, ich bin nicht so fokussiert.
Das heißt für dich, der Wert von diesen Wettbewerben liegt aber auch in der Gesamt-, also jetzt nicht nur in der Competition in dem Moment, sondern das Gesamte drumherum, das Happening, dass 100 Piloten aus aller Welt zusammenkommen. Und das ist das, was dich auch hauptsächlich daran fasziniert. Ich
liebe Wettbewerbe, weil 100 Piloten kommen zusammen. Wir können abends reden. Das ist so. Ich kenne wenig andere Zusammenkommen von Piloten. Okay, außen von Saint -Hilaire -du -Touvel, Kubikar und wir haben ein paar Veranstaltungen, zum Beispiel Stubai Cup und der große Messe hier und da. Aber anders gibt es wenig organisierte Zusammenkommen. So bin ich da für mein zweites Projekt jetzt für den Lockdown, weil ich habe realisiert, okay, da sind noch keine Auslandflüge aus Südafrika offiziell. Und ich will nicht versuchen, dass ich einen Repatriation -Flug nehmen muss, dass ich in Europa komme dringend, weil ich muss.
Nein, das ist Quatsch. Ich warte, dass ich, sagen wir, normaler Tourismus zurückkommt. Dann reise ich nach Europa. Hoffentlich in September oder Oktober habe ich noch ein paar Monate in Europa für das Ende des Sommers. Aber ich habe realisiert, oh, ich bin hier in Südafrika. So, was mache ich? Ich mache ein Sort -Zusammenkommen, ein Sort -Festival von Gleitschirmfliegen. Erstens ist sehr wichtig zu wissen, dass ich nehme dieses Corona sehr ernst. Ich habe entschieden, wir halten dieses Social Distancing. Wir machen das Protokoll richtig nicht. Einfach, dass alle Leute zusammenkommen. Und das Zusammenkommen, das Festival ist ein Filmfestival, wie bei St.
Hilaire.
Jeden Abend gibt es schöne Filme, sehr gutes Essen,
Rindfleisch und, wie sagt man,
Schiebmatten, das Bio ist. Ja. Gestern war ein Stier geschossen für uns. Sehr gute Linsencurries abends und bei der Feuer. Und wir machen ein kleines Wettbewerb dazu. So Spotlanding, Accuracy, Punktlandung und auch kleine Aufgabe. Aber just for fun. So, das ist nicht so ernst genommen. Weißt du? Die, die wollen gerne Wettbewerb haben und wir sagen, okay, du hast. Und die Punkte sind nicht so, das ist nicht so wichtig. Das ist nur, wie du geflogen hast. Wir gehen in eine sehr schöne Stelle, die heißt Hogsback. Und das ist in der Ostkap,
Bundesland von Sudafrika. 1000 km von Kapstadt Richtung Osten. Und das ist wunderschön, wundernatürliche Stelle. Und alle Leute können einfach kommen. Die können ihre gebrauchte Sache bringen. Und Leute von überall in Sudafrika, wir haben 700 Piloten, die fliegen in Sudafrika. Und vielleicht 100 kommen dazu. Und wir machen Gruppe, dass nicht alle Leute zusammen sind auf der gleichen Zeit. Aber natürlich, wir haben ein Boot mit einem Windenschlepp. Leute können Sicherheitstraining machen. Wir haben drei andere Schleppseile, dass Leute können hochkommen und dann wegfliegen. Wir haben Berge natürlich, wo du ein bisschen Hike and Fly machen kannst und wegfliegen. Alles ist da. Und viele Leute sind sehr, sehr aufgeregt.
Ich würde gerne in Europa zum Beispiel sehen, dass der Wettbewerbszene ein bisschen mehr locker wird, wo wir Spaß haben können bei Wettbewerben. Nicht nur, dass das Wettbewerb ein sehr ernst hoch Niveau Wettbewerb ist. Dass Leute können so ein Touch and Go machen auf der Seite des Berges. Die können dann eine Punktlandung machen. Ich habe mit einem Cure -Schirm in eine kleine Waschbäche gelandet in so einem Spaßwettbewerb seit zwei Jahren. Ah, das ist lustig. Ah, so gut. So, wo der Zelt ist am Landeplatz. Das ist mehr, dass die Leute, die Einheimischen können das auch genießen, wo Leute versuchen auf der Punktlandung schöne Stimmung, schöne Musik dazu zum Beispiel.
