Nach jeder Landung hast du verschiedene Emotionen. Bei null Zentimetern, da freust du dich, da machst du Show, da weißt du die Arme in die Luft und bei einer 177, da läufst du dann 500 Meter weg im Wald und analysierst dein Video und regst dich auf bis zum Abwinken und dann, das variiert total und das ist extrem spannend und witzig auch, die Emotionen, nachdem ich dann wusste, ich bin Vize -Weltmeister, da kam dann alles raus, da ist dann der Druck abgefallen, weil man hat ja natürlich bis zum letzten Flug einen enormen Wettkampfdruck, um das am Startplatz zu handeln, also du läufst dann eine Stunde hin und her und wartest, bis du endlich starten darfst und dann bist du in der Luft so aufgeregt und dann stehst du über den Punkt, bist du aufgeregt, zitterst überall und dann kannst du Choreo unterschreiben, weil du so zitterst an der Hand und das ist schon unglaublich, was da für Emotionen mitspielen und wo ich dann wusste, jetzt bin ich Vize -Weltmeister, da habe ich dann umgeschrien wie ein Verrückter, habe mich so gefreut, habe gefeiert und war unglaublich.
Podz-Glidz, der Lu-Glidz -Podcast. Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens.
Heute mit Linus Schubert und ich bin Lucian Haas.
Accuracy ist eine Spielart des Gleitschirmfliegens, die in Deutschland und in Alpenländern bisher wenig populär ist. Nach kurzem Flug auf einem zielscheibenartigen Landepunkt so aufzusetzen, dass letztendlich ein einzelner Zentimeter darüber entscheiden kann, wer gewinnt. Diese Idee passt scheinbar nicht zu einer Flieger -Community, die ihre Leistungen normalerweise in Flugstunden und Streckenkilometern misst und vergleicht. Allerdings ist das auch eine kulturelle Frage. In Osteuropa und Asien wird die Kunst des akkuraten Landens sehr geschätzt und es gibt sogar Profi -Piloten, die davon leben können und in ihren jeweiligen Ländern Berühmtheiten der Szene sind. In diesem Punkt könnte jetzt aber auch hierzulande Bewegung in die Sache kommen.
Denn Ende Oktober 2023 fand im bulgarischen Sopot die FAI -Weltmeisterschaft in der Disziplin Accuracy statt. Und am Ende stand der junge Deutsche Linus Schubert auf dem Podium als Vize -Weltmeister.
Linus ist 15 Jahre alt, steht aber nach etlichen Wettbewerbserfolgen auch in der Accuracy -Weltrangliste derzeit auf Platz 2. Mit ihm als Vorbild für den Flieger -Nachwuchs könnte das Ziellanden vielleicht einen Aufschwung erleben. In dieser Folge 121. von Podz-Glidz erzählt Linus Schubert von seiner Passion. Unter anderem, wie er so jung zum Gleitschirm- und Wettbewerbsfliegen kam, was ihn an Accuracy so fasziniert, welche Flug - und materialtechnischen Besonderheiten es dabei gibt und warum er davon träumt, eines Tages als Accuracy -Pilot auch bei den Olympischen Spielen antreten zu dürfen.
Wenn dir der Podcast gefällt, dann unterstütze doch meine Arbeit daran als Förderer. Wie das ganz einfach geht, erfährst du auf meinem Gleitschirm-Blog Loglites und zwar dort auf der Seite Fördern.
Linus, erst mal Gratulation zum Titel des Vize -Weltmeisters und des Junioren -Weltmeisters in der Disziplina Accuracy. Kannst du das eigentlich schon fassen oder wachst du noch immer etwas verwundert auf?
Also als ich meine letzte Landung gemacht habe und ich dann wusste, ich habe das Ergebnis so gut gelandet, dass ich jetzt weiß, ich bin Vize -Weltmeister und bin der U26 -Weltmeister, konnte ich es kaum glauben. Und ich habe das Ergebnis so gut gelandet, dass ich jetzt weiß, ich bin Vize -Weltmeister und bin der U26 -Weltmeister, konnte ich es kaum glauben. Und gestern bin ich nach Hause gekommen und es war auf jeden Fall ein unglaubliches Gefühl und mal ein paar Nächte drüber zu schlafen, viel darüber nachzudenken und ich bin total glücklich. Gab es
eigentlich schon mal einen Gleitschirm -Piloten, der so jung einen solchen Titel gewonnen hat? Weißt du das? Also in der Accuracy -Szene noch nicht. Beim Streckenfliegen weiß ich das nicht. Bei
Akku auch nicht.
Jetzt gibt es sicherlich viele Zuhörer, die sich fragen, der Linus ist 15. In Deutschland darf man sein? Ja, ich kann meinen Gleitschirm -Schein offiziell eigentlich erst mit 16 machen. Wie kommt es eigentlich, dass einer mit 15 schon an einer WM mitfliegen kann? Ja,
ich habe den österreichischen Schein gemacht, genauso wie mein Bruder. Da kann man mit 15 den Schein machen. Und bin dann eben hier auf der Wasserkultur immer mit meinem Vater geflogen, der auch Fluglehrer ist. Das ist aber, also mit der FAI ist das kein Problem. Du brauchst nur deinen Paraglider -Schein, dann kriegst du deine FAI -Lizenz, also deine ID. Und dann kannst du ganz normal an den internationalen Wettbewerben teilnehmen. Und jetzt, wenn ich 16 werde, lasse ich den einfach auf den deutschen Schein umschreiben und dann ist das überhaupt kein Problem.
Darfst du mit diesem österreichischen Schein auch in Deutschland schon frei fliegen oder gilt dann das deutsche Recht, das heißt eigentlich Deutschland erst ab 16? Ja,
also ich darf nicht in Deutschland frei fliegen. Ich darf ganz normal weiter mit meinem Vater, mit Fluglehrerauftrag und mit Übersicht von der Flugschule quasi, von den jeweiligen Fluglehrern, die am Hang sind, darf ich dann ganz normal mitfliegen.
Wo wir schon mal bei der Geschichte sind von dir, so ein bisschen. Erzähl mal, wie bist du eigentlich zum Gleitschirmfliegen gekommen? Beziehungsweise das wird über deinen Vater als Fluglehrer natürlich gewesen sein. Aber wann hast du denn so deine ersten Flüge überhaupt im Leben gemacht?
Ja, also wir sind früher oft nach Dänemark gefahren, nach Möcken. Und da waren wir schon früh mit kleinen Kiteschirmen unterwegs, mit zehn Speedmastern. Und da haben wir früh angefangen, mein Bruder und ich, mit den Speedmastern zu handeln und immer so ein bisschen die Düne hochzuhalten. Und dann sind wir eben hier auf der Wasserkuppe auch am Südhang, der ja auch ein Hang ist wie die Düne, haben wir halt früh angefangen, haben uns immer weiter hochgearbeitet und sind dann eben so mit dem Gleitschirmfliegen mit meinem Vater damit aufgewachsen und haben sehr früh angefangen. Und auch so ein wahnsinnig gutes Gefühl für den Schirm bekommen über die Jahre, weil wir so viel gehandelt haben. Ja, meine ersten Flüge habe ich dann so am Südhang, die ersten kleinen Rüpfer, vielleicht schon mit zehn, elf Jahren angefangen. Mhm. Und das richtige Fliegen.
Das
richtige Fliegen,
die Höhenflüge, dann aber auch erst mit 14 Jahren, wo es dann legal wäre, mit den Fluglehrern, mit der Schulung runterzufliegen.
Würdest du sagen, dieses frühe Lernen, das du schon mit zehn oder die ersten Hüpfer da gemacht hast, trägt das mit dazu bei, dass du in Mercuracy so gut bist oder spielt da Alter eigentlich keine Rolle? Ich
würde sagen auf jeden Fall, dass das da mit hinzukommt, weil für Security brauchst du eben ein extrem gutes Gefühl am Stallpunkt. Also wenn du mal zu hoch bist. Wenn
du zu hoch bist,
dann musst du halt wirklich den Schirm auch mal anstallen können, um Höhe abzubauen, ihn wieder ankommen lassen und flairen. Und da musst du nicht nur einen Abgleiter machen können und Ballon de Volte fliegen können, sondern da musst du ein unglaublich gutes Gefühl für den Schirm haben und viel, viel gelernt sein. Und die besten Piloten sind alle Berufspiloten, die da vom Staat gefördert werden. Die machen 400 bis 500 Flüge im Monat. Das ist unglaublich. Nur auf diese Punktlandescheibe. Und wir haben eben auch früh mit den Curious Yards. Die angefangen, weil wir diese kleinen Hüpfer, da haben wir uns immer so einen Punkt gesucht, wo wir drauf hüpfen konnten. Und so kam das dann, dass wir Curious Yards angefangen
haben. Die meisten jungen Piloten, die ich so kenne, die begeistern sich eher so, ich sag mal für ein dynamischeres Fliegen. Das ist Akro, man will da halt humbeln oder was auch immer alles. Was reizt dich an so einem Ziellandewettbewerb?