Also es geht dann auch um den Fun beim Fliegen. Du bist ja auch in Zusammenhang mit den Wettbewerben und sowas irre viel auch gereist in der ganzen Welt. Wie viele Länder, in wie vielen Ländern warst du schon?
Ja, runter 100. Ich zähle nicht genau, aber ja. Du
zählst deine Flüge nicht, aber so Pi mal Daumen sagst du 10.000 Stunden und jetzt hast du ungefähr 100 Länder. Ist ja klasse. Da hast du ja auch wahrscheinlich die unterschiedlichsten Gleitschirm -Communities auch kennengelernt. Genau. In den unterschiedlichsten Ländern. Gibt es da eigentlich irgendwie erkennbare und vielleicht sogar auch große Unterschiede oder sind die Piloten eigentlich überall auf der Welt gleich? Du
kannst nicht sagen, ein griechischer Pilot oder eine türkische Pilotin, ein deutscher Pilot sind das Gleiche. Das ist nicht wahr. Das ist sehr anders, weißt du? So zum Beispiel ein deutscher Pilot würde fliegen gehen. Ich war einmal bei Kössen und einmal sehr, sehr gute Freunde. George Thomas, er wohnt in München, habe ich kennengelernt, weil er ist rein in einen Baum geflogen, nicht weit vom Startplatz in Kössen. Das war richtig kratzigmäßig ganz am Anfang des Tages. Sehr leichte Thermik. Und ich stand mit einem fremden Mann zu reden über das Wetter und ich habe ihm gesagt, ich merke, das ist sehr leicht und höre ich, ein Typ fliegt in einen Baum. Und ich laufe schnell da, aber ich schaue rund, wenn ein anderer Typ auch kommt und der Typ hat sich umgedreht und weggewandelt.
Wie nichts passiert ist. Aber ein Typ hängt in einem Baum. Geht nicht, weißt du? In Griechenland, in der Türkei, würden alle Piloten da plötzlich laufen zum Beispiel. Das ist nur ein Beispiel. Letztes Jahr war ich in Island und Albanien als Neuerländer. Vorher in Iran und in Norwegen. Neue Landschaft, neue Leute, neuer Style fliegen. Ja, das ist mein Traum. Das ist super.
Machen wir mal so eine kleine fliegerische Weltreise. Ich nenne dir jetzt einfach ein paar Länder, von denen ich glaube, da warst du auch schon. Und da gibt es dann halt auch wieder diese Gleitschirm -Communities und sowas. Und dann sagst du mir einfach, was dir spontan in Bezug auf das Gleitschirmfliegen in diesen Ländern einfällt. Ja, erst
muss ich dir fragen, bist du ein Stalker? Weil du hast mich, du kennst viel über mich. Ich denke, du hast viel gecheckt vorher.
Ich habe einiges von deinen Podcast gehört. Wenn man die hört, dann kriegt man auch einiges über dich mit. Vielen, vielen Dank. Okay, Stef, fangen wir an. Island.
Ja, super Landschaft. Unglaublich Land zu besuchen. Kannst es auch billig reisen und checken. Und ja, war fliegerfreundlicher, als was ich gedacht habe. So Island, wenn man hike and fly gerne genießt, kannst du überall fliegen. Kriegst keine Probleme mit der Baue, Bergbaue oder Baue da. Du kannst überall fliegen. Du kannst überall starten. Und wie gesagt, ich habe erwartet viel stürmiges Wetter. Das war nicht. Das war ziemlich freundlich.
Hast du vielleicht auch Glück gehabt. Jetzt machen wir einen Flug weiter. Einmal halb um die Welt, vielleicht von Island aus gesehen. Jetzt landen wir im Iran.