Ja, also am Punktlandewettbewerb haben wir jetzt viele gute Freunde kennengelernt. Es macht immer wieder Spaß, die wieder zu treffen. Mich reizt es jetzt nicht, dass Strecken fliegen oder das Akro fliegen, sondern mich reizt es einfach starten und landen. Also mich reizt einfach dieses zielgenaue Landen und meine Fehler zu finden und Verbesserungen zu machen. Und wenn ich jetzt hier mal an der Wasserkuppe mal zwei Stunden am Westhang Thermik fliege, dann sage ich okay, jetzt ist genug. Jetzt muss ich runterfliegen, weil jetzt habe ich genug vom Thermik fliegen. Jetzt muss ich auf diese Scheibe landen. Ich brauche irgendwie so dieses Action, was ich am Ende auch habe am Landplatz. Das heißt, dieses Landen auf dem Punkt ist für dich ein echter
Thrill? Ja, für mich ist es unglaublich cool. Dann lass uns mal so ein bisschen über die Grundlagen des Accuracy -Fliegens sprechen. In Deutschland und den Alpenländern ist das ja, ich sage mal, nicht besonders populär und viele wissen vielleicht gar nicht so richtig, wie das eigentlich funktioniert. Erklär mir doch mal, was ist da so die zentrale Aufgabe? Also wo drin besteht so einen Flug, den du für so einen Accuracy Wettbewerb machst? Ja, beim
Accuracy geht es darum. Wir haben eine digitale Messscheibe, das Pet -Pet, das kennen bestimmt auch einige. Da landet man quasi in der Mitte von der digitalen Messscheibe ist ein Punkt, der weiß markiert. Der ist so groß wie eine 5 -Cent -Münze und es geht eben darum, auf diesen Punkt zu treten. Dann hast du 0 Zentimeter und jeden Zentimeter Abweichung, den man neben die 5 -Cent -Münze tritt mit seinem Fuß, wird dann auf ein Ergebnis von 8 Flügen draufgerechnet. Zum Beispiel, wenn ich jetzt 20 Zentimeter trete. Wenn ich jetzt 20 Zentimeter neben die 5 -Cent -Münze lande, habe ich 20 Zentimeter und das addiert sich plus 8 Flüge. Also ich habe 8 Flüge und das schlechteste Ergebnis dürfte ich streichen und so funktioniert das. Und wir haben einen Radius insgesamt, wo man drin landen darf von 2 Metern.
Das heißt, man zielt darauf ab, am Ende eigentlich 0 Punkte zu haben. Das ist wie so ein Strafpunktesystem. Also jede Abweichung von dem Bullseye, so ungefähr, heißt halt dann, da kriegst du pro Zentimeter einen Strafpunkt.
Ja, genau. Je mehr Zentimeter. Je
weniger Zentimeter
ich habe, desto schlechter. Und der am Ende mit den wenigsten Zentimetern, der gewinnt dann eben den Wettkampf.
Jetzt gibt es diesen Landepunkt, von dem du gesagt hast, dieses Pad, auf dem man landet. Wenn du da jetzt außerhalb landest, das ist ja dann nicht mehr elektronisch, wird dann von Hand dort nachgemessen. Also gibt es dann Leute, die dann da mit einem Maßband kommen und sagen, der Fuß ist genau da aufgekommen, da haue ich jetzt quasi so einen Nagel rein oder was auch immer?
Ja, also wir haben die digitale Messscheine, die hat einen Radius von 16 Zentimetern. Das wird dir digital angezeigt, also 1, 0 bis 16 Zentimeter kriegst du digital auf einem Display anzeigen. Und alles, was drüber geht, dafür haben wir vier Judges um den Punkt rumstehen, die dann eben vermessen, wenn du 2 Meter oder 1,50 Meter gelandet bist, machen die dann einen kleinen Stecker rein und dann messen die per Hand mit einem Maßband aus, was dein Ergebnis ist. Dann nach dem Flug gehst du ganz normal zu dem Judge, der die Ergebnisse aufnimmt und unterschreibst dein Ergebnis und dann geht es wieder zum Startplatz.
Aber Punktlandung heißt? Du musst vielleicht gar nicht mal wirklich auf diesem Punkt gelandet sein, sondern eigentlich nur deinen Fuß dort einmal aufsetzen. Theoretisch könntest du auch quasi drüber gleiten, den Fuß einmal kurz draufknallen und noch 2 Meter weiter gleiten, aber es wäre trotzdem, wenn du da diese 5 -Cent -Münze getroffen hast, hättest du trotzdem 0 Punkte.
Ja genau, das geht auch. Also man kann mitten im Flair mit voller Energie auf den Punkt knallen und dann noch 3 Meter weiter fliegen, das ist kein Problem, solange dein Fuß halt eben die Scheibe, oder das Gras, also den Boden. Was aber nicht geht, wäre jetzt zum Beispiel, wenn das Gurtzeug am Boden ist, dann gibt es sofort maximale Punkte, also du darfst jetzt nicht zum Beispiel bei einem Flair so nah über dem Boden schleifen, sobald dein Gurtzeug den Boden berührt, hast du maximale Punkte, da musst du mal auflassen. Wenn da das Gras höher ist, dann gilt das schon, wenn man das Gras streift? Ja, da gibt es dann extra Regeln, das wird dann in den lokalen Regeln festgelegt, dass wir dann im Briefing, bevor der Wettkampf losgeht, wird das dann festgelegt, wenn das Gras wirklich höher ist, da durchschleift es nicht, stimmt das?
Ich habe mir so ein paar Videos im Vorfeld angeguckt, wie das da so abgeht, da sieht man auch manchmal, die Leute fliegen sehr gut an, kurz vor dem Auftatschen werden sie nochmal durch einen Windstoß oder sowas ein bisschen zur Seite gedrückt oder so, strecken dann ihr Bein ganz lang nach links oder nach rechts und treffen dann wirklich da auch noch den Punkt. Sind dann eigentlich Piloten mit langen Beinen im
Vorteil? Das würde ich schon sagen, auf jeden Fall. Für mich, ich habe lange Beine, ich bin sehr groß, das ist ein großer Vorteil, als wenn ich jetzt kleiner wäre. Aber das nimmt sich am Ende auch nicht so viel, weil wenn du jetzt den Fuß vorne ausgestreckt hast und voll in den Stress bist, weil der Wind dich wegschiebt, dann ist es auch schwierig, noch ein gutes Ergebnis zu machen. Und wenn du den Anflug aber von Anfang an gegen den Wind machst, ordentlich machst, wo immer, dann kriegst du es eigentlich auch als kleinerer Mensch auf jeden Fall richtig gut hin. Also jetzt der Weltmeister, der ist auch, ich glaube, einen halben Kopf kleiner als ich und ein Kopf kleiner, der hat natürlich einen Nachteil, aber der fliegt immer so genau, dass das am Ende eigentlich kaum was ausmacht.
Braucht man da noch spezielle Schuhe? Um den Landepunkt möglichst exakt auf diese 5 -Cent -Münze quasi drauf zu kommen? Ja
genau, also ich habe jetzt Hallenturnschuhe an, die halt extrem eng an meinem Fuß liegen und vorne habe ich mir so einen kleinen Punkt aufgeklebt. Der ist circa einen Zentimeter breit und acht Millimeter hoch. Der ist genau vom Nullpunkt aus gemessen und der macht es mir einfacher, nochmal mit meiner Fußspitze auf die Null zu treten und mein Ergebnis quasi nochmal genauer zu machen. Also als wenn ich jetzt mit meiner ganzen... Fußsolo quasi auf den Punkt aufdrücke.
Sind alle, die an so einer WM teilnehmen, haben die alle so Spezialschuhe oder spezialpräparierte Schuhe? Jeder Pilot, ja. Jetzt erklär mal, du fliegst ja auch ganz normal. Wie unterscheidet sich der Landeanflug beim Accuracy von so einer klassischen Gleitschirmlandung? Machst du da was wirklich anders oder ist das im Grunde eine klassische mit einer speziellen Technik, um am Ende wirklich nur auf diesen Minipunkt
da noch zu kommen? Ja, also von der klassischen Landung unterscheidet sich auf jeden Fall schon mal der Landeanflug. Also wir fliegen, die meisten Piloten fliegen immer mit ein bisschen mehr Höhe an, weil man die einfacher abhauen kann durch das Pumpen oder durch das starke Anbremsen. Das unterscheidet sich auf jeden Fall von einer normalen Landung, das würdest du so nicht machen. Aber wenn ich jetzt normal, wenn ich jetzt mal einen kleinen Streckenflug gemacht habe, wenn ich normal lande, dann haben wir bei uns im Fluggebiet auf der Wasserkuppe an jedem Flughang, einen fest installierten Punkt und ich lande auch mit allen anderen Geräten immer auf dem Punkt. Also so einen normalen Anflug gibt es bei mir eigentlich gar nicht. Ich probiere es einfach immer mit jedem Schirm auf den Punkt zu bringen. Aber unterscheiden tut sich da auf jeden Fall, dass man mit mehr Höhe anfliegt und mit mehr Bremse und vielleicht auch nicht jetzt so eine schöne ausgeflogene Landebolte macht, sondern eher so wie so ein Freestyle -Anflug, also mal rechtskurve, linkskurve, vor allem bei Bergwind, dass man sich nah am Punkt hält, weil es da mal schnell runter geht.
Das unterscheidet sich schon auf jeden Fall. Wenn
man sich die Videos anguckt, das sieht manchmal aus, als würdet ihr da richtig im Sackflug runterkommen. Wie häufig passiert es eigentlich, dass da jemand seinen Schirm wirklich quasi unkontrolliert mal abreißt?
Ja, also ich war dieses Jahr jetzt auf acht oder zehn Wettbewerben und es ist schon dreimal passiert, dass ein Pilot unkontrolliert dann tatsächlich den Schirm abgerissen hat und dann auf den Rücken gefallen ist und es waren auch zwei Verletzungen, die schon ernster waren. Und dafür haben wir jetzt viel geredet mit Leuten, die die Regeln machen und wir wollen auf jeden Fall für die Zukunft, dass sowas nicht mehr passiert, machen, dass die Leute in einem Kategorie -3 Wettbewerb anfangen, mit Fluglehrer zu fliegen und erst wenn sie wirklich ein gutes Gefühl haben für den Schirm und die Fluglehrer sie freigeben, dass sie in solche Wettkämpfe kommen, weil das stoppt den Wettkampf und für jeden Piloten ist es immer schwer, das zu sehen, wie andere Piloten abstützen. Das ist überhaupt nicht schön, weil es ist zum Beispiel in Kasachstan ist ein Pilot aus.
20 Metern hat er den Schirm abgerissen und hat die Hände aber unten gehalten. Der hat die Hände nicht mehr hochgegeben. Das ist ja logisch, dass der Schirm dann nicht mehr anfährt und dann hat er sich schwer verletzt. Leider. Und das wollen wir eben probieren zu verhindern, indem wir jetzt da neue Variationen, Regeln einfügen und da reden wir gerade viel drüber.
Gibt es eigentlich sowas wie unterschiedliche Techniken oder gewissermaßen so Accuracy -Schulen, die in unterschiedlichen Ländern anders gehandhabt werden, wie man so einen Punkt am besten anfliegt oder machen das alle eigentlich ziemlich ähnlich?
Ja, also es gibt verschiedene Gleitschirme, auf jeden Fall erstmal die sehr bekannten für Security, zum Beispiel der BGD Atom. Das ist, den fliegen einige Piloten jetzt auch an der Weltmeisterschaft, bestimmt 20, 30 Piloten fliegen den Atom. Und jetzt auch der Weltmeister hat den Atom geflogen und da ist eben die Taktik, dass man sehr hoch ranfliegt und den Schirm viel bremst. Und dann kleine Flares macht, immer kleine Flares macht und dann sich so zum Punkt vorarbeitet und am Ende wirklich zwei Meter über dem Punkt steht und einfach durchbremst. Und dann so langsam auf den Punkt schaukelt. Und meine Taktik ist zum Beispiel, ich habe einen Schirm mit mehr Leistung als der Atom. Das heißt, ich fliege weiter vom Punkt eher an, bremse den Schirm an, lasse ihn kommen, mache einen großen Flare, dass ich am Ende die komplette Energie raus habe und dann über den Punkt stehe.
Und am Ende ist es gleich, aber sie machen kleinere Flares. Also da gibt es schon verschiedene Taktiken. Aber eigentlich fliegt jeder Pilot auf so einem Accuracy Wettbewerb mit dem A -Schirm. Es gibt auch zwei, drei Piloten, die mit dem B -Schirm fliegen. Aber es ist eigentlich nicht so. Es ist nicht die Lösung.
Welche Wetter - oder Windbedingungen sind eigentlich so die besten? Wo klappt das Zielanfliegen wirklich so am kontrolliertesten? Und welche Bedingungen sind die schwierigsten? Ja, das
ist eine gute Frage. Also in Ananya, in der Türkei, da sind immer sehr einfache Bedingungen. Da haben wir guten, laminaren Wind wie an der Düne. Und das ist eben sehr einfach. Da kannst du in Zeitlupe auf den Punkt fliegen. Und nach acht Runden gewinnt da jemand, der hat dann fünf Zentimeter Abweichung. Also der macht dann wirklich nur noch 0, 0, 0, 1, 1, 0, 1. Das ist nämlich sehr einfacher zu landen. Dann ging es jetzt auf der Weltmeisterschaft in Bulgarien. Das war bisher auch für uns der schwerste Wettkampf. Wir sind da wie in einem Fußballstadion gelandet. Und außen rum waren überall Bäume und Leet -Turbulenzen. Da hat dann der Sieger mit, ich glaube, 15 Zentimetern gewonnen.
Und danach kamen aber schon 30, 35. Und dann ging es dann immer höher. Und in Ananya wärst du aber mit 35 Zentimetern vielleicht Platz 40 oder sowas. Also das unterscheidet sich schon extrem von den Bedingungen. Und am einfachsten und am besten sind es immer Seewindbedingungen und einfache Laminarebedingungen. Und am schwersten ist es eben, so wie ich es gesagt habe, an heißen Sommertagen oder, ja genau, an heißen Sommertagen, wo man eben auf Landeplätzen landet, die nicht frei gewesen sind, sondern auch eingekreist sind von Bäumen, wo dann viele Ablösungen durchkommen. Und man eben auch mal schnelle Windwechsel hat und mal weggeschoben wird. Das ist schon extrem schwer dann. Nullwindlandung haben wir morgens, wenn wir früh anfangen. Das kriegen eigentlich alle Piloten ziemlich gut gehandelt, weil da trainiert man sich drauf, weil das sind Bedingungen, da sagt man, für uns ist das geschenkt, weil wir machen dann einen großen Flair und dann haben wir am Ende keine Energie mehr und hüpfen auf den Punkt.
Und das ist eigentlich für viele Piloten ganz einfach und das nehmen wir immer als Geschenk mit, weil da haben wir Vorteile, da können wir uns verbessern im Ergebnis. Und Nullwind ist eigentlich nie so ein großes Problem.
Das heißt aber, bei so Wettbewerben werden die Durchgänge auch nicht bewusst quasi möglichst außerhalb der thermischen Zeit gelegt. Dass man heißt, wir starten möglichst jeden Morgen immer um sechs oder was auch immer, weil wir haben dann ruhige Bedingungen, sondern die Herausforderung besteht dann auch darin, dass ihr euch diesen wechselnden Windbedingungen sowas aussetzen müsst.
Ja, also jetzt zum Beispiel auf der Weltmeisterschaft gab es dann die Startnummern, die wurden ganz normal gelost und die Piloten, die als erstes gestartet sind, hatten immer einen Vorteil, weil die hatten einfachere Bedingungen und die Runden dauern dann schon mal zwei bis drei Stunden und ziehen sich schon in den Vormittag bis Mittag rein. Und dann wird es für die letzten Piloten natürlich schwieriger. Da hat die FAI entschieden, dass wir, also die Launch Marshals, ja genau die Organisator, dass wir das Feld jetzt cutten und dass wir quasi die zweite Runde anfangen und morgen früh quasi das nächste Feld von der Mitte anfängt und dann die einfachen Bedingungen auch fliegen dürfen und dass wir dann wieder in den schweren Bedingungen fliegen sollten und das hat sich dann immer so verteilt und am Ende war das ganz durchgemischt. Da ist immer Glück auch ein bisschen dabei, aber das verteilt sich immer gleich und dafür sorgen die Judges auch.
Aber irgendwie ist da auch so ein bisschen immer Gewürfel schon mit dabei. Also es hat dann auch was mit Glück zu tun, dass du sagst, okay, ich bin jetzt in der Gruppe am Anfang quasi zugelost worden, da waren die Bedingungen noch einfach und dann der andere hat die schwierigen Bedingungen und muss dann vielleicht mit wechselnden, thermischen, umlaufenden Winden irgendwie da anfliegen und hat dann auch einfach Pech.
Ja genau, also wir am Anfang vom Wettkampf hatten wir es, also in der Familie hatten wir schon gesagt, okay, das ist jetzt nicht so fair, weil ich war der erste Pilot, ich hatte es immer einfacher und meine Familie war dann immer später. Aber das haben wir dann gemerkt, dass sich das innerhalb der restlichen sechs Tage so durchgemischt, dass sich das dann irgendwie gleich verteilt hat und am Ende ist das dann nicht entscheidend. Am Ende ist es dann entscheidend, dass du zwölfmal, also jetzt auf der WM waren es zwölf Runden, weil es ein FAI -1 Wettbewerb ist, dass du dann wirklich zwölfmal hintereinander konstant auf diesem Punkt landest und wenn du dann, das verteilt sich da, also da kannst du nicht sagen, ich bin zwölfmal morgens in ruhigen Bedingungen geflogen, das verteilt sich über den Tag, man fliegt ja auch mal zwei bis drei Runden am Tag.
Lass uns nochmal kurz über Schirme reden. Welche Arten von Schirmen sind denn besonders gut dafür geeignet? Gibt es irgendwie spezielle Bauweisen, wo man sagt, Langleiner, Kurzleiner, was auch immer, das zeigt sich, dass das irgendwie besser funktioniert?
Ja, also was auf jeden Fall sehr bekannt ist in Mercuracy sind zum Beispiel die DaVinci -Schirme. DaVinci sponsert die Piloten, gibt denen die Schirme umsonst, dass die quasi auf den Wettbewerben teilnehmen und auf den Siegereisen teilnehmen. Das heißt, wenn sie eine Werbung für DaVinci machen, das hat sich sehr groß verbreitet. Und die DaVinci -Schirme sind für einige Piloten auch sehr gut zu fliegen. Also ich würde mal sagen, 30 Prozent der Teilnehmer jetzt auf der WM haben auf jeden Fall DaVinci geflogen. Und dann gibt es natürlich auch den BGD Adam, den fliegen auch sehr, sehr viele Piloten, weil er eben so total stabil und ruhig ist. Und einige Piloten, also er dockt schon ein paar Piloten, wir fliegen auch unsere Marken, Papillon fliegen wir, also ich, und wir haben da extra einen Mercuracy -Schirm entworfen, der Ventile eingebaut hat und da probiert, Erfahrungen zu sammeln im Mercuracy mit einer der besten Piloten der Welt aus Slowenien, haben wir uns da zusammengesetzt.