Ja, unbedingt nicht zu vermissen. Sport billig zu reisen. Sehr freundlich. Der ganze Quatsch mit den Medien ist absolut Quatsch. Das ist voll sicher. Das ist, Iran ist wie die Türkei war 30 Jahre her. Mit mit Freundlichkeit. So du bist da an, du kommst an, du bist Fremde, aber du bist gleich wie eine Familie Mitglied. Und das Fliegen ist natürlich sehr, sehr gut. Ich habe auch erwartet, dass die Thermik 10, 15 Meter pro Sekunde wäre. Aber die waren auch drei bis acht zum Beispiel. So viel freundlicher, was ich dachte. Ich dachte wow, das ist halb Wüste. Sort Bedingungen. Und nein, nein, das war gut.
Sehr, sehr gut zu fliegen.
Jetzt hüpfen wir die
Alpen. Du landest in Österreich. Easy. Infrastruktur ist da.
Eigentlich wen dann? Ich würde nicht sagen langweilig, aber das ist weniger Abenteuer, sagen wir. Okay, so das Fliegen ist in der in die Alpen zum Beispiel oder in die Himalaya. Es gibt das beste Fliegen, weil du hast richtig schöne große Berge und mit eher Lift Systeme. Überall ist es voll easy, um hochzukommen und rechnen. Du musst nicht voll talentiert Pilot sein, um nach Greifenburg zu kommen. Mit der Shuttle hoch. Du siehst 100 Piloten vor dich starten. Du kannst auch starten und hin und her fliegen. So das ist eigentlich super.
Nun hüpfen wir einmal über den Atlantik. Wir landen in den USA.
Ja, USA hat sehr, sehr viele Plätze zu besuchen und zu fliegen. Der Südwest von der USA ist einmal Lieblingsstelle, um zu besuchen mit Auto, zum Beispiel Automieten und so. Aber der Landbesitzer in Amerika sind sehr schwer. Und da einfach in schwarz zu fliegen. Hike and Fly ist nicht wie in Island oder in Norwegen. Da hast du richtig Probleme. Wenn jemand kommt, kommt er mit seinem Hagelgewehr oder die Polizei sind da, wenn du landest. Das ist nicht mehr funny.
Das heißt, von Volibre ist in den USA nicht so viel
zu sprechen. Nein, nein. Vielleicht kannst du in die Rockies, wo da Bergleute sind. Aber wenn du halbwegs Bayern Dorf oder Stadt bist, kannst du vergessen. Du kannst die amerikanischen Piloten fragen. Die haben keinen Spaß mit der Landgrundbesitzer. Und leider kommt das mit Litigation. So der Welt wird mehr und mehr und mehr wie Ah, du hast mich so quer angeschaut. Jetzt kriegst du einen Brief von meinem Rechtsanwalt. Wir sind ein bisschen crazy so geworden auf der Welt, in meiner Meinung. Und leider ist das, dass das Kopf davon ist Amerika.
Dann verlassen wir mal Amerika, weil wir uns auf sowas nicht einlassen wollen. Springen jetzt zurück nach Europa und landen in Mazedonien.
Ja, Mazedonien ist ein Traum. Die, das noch nicht aus, ich nehme an, deine Hauptgruppe, das hören diese Podcasts an, sind aus Deutschland. Österreich und die Schweiz. Und viele von der Schweiz, zum Beispiel Peter Neunschwan, der in Interlaken, habe ich gesagt, hey, machen wir eine, ein Hängleiter -Kurses in Mazedonien, dieses Sommer, wenn das erlaubt ist, habe ich in meinem Podcast mit ihm gesagt. Hat er gesagt, wow, das ist so weit weg. Aber Mazedonien, das sind nur 1000 Kilometer, fährst du in 10 Stunden. Ja, aber du musst durch sechs Länder da fahren. Um da hinzukommen. Ja, aber alle Grenzen sind offen. Du musst nicht unbedingt, du musst nur deinen Reisepass maximal zeigen und du bist durch, weißt du.
Und die Autobahne, du gibst nur deine Kreditkarte und du bist durch, so. Ein sehr interessanter Spruch möchte ich sagen von Thor Heydendahl. Er war der Mann, dass der Kon -Tiki -Reise gemacht hatte. Er ist eine Norwege, das in 49 oder 47 sogar einen Bambus -Road genommen hatte, von Südamerika bis in die Fiji, Islander. Und er hat gesagt, Borders, yes, I have heard of them. They exist in the imagination of some people. Okay, so Grenzen sind nur da, wenn du die glaubst. Wenn du nicht denkst, da sind Grenzen, dann sind da eigentlich wenig Grenzen. Das ist meine Meinung.
Spring in ein Auto, Deutscher. Fahr nach Mazedonien. Keine Angst haben. Da kriegst du deine Nummer. Gleich von Martin Jovanowski. Und du rufst ihn gleich an. Und du sagst, Martin, Stef hat mir deine Nummer gegeben. Du kannst mir bitte den Startplatz zeigen. Und du kommst zu wunderbares, feines Fliegen. Und du greifst zwei, drei Freunde. Du steigst in dein Auto. Du fährst dahin. Und du gehst für ein Wochenende. Und du kommst zurück. Und einer fährt, einer fährt, einer fährt und die anderen schlafen oder hören Musik oder reden. Und das wäre der schönste Roadtrip, das du überhaupt würde machen. So. Das ist Mazedonien. Das ist Albanien. Montenegro. Dumitor ist der Berg in Montenegro.
Der Berg, das da ist. Und einen Peter. Peter, das würde jeden Kontinent fliegen. Er ist da. Und das ist richtig zu empfehlen. Wenig Leute. Noch so ein old style Sessellift, dass du sitzen kannst und du bist hoch. Du kommst aus du perfekte Startplatz, perfekte Strecken pflegen und du bist alleine um Strecken zu pflegen auf dem Tag da. So, geh mit ein paar Freunde und mach das.
Okay. Letzte Station von unserer kleinen Weltreise. Wir kommen zu dir nach Hause. Südafrika.
Ja, ja. Was möchtest du wissen über Paradies?
Du darfst eine kurze Werbung für dein Südafrika machen und sagen, warum man zu dir ins Land kommen muss, um dort zu fliegen.
Okay. So erstens will ich einen schlechten Ruf von Porterville, unser Haupt - oder meistbekannte Streckenflugplatz. Porterville hat einen schlechten Ruf. Porterville hat keinen Grund, um einen schlechten Ruf zu haben. Nur, dass Piloten kommen an und bauen schlechte Rufprobleme da, weil die sind nicht gebildet oder die Frage nicht richtig oder die machen Fehler. Aber für mich Südafrika ist viel, viel größer. Wir haben hunderte, hunderte Startplätze und man sollte unbedingt eine oder organisierte Reise machen. Ich biete auch solche Reise an, das sehr persönlich sind. Ich habe mehrere für Blue Sky und privat gemacht. Leute können auch zu eins oder zwei
ankommen hier. Die können selber sich melden bei mir und sagen, Hi, ich bin Pilot alleine. Mein erstes Mal in Südafrika. Dann sage ich, cool, du und Innocent, meine Mann aus Zimbabwe, wir gehen Reisen zusammen und du wirst jemanden kennenlernen, das barfuß drei Tage zur Schule würde wandern, wenn er sechs Jahre alt ist und du hörst seine Geschichte und du erzählst über Südafrika und du kannst den Mann eigentlich nur 20 Euro pro Tag zahlen dafür, weißt du. Wow. So, die große Abenteur entsteht hier oder die sehr organisierte Reisen organisiert gibt's auch hier. Man sollte nicht Angst haben, um nach Südafrika zu kommen.
Das Blödsinn mit Krimi Probleme, da ist Krimi in unserem Land, aber man soll aufpassen, nur bei zum Beispiel der Bankomat, da wird viele Leute verarscht, aber außen von das, du reist hier und alles ist lustig. Wenn du verweifelst und du siehst, ein Mann hängt hinten auf der LKW, wird nicht überrascht, kriegt nur eine Mitfahrgelegenheit für ein paar Kilometer. Solcher Spaß siehst du ganz easy und viel und wie mehr abenteuerlich du bist in Südafrika, wie mehr Spaß und wie mehr gute Erinnerungen du hast davon, das ist sicher.
Machen wir zum Ende hin nochmal einen kleinen Themenwechsel. Bevor du mit deinem Gleitschirm -Tandem -Business angefangen hast, hast du auch eine Zeit lang als Clown gearbeitet, aber dann hast du auch als Hypnotiseur gearbeitet und hast mit einer Hypnoseshow dein Geld verdient. Wie kam es dazu? Wie bist du Hypnotiseur geworden?