Wer ist das? Der Matja Sluga, genau. Und wir haben uns lang zusammengesetzt, um den Schirm zu entwickeln und sind auch gerade noch weit in der Weiterentwicklung. Und wir machen da gerade auch viele Fortschritte, so wie in der Cross -Country -Szene und nur in der Accuracy -Szene, weil da gibt es dann wirklich Chinesen, die kaufen dann mal 20 Schirme von dir oder 30 Schirme nur, um die dann auszuprobieren, um die zu fliegen und zu sehen, was sind die besten Schirme. Das ist vor allem in Asien ein groß verbreiteter Sport, Accuracy. Und da gibt es auf jeden Fall auch, da sind wir gerade noch in der Entwicklung.
Du hast gerade gesagt, dein Schirm hat Ventile. Wo sitzen so Ventile und welche Funktionen haben die? Ja.
Also meine Ventile sitzen jetzt im Untersiegel, ziemlich vorne an der Kappe dran. Und wenn ich jetzt zum Beispiel viel Bremse brauche, weil ich zu hoch bin und es ist schwierig zu sagen, ich bremse den Schirm, dann kommt durch die Ventile wieder neuer Druck in den Schirm und dann fällt der Schirm quasi, also dann habe ich mehr Stabilität an meinem Stall -Poot und kann den Schirm länger am Stall -Punkt halten und viel angebremst als zum Beispiel jetzt ein Schirm ohne Ventile. Mhm. Und das bringt mir sehr viel Stabilität am Ende im Endanflug in den Schirm.
Das heißt, eine Art Sackflug füllt er halt nicht nur vorne durch die Öffnung, sondern auch noch an den Ventilen, die am Untersiegel sitzen. Also wird er noch zusätzlich belüftet und hält damit seinen Innendruck besser. Genau. Du hast gerade DaVinci erwähnt. DaVinci war, glaube ich, die erste Firma, die so einen speziellen Accuracy -Schirm sogar gebaut hat, den Point. Da habe ich mir das so angeguckt und die werben damit im Vergleich zum anderen A -Schirm, den die haben, sagen, ja, wir haben da die Leinen, fünf Prozent Verlängerung, so, damit man das besser steuern kann. Und der hat auch Trimmer am Tragegurt. Ist das sinnvoll oder ist das nötig? Hat das dein Schirm auch? Ja, tatsächlich
hat mein Schirm auch Trimmer. Das ist, also ich finde es nicht wirklich entscheidend. Also ich benutze die Trimmer kaum. Ich habe die genau auf der Standardeinstellung eigentlich immer. Nur ich habe tatsächlich mal in Kasachstan die Lage gehabt, ich hatte so viel Wind, dass ich dann tatsächlich die Trimmer geöffnet habe. Während meinem anderen Flug mit den Windern tatsächlich noch zum Punkt gekommen. Und da hat es mir schon geholfen. Aber eigentlich machen die Trimmer da nicht den Unterschied aus. Und den DaVinci Point, den sind wir auch geflogen und getestet. Und unsere Meinung dazu ist aber ganz anders als die von den Herstellern. Also wir finden, das ist nicht der perfekte Accuracy -Schirm, aber es gibt jetzt tatsächlich auch nicht mehr viele Piloten, die den Point fliegen.
Ich glaube, auf der Weltmeisterschaft waren das drei Piloten, die den DaVinci Point geflogen sind. Die fliegen alle dann den DaVinci Rhythm, heißt der. Rhythm 2. Und der ist besser für das Accuracy auf jeden Fall. Und den fliegen dann auch viel, viel mehr Leute. Und der DaVinci Point war früher der gute Schirm. Ja, den haben viele geflogen, aber viele sind gewechselt, weil der Schirm auf jeden Fall, der war sehr gefährlich. Also du bist im Sackflug und dann machst du die Hände voll hoch und der Schirm fährt aber nicht mehr an um das Speed -System. Und da haben wir echt erfahrene Piloten gesehen, die mit dem DaVinci Point wirklich unfett waren. Das ist für uns nicht die Lösung gewesen. Wir wollten immer unseren eigenen Schirm fliegen.
Setzt du denn auch, also du, bei deinen Anflügen das Speed -System ein? Es gibt ja so quasi neue Lehre oder erweiterte Lehre vom DAV, die dann sagen, man kann ja auch quasi so Trim Flaps machen, dass man sagt, man bremst und beschleunigt gleichzeitig. Der Schirm bekommt dadurch so ein Hohlprofil, sinkt halt stärker, ist trotzdem dabei sehr stabil. Nutzt du solche Techniken, also Steuertechniken dann auch für deine Anflüge beim Accuracy?
Also ich habe das mal eine Zeit probiert. Ich habe das mal einen Monat probiert mit diesem 100 % Speed -System und viel auf die Bremse gehen, um den Schirm viel höher, ohne große Turbulenzen, also Wackelungen abzubauen. Habe ich ausprobiert und ich war damit überhaupt nicht zufrieden und habe es dann auch gelassen. Aber ich benutze mein Speed -System nie eigentlich. Also fast nie. Nur wenn ich mich jetzt mal in der Luft staffeln muss, weil ein Pilot schneller an mich rankommt, dann lege ich mir halt die Ohren an und nehme Speed -System dazu. Das ist ja logisch. Aber sonst in den Endanflügen nehme ich eigentlich kaum Speed -System, nur wenn ich weiß, okay, jetzt bin ich so hoch, jetzt muss ich in den Sackflug und um auf den Sackflug sofort rauszukommen, nehme ich dann schnell Speed -System dazu, um durchzuflären. Und das hatte ich einmal die Situation jetzt in Bulgarien.
Aber sonst benutze ich das Speed -System kaum, nur wenn ich halt weiß, okay, jetzt habe ich zu viel Wind, jetzt muss ich Speed -System benutzen.
Und wenn man sich so eine Bremse anlenkt, ist das für ein Accuracy -Schirm eine andere? Oder trimmt man da so ein bisschen rum, dass man sagt, okay, der soll ja nicht super schnell ums Eck gehen oder sonst was, sondern der soll hauptsächlich die Sackflugkontrolle sehr gut hinbekommen, dass man da sagt, ich baue die Bremse einfach ein bisschen anders auf von der Bremsgeometrie her?
Ja, das ist eine gute Frage. Also wir haben viel über die Bremsen, über das Kurvenfreien geredet. Also für uns ist es halt wichtig, dass eigentlich nicht viel Dynamik in der Kurve ist. Also dass man nicht eine Kurve schnell fliegt, der Schirm schleunigt und wieder aufschwingt, sondern es geht ziemlich flachdrehend quasi, dass das Schirmprofil ziemlich über uns bleibt und kaum dreht, dass wir kein Schaukeln bekommen im Endanflug, dass es nicht unruhig wird. Das ist für uns extrem wichtig. Und jetzt habe ich vergessen, was war denn nochmal nicht?
Ob man da so eine spezielle Geometrie von der Bremse dann noch, gerade für Accuracy, sagt, das muss man so haben. Oder wenn man so sich ein BGD Adam kauft, dass dann die Leute sagen, aber ich knüpfe mir die Bremse vielleicht ein ganz klein wenig um, weil ich weiß, das ist dann fürs Accuracy -Fliegen einfach besser.
Ja, also fürs Accuracy -Fliegen, wie ich es gerade schon gesagt habe, sollte der Schirm ziemlich flach drehen ohne viel Dynamik, vor allem im Endanflug. Eigentlich bei jedem Schirm werden die Steuerleihen nochmal um einiges gekürzt, also dass wir wirklich nicht viel bremsen müssen, um am Startpunkt zu sein. Also ein richtig gutes Gefühl in der Bremse haben, also dass wir wissen, okay, wir können jetzt bis da anbremsen und dann reißt er uns ab oder da geht dann ein Sackflug. Also das ist bei jedem Piloten so, dass der sich wirklich die Steuerleihen nochmal kürzt. Und einige Piloten machen es auch so, dass die fliegen und im letzten Moment dann schlaufen, also einmal noch um die Bremse wickeln, um den Schirm dann ganz abzubeißen. Aber das ist eigentlich nicht die Lösung, deswegen kürzen eigentlich alle Piloten nochmal ihre Bremsleihen. Das sei denn, der Hersteller tut sie schon so einbauen, dass sie schon so gekürzt sind.
Fliegst du denn da mit Händen, quasi Klogriffhaltung oder wickelst du, hast du so zumindest so einen halben Schlag, mit dem du dann immer fliegst?
Ja, also ich nehme meine Bremsen nie, ich schlaufe die nie, ich nehme die einfach immer nur am Knotenpunkt, also über dem Knotenpunkt sogar noch, quasi schon an der Leine und habe die auch nicht mal durch meine Hand geschlauft, sondern einfach die flattern frei rum und ich habe die nur mit Zeigefinger und Daumen in der Hand, mit gar nicht mehr. Nur mit Zeigefinger und Daumen über den Knotenpunkt und so fliege ich. Da habe ich für mich das beste Gefühl. Und es ist tatsächlich so, wenn ich jetzt einen anderen Flug mache, wenn ich ein Flug bin und ich würde an den Stegen voll durchbremsen, dass ich ein anderes Gefühl hätte, als wenn ich jetzt an den Knotenpunkten durchbremse. Das ist auf jeden Fall so.