Okay, so, wenn du neun Kindergeburtstage pro Tag machst und du denkst, ich bin 22 Jahre alt und vor, dass ich Clown -Burnout bekomme, habe ich bekommen, dachte ich mir, okay, ich muss was anderes tun. So, von meinen Zaubererfreunden haben mir vorgeschlagen, hey, da gibt es einen Hypnose -Kurs. Und wenn du das Wort Hypnose sagst, dann natürlich ganz, ganz viele Leute sind interessiert. Zum Beispiel heute Morgen hat es jemand mir geschickt und gesagt, Joe Rogan, sicher der meistgehörte Podcaster, ein Amerikaner, hat heute Morgen oder hat herausgelassen einen Podcast über Hypnose. Und Hypnose ist ein sehr interessantes Fach und Thema.
Dachte ich mir, wow, so eine Hypnoseshow wäre schon lustig. Und als Student habe ich einen Hypnotiseur als Schauspieler gesehen. Und dachte ich mir, das wäre super, um so eine Show zu machen. Und innerhalb von nur ein paar Wochen könnte ich alle eine Hypnoseshow machen. So eigentlich alle könnten eine Hypnoseshow machen, alle können hypnotisieren. Aber natürlich, wenn du eine gute Persönlichkeit hast mit Leuten, wenn Leute können dich vertrauen, ist das viel, viel einfacher. Und viel Therapie habe ich da mitgemacht. Und ich kann richtig Leute vorstellen, wenn die irgendwelche Probleme haben und Dinge wollen oder vergessen oder ändern in ihr Gehirn oder ihr Denken ein bisschen ändern.
Das ist wie eine Zaubertrick. Das ist wie ein Klick. Du kannst eigentlich eine Schalte drehen und sagen, so ist es anders. Und das funktioniert wirklich. Das funktioniert.
Du hast gerade Therapie gesagt. Hast du auch schon mal Piloten therapiert? Beispielsweise, wenn die eine Blockade wegen Flugangst hatten oder so etwas, dass du sagst, okay, ich mache eine oder mehrere Hypnosesitzungen mit dir und dann schauen wir mal, was wir da machen können?
Ja, gute Frage und danke, dass du das fragst. Das ist mir mehrmals passiert. Piloten haben herausgefunden, dass ich Hypnotiseur bin und dann haben gesagt, hey Stef, würdest du gerne mit mir einen Sitz machen, um mich zu helfen mit meinen Fliegen? Ich bin Wettbewerbspilot, aber ich bin mega nervös, zum Beispiel beim Start oder irgendwelche Themen und das habe ich eigentlich so auch gemacht bei Wettbewerber oder per Telefon und das funktioniert und das geht und das hat sehr viel Erfolg. Viele professionelle Golfspieler zum Beispiel, das auch nicht nur, das ist, komm, Golf ist so ein Ding, du schlagst einen Ball und was passiert in deinem Kopf ist eigentlich alles richtig.
Du hast einen Klick, ah, heute habe ich einen schlechten Tag, du spielst einen schlechten Runde Golf oder wow, heute geht es mir gut oder ah, heute habe ich Kopfkarte, ich habe zu viel Bier getrunken, den Tag selber gewinnst du die Aufgabe bei Gleitschirmwettbewerb, weil du nicht so darauf denken musst. Hypnose für Therapie ist eine sehr, sehr gute und ich will auch Leute gerne verwelkommen, wenn die wollen gerne einen professionellen Sitz mit mir machen, können wir auch das per Skype oder so live machen, das wäre auch eine Möglichkeit und vielleicht ist es ein Thema, dass du noch einmal
das Mindset, was passiert in unserem Kopf ist in meiner Meinung hat sehr, sehr viel zu tun mit Gleitschirmfliegen und Fliegen in allgemein.
Hattest du selber schon mal Angst beim Fliegen?