Aber du hast noch einen Bremssteg da dran oder ist das wie bei manchen Akro -Leuten, die sagen, ich habe so Free -Brakes, die ich wirklich ganz frei bewegen kann und da dann auch noch was mit anpassen kann, ob ich schneller rum will um die Kurve oder halt wirklich nur die Mitte anbremsen und so weiter?
Ja, also ich habe noch Stege, aber das variiert auch bei den Piloten, wie sie es gerne hätten. Also manche haben auch diese Akro -Line, Akro -Bremsen, dass da gar keine Stege mehr drin sind und einige haben sich auch diese Hölzer reingebaut, die, ich weiß nicht, wie sie heißen, über den Bremsen, dann über den Knotenpunkten die Hölzer, dass man den quasi wie beim Akrofliegen hält. Das ist aus Schaumstoff, glaube ich, und bei uns ist es aus Holz.
Meistens, Sie sagen irgendwelche Handles, die dann noch da drüber sind. Ja, genau, Handles, ja. Kommen wir mal zur eigentlichen Weltmeisterschaft, die jetzt in Sopot war eine Woche lang. Wie ist die für dich verlaufen beziehungsweise, wo waren da so die Knackpunkte und ab wann konntest du halbwegs sagen, hey, ich bin auf der Erfolgsspur?
Ja, das war ein ziemlich spannender Wettbewerb. Dadurch, dass die Bedingungen so unberechenbar, also für uns, auch für die erfahrensten Piloten an dem Sport, so schwierig waren zu handeln, war es extrem spannend und das Teilnehmerfeld hat sich extrem durchgeschüttelt, jede Runde. Für mich war das so, also ich habe einen guten Start gehabt, ich habe gute erste vier Ergebnisse gemacht, und dann habe ich aber dadurch, dass man in zwölf Runden darf man ein Ergebnis streichen und dann bin ich tatsächlich 1,74 Meter neben dem Punkt gelandet und dann wurde ich ganz schön nach hinten durchgereicht und dann kam halt eben das Streichergebnis, dann habe ich das weggestrichen und danach habe ich aber noch einen Fehler gemacht, also ich habe eine Zehn gelandet und dann hatte ich quasi schon über zehn Zentimeter automatisch und ich bin es halt so gewohnt, dass wenn du über zehn Zentimeter hast, dann wird es schwierig noch weitere, also das war nach der sechsten Runde, dann noch weitere sechs Runden wirklich so gut und präzise zu landen, dass man dann sich vorne oben über Wasser hält, dann wurde ich durchgereicht bis auf Platz 17, das war eigentlich noch gut, dann habe ich weiter gemacht und dann siebter, achter, neunter Flug immer gute Ergebnisse gemacht und dann bin ich tatsächlich wieder in die Top Ten gewutscht und dann ging es weiter mit neunter, zehnter, elfter Flug und auf dem elften Flug war ich dann tatsächlich wieder auf dem dritten Platz, da war noch ein Indonesier vor mir und dann habe ich im letzten Flug ein saustarkes Ergebnis gemacht, also zwei Zentimeter war nicht saustark, aber für die Bedingungen, weil es nicht so einfach war, bin dann tatsächlich am Ende vor den Aves aus Indonesien gerutscht, ich habe einen kleinen Fehler gemacht und bin dann auf dem zweiten Platz gelandet, unglaublich, das war schon ein Gänsehautgefühl, als man dann so wusste, du bist Vize -Weltmeister, du hast es geschafft und bist dann noch
16 Plätze hochgekommen, das ist schon saustark gewesen, ich bin total zufrieden.
Ich habe das Video gesehen, wo du da gelandet bist und dann, du schreist richtig deine Freude raus, aber das ist fast ein aggressiver Schrei, so vom Zugucken her, wie verbissen ist man bei so einem Wettbewerb?
So ein Wettbewerb spielen bei uns, vor allem bei unserer Familie, viele Emotionen mit, also nach jeder Landung hast du verschiedene Emotionen, bei null Zentimetern, da freust du dich, da machst du Show, da weist du die Arme in die Luft und bei einer 177, da läufst du dann 500 Meter weg im Wald und analysierst dein Video und regst dich auf bis zum Abwinken und dann, das variiert total und das ist extrem spannend und witzig auch, die Emotionen und danach, nachdem ich dann wusste, ich bin Vize -Weltmeister, da habe ich natürlich dann, da kam dann alles raus, da ist dann der Druck abgefallen, weil man hat ja natürlich bis zum letzten Flug einen enormen Wettkampfdruck, um das am Startplatz zu handeln, also du läufst dann eine Stunde hin und her und wartest, bis du endlich starten darfst und dann bist du in der Luft so aufgeregt und dann stehst du über den Punkt, bist aufgeregt, zitterst überall und dann kannst du kaum unterschreiben, weil du so zitterst an der Hand und das ist schon unglaublich, was da für Emotionen mitspielen und wo ich dann wusste, jetzt bin ich Vize -Weltmeister, da habe ich dann rumgeschrien wie ein Verrückter, hab mich so gefreut, hab gefeiert, war
unglaublich. Ihr macht das ja gewissermaßen als Familienbusiness, das heißt dein Papa, der Andreas Schubert, fliegt da auch mit oder ist auch mitgeflogen bei der WM und auch dein Bruder Lennart ist dort auch mitgeflogen. Wie ist das mit der Konkurrenz untereinander bei euch? Freut ihr euch einfach über die guten Ergebnisse oder seid ihr auch wirklich so hey, ich war diesmal der Bessere oder was auch immer, dass ihr auch so ein bisschen hämisch gegenüber seid? Ja,
also bis zur sechsten Runde, wir haben ein Team gemacht, das Deutschland -Team mit der Annalena, die wohnt auch am Fuß von der Wassergruppe und da hat man sich für jedes Ergebnis extrem gefreut. Ja, Anja hat eine Eins gemacht, geil, das ist gut fürs Team, wir sind weiter, wir sind weiter. Bis zur letzten Runde haben wir wirklich den zweiten Kratzer in der Hand gehabt, nur in der letzten Runde haben wir leider einen Fehler gemacht und sind auf den vierten Platz gerutscht, was aber auch extrem gut ist. Da hat man sich natürlich auch extrem gefreut für den anderen und danach so die siebte, achte, neunte Runde, wo es dann vor allem bei uns auch von der Spitze waren wir alle ziemlich eng, da hat sich da natürlich, da waren schon Anspannungen auch. Das ist immer so in der Familie, auch im Training gibt es, also einfach spielen Emotionen mit, aber am Ende freuen wir uns natürlich für jeden, der gewinnt, also mal ist der Papa auf dem Podium, mal ist mein Bruder auf dem Podium, mal bin ich auf dem Podium, das verteilt sich immer so und da freut man sich natürlich für jeden und dann weiß man, ja, beim nächsten Mal klappt es bei mir wieder oder so.
Wir sind ein Team, wir sind eine Familie und wir freuen uns für jeden natürlich, wenn er ein gutes Ergebnis macht. Das
heißt, es ist positive Konkurrenz, ihr pusht euch dann auch.
Ja, wir pushen uns, natürlich gibt es auch ein bisschen Streitigkeiten, wenn man mal einen blöden Spruch macht oder so, das gibt es natürlich auch, aber das ist dann schnell wieder vom Tisch und dann gibt es einen neuen Tag und neue Ergebnisse und dann geht es auch wieder weiter.
Der Lennart fliegt schon länger, auch schon länger Accuracy und du bist der Jüngere von euch beiden, aber seit diesem Jahr, wenn ich es richtig gesehen habe, dann auch wirklich der Bessere. Ist das irgendwie ein Thema, dass du sagst, also unter Brüdern, plötzlich mein kleiner Bruder überholt mich? Ja,
also ich
bin vielleicht in Accuracy ein bisschen präziser, also ich kann vielleicht am Ende ein bisschen besser landen, das ist schon so, also in den meisten Wettkämpfen war ich schon vor ihm, aber das war für ihn eigentlich nie ein Problem und er freut sich auch immer für mich und das für uns gibt es da eigentlich durchs Gleitschirmfliegen ab und zu mal einen Streit, aber auch nicht so wirklich so Schwankungen, dass wir jetzt sagen würden, ja ne, mit dir fahre ich nicht mehr auf den Wettkampf, also sowas das ist schon nicht und das ist auch für ihn nicht schwer gewesen, so zu sehen, dass ich vielleicht ab und zu mal vor ihm bin, das war überhaupt kein Problem. Er ist ja auch manchmal wieder vor mir und dann ist der Wettkampf auch wieder rum und dann startet ein neuer, also das war nie so ein Problem, ja.
Wie ist das mit deinen Freunden in der Schule? Ich meine, normalerweise würde man so sagen, so Jugendliche wie du, da hat man vielleicht so eine Gang, macht Sachen gemeinsam, also die einen sind irgendwelche BMX -Fahrer oder Skateboard und man übt das alles gemeinsam und pusht sich da auch so in der Freundschaftsgang dann halt auch und teilt halt die Passion dann dafür. Jetzt hast du ein sehr ausgefallenes Hobby, was sicherlich nicht jeder von deinen Freunden dann da einfach auch so mitmachen kann. Wie sehen das deine Kumpels, wenn du dann auch sagst, hey, ich bin jetzt Weltmeister geworden, könnt ihr das irgendwie nachvollziehen? Freuen die sich mit oder ist das für die, du machst da irgendwie was Abgehobenes?
Ja, also die Meinungen variieren da von den Klassenkameraden, also meine guten Freunde sagen natürlich viel Respekt, echt richtig geil und ich bin auch mit zwei, drei Freunden schon mal, die sind schon mal auf die Wasserkuppe gekommen, haben schon mal einen Schirm aufgezogen, sind schon mal mit der Schulung ein bisschen mitgeflogen, also so kleine Übungsflügel wie beim Schnippert -Bus und die waren auch total begeistert, wollen auch weiter machen, wollen auch einen Flugschein machen, die habe ich schon dazu gebracht, aber bei manchen sagen die halt auch so, ja gut, ich weiß nicht, was er da macht, er ist halt gut da drin und ja, der macht halt so sein Ding. Ich bin ja auch oft von der Schule weg, öfters mal habe ich eine Woche, wo ich gar nicht in der Schule bin, weil ich auf dem Wettkampf bin. Da gibt es so, manche finden es halt extrem geil, manche sagen so, ja, hier Glückwunsch und manche so, ja gut, der macht das halt so, der
ist da jetzt halt so in der Curiousy -Szene oder bei seinem Kleidchen fliegen und ja, aber ich habe auch Freunde, die fliegen, also aus Gersfeld, hier direkt an der Wasserkuppe dran, habe ich einen guten Freund, der kommt oft hoch, wir fliegen zusammen, der fliegt auch für Curiousy, wir pushen uns, wir helfen uns gegenseitig, wir nehmen uns auf, der eine landet zuerst, macht ein Video, der andere und da geben sie uns Tipps, Tipps und der fährt jetzt auch nächstes Jahr mit auf die Wettkämpfe und wir freuen uns auf jeden Fall total und der stärkt auch das deutsche Team. Jetzt wollen auch noch ein paar Freunde von mir aus der Klasse und aus meinem Dorf wollen jetzt auch noch ein paar Gleiterschein machen. Also da hoffe ich natürlich auch, dass so die jungen Generationen, so wie ich jetzt so nachkommen und ich viele junge Piloten motivieren kann, damit jetzt anzufangen, weil es einfach extrem geil ist,
diese Sportart und ja, so ist das. Und auch in Curiousy jetzt, ich glaube wir hatten 16 Junioren, also das ist schon ganz schön viel eigentlich, da haben wir natürlich auch nach dem Wettkampf sind wir jetzt mit 5, 6 Leuten fliegen gegangen, die auch sehr jung waren, da macht das auch total Spaß zusammen zu fliegen nach dem Wettkampf.
Wenn man sich so die Teilnehmer anguckt, bei diesen Accuracy -Wettbewerben, dann ist halt sehr viel Osteuropa und sehr viel Asien im Grunde, auch ungewöhnliche Länder oder ungewöhnlich in der Form, dass man sie normalerweise nicht so als die typischen Gleitschirmländer aus europäischer Sicht sieht. Dann sind da Indonesia dabei und Inder und Pakistanis und sonst irgendwie was alles. Warum ist dort dieses Accuracy so populär und bei uns nicht?
Ja, also in Thailand zum Beispiel ist es extrem populär, die haben eine eigene Liga, nur für Accuracy, die haben da so viele Piloten, dass die da ganze Liga -Wettkämpfe machen, nur für Accuracy und die werden da gesponsert von Leuten wie Toyota zum Beispiel, die haben da extrem große Sponsoren und es gibt viele Berufspiloten in Accuracy, nur in Deutschland und auch in den Alpen wird das nie so wirklich aufgezogen, weil in den Alpen es gibt keine Accuracy -Piloten aus Österreich zum Beispiel. Ich meine, es macht ja auch keinen Sinn, ich meine, man fährt ja nicht mit der Bahn 20 Minuten auf den Berg, um dann schnell Ohren anzulegen und wieder runter zu gehen und zu landen. Da liegt ja das Agro -Fliegen oder das Cross -Country -Fliegen viel näher, aber in Thailand und in den asiatischen Ländern ist es da viel populärer.
Warum genau, weiß ich selber gar nicht. Das wird bei uns einfach in Europa nie so wirklich richtig gepusht, also vor allem jetzt, wenn ich jetzt so die X -Ads schaue, da wird ja dieses Cross -Country und so auch dieses Rennen, Hike and Fly, machen extrem gepusht durch die sozialen Medien. Viele Leute sehen das, viele Leute liken die Videos und beim Accuracy gibt es nicht wirklich es gibt nicht wirklich Piloten, die da soziale Medien machen, die da sagen ja, hier ist der Wettbewerb und das machen wir da und ich weiß auf jeden Fall, in Europa haben wir nicht viel in den sozialen Medien damit zu tun, mit diesem Accuracy und es ist noch nie wirklich ich glaube, eine Szene geworden und viele Leute kennen das auch gar nicht, diese Sportart. Und unser Ziel von meinem Bruder und unserer Familie und auch den Slowenen, den Europäern wird es halt sein und das wollen wir auch alle zusammen probieren viele Leute dazu zu motivieren, weil es eigentlich wirklich total aufregend ist und total Spaß macht.
Wenn du jetzt sagst, du kriegst auch schon deine ersten Freunde aus der Schule dazu und vielleicht wird ja die Wasserkuppe dann irgendwann so das große Accuracy Zentrum, wo dann die große Wasserkuppenschule auch halt die Ziellande Elite dann des Landes dann auch heranzüchtet.
Ja, also ich hoffe, dass wir ein Accuracy Zentrum werden hier, also wir hatten jetzt unsere erste deutsche Meisterschaft vergangenen Monat da haben wir auch wirklich Piloten von der Wasserkuppe, vom Club motiviert, motivieren können mitzufliegen und die haben jetzt auch wirklich Lust weiter zu fliegen, auf kleinere Wettkämpfe nach Tschechien zu fahren zum Beispiel. Das liegt nicht weit, das sind 5 -6 Stunden mit dem Auto und da kannst du einen coolen Wettkampf mitfliegen und die Zeit genießen. Ich hoffe natürlich, dass wir jetzt dieses Accuracy pushen können auf der Wasserkuppe, das wäre natürlich optimal für uns. Das wird auch Papillon wahrscheinlich sehr gut tun, also viele, wir sind in der Produktion mit Schirmen, wir probieren den perfekten Accuracy Schirm zu bauen und den auf den Markt zu bringen. Wenn wir hier mehr Piloten haben, die den fliegen, die Erfolge zeigen, dann sehen das die Chinesen oder die Thailänder, ah guck mal der fliegt den Schirm, den testen wir mal.
Das hoffen wir, wir geben unser Bestes, Accuracy noch weiter in die Zukunft zu pushen.
Das heißt auf gewisse Weise siehst du dich auch ein bisschen als Werbefigur fürs Accuracy?
Ja schon, also in Kasachstan, wo ich den neuen Accuracy Schirm von uns ausprobiert habe, da kamen dann wirklich schon einige Anfragen nach dem Schirm und nach der Produktion und wann wir fertig sind und also ich glaube, dass viele Piloten sehen mich mit dem Schirm landen, machen Videos und ich glaube und natürlich auch mein Vater und mein Bruder und die Piloten, die jetzt Papillon fliegen, die pushen das, und das dadurch, also wir machen nur Werbung, indem wir die Schirme selber fliegen, also so wirklich Werbung in den sozialen Medien oder sowas für so einen Schirm gibt es eigentlich gar nicht, aber das reicht uns auch schon, weil es gibt viele Piloten, die die Thailänder zum Beispiel, die haben eine ganze Liga, die würden dann viele Schirme kaufen, die Chinesen und so und da machen wir in unserer Accuracy Szene schon auch, da gibt es genug Käufer dafür, dass sich sowas lohnen würde.
Jetzt diese Weltmeisterschaft in Sopot ist in die Zeit der Herbstferien bei dir gefallen und du hast vorhin schon gesagt, ja du hast schon ab und zu musstest dann halt aus der Schule raus, um andere Wettbewerbe zu fliegen, jetzt hast du gesagt, acht oder acht bis zehn Wettbewerbe bist du allein in diesem Jahr schon geflogen. Wie viel Schule hast du dafür dann verpasst?
Ja, also bei uns ist das zum Glück ziemlich einfach mit der Schule, weil wir sind eine iPad -Klasse, wir haben alles digital, wir arbeiten nur noch mit iPads in der Schule, wir haben die Bücher auf dem iPad, wir haben unsere Hefte auf dem iPad und wenn ich dann jetzt mal zum Beispiel waren wir im Sommer waren wir in Kasachstan eine komplette Woche und aber nicht eine Woche habe ich in der Schule gefehlt und habe dann einfach nachmittags während ich dann, während der Wettkampf war und ich am Landeplatz war, habe ich dann einfach nachgearbeitet, das war eigentlich kein Problem. Ich fiel dann schon ab und zu, zum Beispiel wenn ich nach Alanya fliege, um da auf den Wettkampf zu gehen, dass dann aber immer über Wochenenden Wettkämpfe, das heißt, da brauche ich dann Donnerstag die Schule frei und Freitag und das ist öfters so, dass ich Donnerstag und Freitag Schule frei
brauche, um die Wettkämpfe mitzufliegen, aber das arbeite ich dann einfach nach und schicke das den Lehrern zu. Da haben wir Glück, dass wir eine iPad -Klasse sind, da bin ich total glücklich drüber.