Natürlich. Baby Jesus habe ich viel gebeten vor und durch einen Flug. Natürlich viele Horror Erfahrungen in meinem Flugerlebnis, aber Gott sei Dank habe ich noch nie einen Spital besucht für Gleitschirmfliegen. So ich bin sehr dankbar, dass alles immer gut. Ich habe noch nichts gebrochen in meine ganze Erlebnisse von Fliegen und so. So ich bin. Ja, aber ich glaube auch so zum Beispiel du hast früher gefragt, was hast du gelernt von der Podcast zuhören von anderen Leuten und eine, das auch mir eingefallen ist, ist, wenn du am Startplatz stehst und du hast nicht aufgezogen, du bist nicht in der Luft, so wenn du stets da und zum Beispiel Reine Kistl von Fly2 hat mir das auch beigebracht, wenn du fühlst eine kalte Luft plötzlich kommen,
absolut nicht starten. Das ist nicht fast sicher, aber hoch wahrscheinlich eine Chance, dass da was kommt. So vor, dass wir in der Luft sind und wenn wir in der Luft kommen und du hast und du hast das Wetter unterschätzt oder das komische Monster ist da, weil manchmal ist es unerklärbar, warum das Wetter so komisch ist und das ist ganz unangenehm in der Luft. Bleib locker, flieg raus und geh landen. Versucht nicht deine Held zu sein. Tote Helder, da sind keine. Wir müssen leben und gesund und heil bleiben. Ich muss auch auf diese Themen sagen, ich bin sehr, sehr dankbar, dass unser Sport so sicher geworden ist.
Wenn du denkst, wie viele tausende Flüge pro Tag auf der Welt passiert und so wenig passiert. Ich will dir auch Glückwünsche sagen über deinen letzten Podcast, dass du gemacht hast, die Krente Rekord und dann die 16 Flüge von 300 plus Kilometer in Spanien auf einen Tag. Kannst dich vorstellen, vorher vor zehn Jahre will das unfassbar, dass 16 Flüge von 300 Kilometer in einem Land auf einen Tag wäre und nichts ist passiert. So ich bin sehr dankbar, dass unser Sport so sicher ist und ich denke viele Piloten, dass rein in diese Sport komme. Sorry, ich bin wieder auf der Flucht mit noch einem Thema, aber dass die dieses Gefahr
Gefahrsohne ist nicht sobald du deinen Arsch rein hast, wenn du 60 Flüge hast. Das ist ein bisschen weiter. Das ist bei 100, 150 Flüge. Wenn du denkst ich beginne richtig Profi zu werden. Jetzt kann ich mehr und mehr und mehr Chancen nehmen. Pass gut auf auf diese Zeit. So meine Empfehlung für für Low -Aid -Time -Piloten ist pass gut auf. Wer immer sehr gut geistig in Kontrolle von dich selber und pass gut auf, wo du bist mit deinen Erfahrungen niemals denken, dass du mehr Profi bist, als was du eigentlich bist. So spring nicht zu schnell zu der nächste Schirm. Bruce Goldsmith sagt immer flieg 100 km mit deinem Arschschirm vor, dass du dich selber erlaubst um einen B -Schirm zu haben und so fort.
Okay, so alle wollen gerne der heißste Schirm haben, dass die können für Performance, wenn die so ein bisschen zu selbstsicher ist. Und das bringt mich zu dem Thema von Respekt gegen Selbstsicherheit. Da ist eine sehr feine Linie zwischen die zwei. Die Grenze ist sehr eng zwischen zu selbstsicher und zu endlich. Nicht zu viel Angst haben, aber auch nicht zu selbstsicher sein.
Man muss ja auch manche Sachen einfach manchmal ausprobieren, um zu wissen, was macht die Luft eigentlich dann wirklich. Oder dass man an Startplätzen ist und sagt, okay, wir fliegen diesen Startplatz immer bei den und den Windverhältnissen, aber vielleicht funktioniert der ja auch bei etwas anderen. Und dann muss man es halt mal auch mal probieren oder wo man nur sagt, es gibt nur diese eine Hausthermik da vorne, aber alle fliegen immer dahin, aber niemand guckt mal 300 Meter weiter links oder sowas bei anderen Windbedingungen, dass da vielleicht was wäre. Also da gibt es viele Sachen, die man erst mal ausprobieren muss und dann auch selber merken muss, es funktioniert oder es funktioniert auch nicht. Und wenn es nicht funktioniert, kann man mal sagen, ich habe trotzdem etwas gelernt und für meinen nächsten Flug bin ich da noch einfach weiter vorbereitet. Steff, lass uns mal langsam zum Ende kommen.