Der Schuldirektor sagt auch mal, ja klar für so einen Wettbewerb kriegst du immer die Freistellung.
Ja, also ich habe halt auch Erfolge gezeigt, ich habe Leistungen gezeigt und ich gehe da nicht hin, um Spaß zu haben, sondern auch halt um wirklich zu fliegen und das ernst zu nehmen. Also das ist dann kein Problem, aber wenn wir mehr als drei Tage brauchen, müssen wir auch zum Schulamt gehen, also da müssen wir das gar nicht zum Schulleiter schreiben, sondern zum Schulamt und dann ist das aber auch nie ein Problem. Da hängen wir einfach die Presseartikel an und dann sehen die das und dann ist das eigentlich nicht so dramatisch.
Du musst so eine ganze Pressemappe einfach mitschicken. Genau. Wo warst du denn in diesem Jahr schon überall, allein durch deine Curiousy -Wettbewerbe? Wie viele
Länder und wo? Ja, also wir haben Anfang mit einem kleinen Liga Wettbewerb in Tschechien, das war so eine tschechische Open. Allein dieses Jahr sind wir dreimal nach Tschechien gefahren, weil das einfach nahelingt. Dann waren wir jetzt vergangenes Wochenende in Bulgarien auf der Weltmeisterschaft, dann waren wir in Kasachstan, in Asien, dann waren wir in der Türkei, in Alanya waren wir gefliegen, in Albanien waren wir in Flora und
ja, sonst ein paar Länder, das fällt mir jetzt nicht genau ein. Aber wir sind schon ordentlich schön rumgereist und ich bin auch total dankbar dafür, dass mir so Möglichkeiten gegeben werden, dass ich da mitfliegen kann. Das ist ja nicht selbstverständlich. Und ja.
Wie wirst du denn da so in dieser internationalen Curiousy -Community als Jungspund so aufgenommen? Es werden wahrscheinlich ja nicht so viele so junge Leute mitfliegen wie du.
Ja, also was auf jeden Fall ist bei den ersten Wettkämpfen, auch in Alanya, das war ein World Cup, da hast du dann, also die Leute, die finden es extrem cool, dass du so jung bist und sagen immer so Champion und wollen dich immer so pushen und da erwarten die Leute schon mehr von dir als wenn du, glaube ich, jetzt einfach so ein 40 -Jähriger bist, der einfach so mal da mitfliegt. Da haben die Leute schon mehr Erwartungen an dich, also da hast du schon Druck. Aber die finden es auch auf jeden Fall alle extrem cool. Klasse, dass wir so jung mitfliegen. Auf jeden Fall bewundern die uns auch und pushen uns auch und machen Videos und schicken uns das. Und wir reden viel mit den Leuten und das ist für die Leute nicht selbstverständlich, dass so jemand jung ist, damit fliegt und finden es extrem cool und alle wollen, dass mehr junge Leute kommen
und wollen, dass die Sportart quasi populärer wird und auch durch uns gepusht wird. Das finden alle Leute extrem gut. Also da sagt keiner, nee, komm, der ist so jung, das ist blöd oder sowas. Das finden alle Leute total cool.
Keiner, der ein Problem damit hat irgendwie. Oder ein Neidproblem, der sagt, hey, so jung hätte ich das gerne auch schon gekonnt.
Ja, das natürlich auch. Das kommt auch immer. Ja, ich hätte auch gern so jung angefangen und einige Piloten, die Kinder haben, fangen jetzt auch schon an, mit den Kindern jung anzufangen, auch an jung mit den Kindern zu beginnen. Das haben jetzt uns zwei, drei Piloten gezeigt auf der Weltmeisterschaft, wie ihre Kinder da rumhändeln auch so mit so Speedmastern. Und das finden wir natürlich auch extrem cool. Und sagen dann ja, pushen, pushen, pushen und weitermachen und dann kommen die hier. Und es gibt auch noch jüngere als ich. Also tatsächlich war einer auf der Rastergruppe hier. Der war 13 Jahre, alt, aus Spanien. Der ist auch gut mitgeflogen, hat auch echt coole Landungen gemacht und wir hoffen natürlich, dass das weiter so bleibt.
Es gab ja glaube ich mal auch Ansätze, Accuracy vielleicht olympisch zu einer olympischen Disziplin zu machen. Träumst du davon, vielleicht irgendwann mal bei einer Olympiade teilzunehmen?
Ja, also mein Traum ist es natürlich auf jeden Fall. Mein Traum war auch, auf der Weltmeisterschaft vorne mit rein zu fliegen. Ja, wir sind da gerade dran, dieses Accuracy olympisch zu machen. Wir haben neue Regeln gemacht und die pushen das extrem und das macht Accuracy extrem spannend. Und wir haben gute Ansätze, das olympisch zu machen. Gute Voraussetzungen und hoffen, dass wir das hinbekommen und setzen uns da gerade mit dem olympischen Komitee in Verbindung. Vor allem die Berufspiloten auch. Also der Matja Sluga aus Slowenien, der hat da einen ziemlich großen Namen sich gemacht in der Accuracy -Szene und der ist da gerade dran, um das zu pushen. Und das ist der Traum von jedem Pilot einmal, dass das olympisch wird und wir probieren das einfach so weit wie es geht in die Zukunft. Und es wäre natürlich ein Traum, mal eine olympische Medaille da abzuholen.
Accuracy ist eben auch extrem spannend, weil du hast alle Landungen an dem gleichen Platz und es geht ziemlich schnell und du siehst ziemlich viel. Ich glaube beim Cross Country, da starten alle einmal, da siehst du einen geilen Startpult, ja, und dann fliegen alle weg. Dann sind sie alle, keine Ahnung, zwei, drei Stunden unterwegs, hunderte Kilometer und kommen dann am Ende wieder rein. Und das ist vielleicht nicht so spannend wie das Accuracy, weil da hast du dann wirklich Action und am Ende vom Wettkampf minimiert sich dann das Teilnehmerfeld auf die besten 20 Piloten. Also in der letzten Runde fliegen nur noch die besten 20 Piloten. Dann haben wir eben extrem gute Action. Dann siehst du an der Live -Tabelle, ja, der hat das gelandet, der ist jetzt auf dem Platz und der hat so viele
Zentimeter. Und dann hast du noch einen Kommentator dazu, der das ankommentiert, ja, jetzt kommt der. Und wenn er das und das landet, ist er auf dem Platz. Und ich glaube, da kann man extrem viel Spannung reinbringen. Gab
es in Sopot ein richtig großes Publikum, was immer da quasi um euren Landeplatz herum stand?
Leider nicht. Also wir hatten in Sopot uns, das haben wir auch der Organisation gesagt, dass wir es schade fanden, dass wir auf einer Weltmeisterschaft mit so wenig Professionalität ankamen. Also das war, ich würde nicht vom Accuracy damit abwerben, aber es war nicht professionell gemacht. Das haben wir denen auch gesagt, dass das für die Zukunft professionell sein muss, wenn wir auch damit olympisch hingehen möchten. Weil einige Piloten, die brauchen auch schöne Bilder. Und da war halt wirklich nichts. Wir hatten jetzt nicht mal eine Infrastruktur, nicht mal Zelte am Landeplatz, wo wir Schatten haben, sondern haben uns dann unter die Bäume verkrochen. Und das war nicht gerade sehr spannend in Bulgarien. Und wir hatten zwar echt eine coole Tafel, eine große Tafel, die angezeigt hat, was sich erklärt hat mit den Live -Ergebnissen und welcher Platz man ist. Aber was auch gefehlt hat, war eben ein Kommentator.
Den hatten wir in Albanien, das war total cool. Da gibt es auf jeden Fall Verbesserungen. Und für den FAI 1 Wettbewerb haben viele Piloten gesagt, sie sind sich alle einig, dass das in Zukunft besser werden muss, dass wir Infrastruktur brauchen, Sponsor -Wände brauchen, dass man Fotos machen kann, weil viele Leute leben auch von dem Accuracy und die brauchen diese Bilder für die Sponsoren. Ja, was geht denn da ab? Wer guckt denn dazu? Und was sind denn da für so Fernseher, also für Reporter? Ich habe zum Beispiel auch einen 5 -Minuten -Beitrag im bulgarischen Fernsehen bekommen. Die haben ein Interview gemacht. Und sowas braucht man da. Aber dass eben nichts schön ist, womit man filmen kann, das hat eben so ein bisschen da an Infrastruktur gefehlt. Aber in Zukunft wollen wir es auf jeden Fall ausbauen und haben auch schon richtig coole Pläne für die Zukunft gemacht.
Wie sehen deine persönlichen Pläne für die Zukunft aus? Willst du irgendwann Accuracy Profi werden, wie deine asiatischen, Vorbilder vielleicht nicht, aber deine Mitflieger?