Eine letzte Frage habe ich noch an dich. Steff, stell dir vor, du hättest einen Wunsch frei von einer Fee. Es geht wieder ums Gleitschirmfliegen. Du könntest dir einen ganz besonderen Gleitschirmflug wünschen, der irgendwie deiner Idealvorstellung vom Fliegen und von einem Flug und von wo du fliegst und sowas gerecht wird. Wie und wo wäre dieser besondere Flug?
Jetzt? Wow! Lucian, ich bin nicht oft ohne Wörter, aber da hast du mich eine Frage gefragt, dass ich länger denken muss. Ich muss sagen, wenn ich mit John und Charles einen Podcast gemacht habe, und er hat gesagt, ich könnte mich nie vorstellen, zehn Stunden fliegen
und 400 Kilometer fliegen. Mein Rekord wie deiner, unser Interesse beim Fliegen ist ähnlich, obwohl ich Wettbewerb fliegen liebe. Ich will hochkommen, ein bisschen quatschen mit den Piloten und dann racing. Let's go. Das ist genug mehr. Ich bin auch happy, um hoch zu einem Berg in irgendwelche Serbien und dann fliegen und ich lande und das passt gut, das ist fein. Aber zehn Stunden in der Luft, 400 Kilometer, wow, das klingt, wenn du mich fragst, so ein langer Flug, um zu sehen, wie ich mich fühle nach zehn oder elf Stunden und nach 400 Kilometer fliegen, vielleicht wäre das meine Wahl für einen langen Flug.
Ja,
okay. Zehn Stunden fliegen wäre so etwas wie zehn Mal diesen Podcast jetzt anhören
nacheinander. Wer weiß, was einem da noch alles einfällt. Steph, ich danke dir für deine schönen Erzählungen über alles rund um die Welt von Südafrika bis Island und Iran. Du hast viel erlebt, hast sicherlich noch viel, viel mehr zu erzählen, aber das kannst du dann bei irgendwelchen Piloten treffen, die du dann organisiert, sicherlich noch mehr dann da rausgeben. Klasse. Danke dir und ich wünsche dir ein gutes Durchkommen durch die Corona -Zeit und dann vielleicht, wer weiß, vielleicht sehen wir uns irgendwann mal in Europa oder in Südafrika. Vielleicht komme ich auf deine Einladung zurück.
Ja, das ist eine sehr gute Idee. Ich hoffe. Und ich habe noch eine Einladung zu dir, bitte, Lucian. Und das wäre, wenn ich die nächste Serie weitermache, würdest du vielleicht dich einmal aus deinem Deutschen probieren und mit mir einen Podcast auf meiner Seite
machen, wenn ich kein Afrikaans reden muss.
Nein, du wirst nicht Afrikaans reden. Das geht gut. Tschüss du. Vielen, vielen Dank.
Das war Steff Juncker im Gespräch mit Lucian Haas. In den Shownotes zu dieser Podcast -Folge auf Fluglites findest du noch einige weiterführende Links, wie etwa Steffs Podcast Staying Alive in Paragliding. Die bislang 50 Folgen dort bieten eine enorme Menge an Hörstoff und auch Wissen für die hungrigen Fliegerohren. Wenn auch Podz-Glidz deinen Hunger nach Information und Unterhaltung stillt, dann hol dir noch mehr davon. Auf Soundcloud, Spotify, iTunes und vielen weiteren Audiokatalogen findest du schon über 30 weitere Folgen des Podcasts. Du kannst Podz-Glidz auch einfach im Podcatcher deiner Wahl abonnieren. Aber erlaube mir nochmals den Hinweis. Die vielen Geschichten produzieren sich nicht von allein. Ich stecke hier viel Zeit hinein und freue mich über jeden, der meine Arbeit als Förderer unterstützt. Alle nötigen Infos dafür findest du auf der Loglites Website auf der Seite Fördern.
Soweit für heute. Jetzt geh einfach mal wieder fliegen. Aber denke an Steffs Worte. Stetes Beobachten, Observation bringt einen weiter. Ciao.