Ja, also es wäre auf jeden Fall ein Traum, Berufspilot zu werden. Aber ich weiß nicht, ob das so mein Ding wäre. Also ich habe, der Matjas Luga aus Slowenien ist Berufspilot. Der war jetzt 20 Jahre Berufspilot und ich weiß nicht, ob das mein Ding wäre, wirklich dann das ganze Leben lang nur zu fliegen und nur auf die Scheibe zu hüpfen und zu gucken, wo sind die Fehler. Ich glaube, ein Sponsoring zu haben ist auf jeden Fall extrem gut, um auf Wettkämpfen Unterstützung zu haben. Aber ich denke, ich möchte dann auch einen richtigen, also einen Job haben, wo ich Fluglehrer bin oder etwas so, wo ich was mache, also wo ich mit Leuten in Verbindung bin, nicht nur mal ein Single, professioneller Berufspilot 20 Jahre oder jeden Tag mehrere Flüge machen, sondern ich möchte wirklich richtig arbeiten gehen und das ist ja auch arbeiten gehen, aber ich möchte eben anders arbeiten vielleicht und da Sponsoren zu haben, wie jetzt zum Beispiel Papillon, die jetzt mich unterstützt natürlich auf den Reisen zu haben, ist auf jeden Fall extrem gut und wir sehen jetzt auch mal, mal schauen, ob wir vielleicht jetzt mal nach Sponsoren uns umschauen.
Aber
du siehst dich schon, egal wie es ist, professionell etwas mit der Gleitschirmfliegen zu
machen. Ja, auf jeden Fall würde ich gerne professionell bleiben mit dem Gleitschirmfliegen und in Zukunft das professioneller zu machen, zu pushen. Also, dass sowas zum Beispiel mal Olympisch wird, sowas zu pushen und dass halt auf jeden Wettkampf eine geile Organisation ist und dass es klare Regeln gibt und zum Beispiel haben wir jetzt auf der Weltmeisterschaft neue Systeme ausprobiert, dass wir drei Kameras haben und automatisch gemessen wird, wie weit der Pilot von dem Nullpunkt weg ist, dass quasi keine Judges mehr benötigt sind, weil die Judges sind auch teuer. Also, wenn wir jetzt hier den Worldcup auf der Wasserkuppe machen, vor dem letzten Monat müssen wir halt wirklich die Judges auch bezahlen, dass die hier herkommen und das ist auch teuer und sowas kann man eben durch so dreidimensionale, also durch drei Kameras um die Scheibe kann man sowas auch digital messen und da haben wir neue Systeme ausprobiert.
Hat's funktioniert? Ja, die haben geklappt. Das wird wahrscheinlich jetzt nächstes Jahr so sein, dass wir dann mit Kameras machen und dann nur noch weniger Judges brauchen. Das wird uns auf jeden Fall extrem viel weiterhelfen, weil auch den Judges passieren mal Fehler, dass die mal mit dem falschen Fuß zuerst aufkommen und jeder falsch messen und das wird eben so Kameras auch nicht passieren.
Wie viel, fällt mir gerade noch als Frage so ein, wie viel Höhenunterschied braucht man eigentlich für einen Flug, damit man in so einem Wettbewerb dann sagen kann, das ist ein gültiger Flug? Also reicht da eigentlich ein ganz kleiner Trainingshügel aus, wo man sagt, man startet 30 Meter oberhalb vom Landepunkt und das würde schon funktionieren oder muss das mindestens 100 Höhenmeter sein, damit man ordentlichen Anflug machen kann? Vorgeschrieben für
einen FAI Wettbewerb sind 100 Meter meine ich und so einen kleinen Übungshang, das kommt nicht in Frage, das darf man nicht, das ist nicht erlaubt, aber ich glaube ab 50 Metern beim Kategorie 2 Wettbewerb ist ab 50 Metern schon okay, aber das finden auch die meisten Piloten, das ist nicht die Lösung, das ist nicht gut, also das gibt's auch nur sehr selten, dass man an so kleinen Hängen fliegt. Jetzt in Bulgarien hatten wir 600 Meter für den Unterschied, das war natürlich wieder ein bisschen unnötig, weil wir 600 Meter, da gleiten wir einfach nur ewig ab und müssen uns dann staffeln, weil der Schirm mehr Leistung hat als der Schirm und dann fliegt der eine den unten drunter durch und das war schon nervig, aber optimal sind so 150 bis 200 Meter für Security. Da gibt's halt Winden und die an Winden zu fliegen ist eigentlich optimal für Security.
Das
heißt viele Wettbewerbe finden auch im vollkommen flachen Start und da wird einfach aus der Winde rausgestartet?
Genau, also die nächste Europameisterschaft wird an der Winde sein im Flachland. Wo? Das wird in Albanien sein und
ich hab's gleich. Na ist egal, auf jeden Fall Albanien und das ist dann im nächsten Jahr wahrscheinlich? Ja, nächstes Jahr in Albanien, in Vesac glaube ich. Und da nimmst du dann auch wieder teil? Da nehme ich auch teil, ja. Um dann Europameister zu werden? Ich gebe mein Bestes. Wie lange wird's noch dauern, bis du auf Platz 1 in der Weltrangliste dann stehst? Ich glaube jetzt bist du immer schon auf Platz 3 vorgerückt mittlerweile.
Ja, ich bin derzeit auf Platz 3 und morgen bin ich auf Platz 2 in der Weltrangliste und es ist spannend, weil der Chinese, der Pilot ist und saustarke Leistung macht, er ist halt in jedem Wettkampf ein bisschen, also immer 1 -2 Plätze vor mir und dann bekommt er 2 -3 Punkte mehr als ich. Es wird extrem schwierig den einzuholen und die Chance wäre jetzt gewesen die Weltmeisterschaft, aber da war er wieder vor mir. Das heißt, ich bin jetzt Zweiter und er ist Erster und es ist schwierig ihn einzuholen, weil wir haben jetzt erstmal die nächsten Wochen erstmal keine Wettkämpfe mehr, die so hoch gerankt sind, dass man Punkte dazu bekommt und die nächsten Möglichkeiten wären dann nächstes Jahr auf Wettkämpfe wie die Europameisterschaft.
Das heißt, du musstest noch mehr trainieren, um irgendwann den Chinesen dann doch noch vom Thron zu stößen?
Ja, genau. Also den Chinesen da vom Thron zu stoßen ist sauschwer. Wir haben jetzt dann ein bisschen mit ihm geredet. Er macht 400 bis 500 Flüge im Monat nur auf die Scheibe und ist ein langer Weg, aber es ist nicht unmachbar, weil auch der Chinese macht noch Fehler. Also das war jetzt in Bulgarien, hat er halt wirklich saustarke Ergebnisse gemacht, aber auch mal einmal 200 gemacht eben und wenn er dann nochmal eben einen Meter landet, dann ist er schon wieder durchgereicht. Also das passiert natürlich nicht, also kaum, aber das kann passieren und das wird in Zukunft schwieriger, aber es wird eine Aufgabe sein, so viel zu trainieren, um auf seinem Level mitzufliegen, aber es ist nicht unmöglich.
Wie viel trainierst du so? Auf wie viele Flüge im Monat kommst du auf die Scheibe?
Das ist eine gute Frage. Also teilweise, wenn wir am Südhang sind, sind wir schon viel unterwegs, da machen wir schon mal 60 Flüge am Tag. Also weil wir können eben hochhändeln, das ist wie an der Dynos, aber ich würde sagen, im Durchschnitt mache ich 100 bis 120 Flüge im Monat. Aber immerhin. Aber es gibt halt auch mal Monate im Winter, wo du dann halt kaum was machst, also das variiert. Durchschnittszahl ist vielleicht 100 bis 120.
Macht das einen Unterschied von der Luft her? Winter ist viel kälter, die Luft ist viel dichter, also ändert sich da auch was von der Art und Weise, wie man solche Anflüge dann macht? Ist es im Winter vielleicht sogar leichter zu fliegen als im Sommer? Im Winter
ist es leichter zu fliegen als im Sommer, auf jeden Fall, aber viel ausmachen tut das nicht. Also im Winter haben wir eben keine richtigen Thermiken, die dann abgehen, haben dann keinen Landeplatz oder so. Das ist dann einfacher zu landen als im Sommer, aber von der Luftmasse her oder von meinem Anflug ändert das dann eigentlich nichts. Ich mache dann meinen ganz normalen Style und am Ende komme ich auch auf den Punkt.
Lass uns zum Abschluss kommen, da darfst du nochmal ein wenig Werbung machen. Warum sollte ich mich als Otto Normalpilot für Accuracy interessieren?
Ja, also Accuracy ist spannend, man kann auf jeden Fall richtig viel lernen, im Gefühl und im Schirm zu stehen und man lernt auf Wettkämpfen immer neue Leute kennen, man hat eine total coole Atmosphäre da, man ist viel in sozialen Kontakten und Accuracy ist sehr spannend, vor allem wenn man landet und man muss eben alles können und all sein Wissen, was man hat, am Ende auf Zentimeter bringen und das macht eben so diese Aufregung aus und du freust dich jedes Mal wieder, wenn du hochfährst, ja, gleich darfst du wieder auf den Punkt fliegen, zumindest ich und es macht mir unheimlich viel Laune, einfach den ganzen Tag da auf den Punkt zu fliegen und ich würde es auf jeden Fall allen empfehlen und vor allem auch Anfängern, um mal zu lernen, ja, wie ist das eigene Ziel genau zu landen, wie schwer ist das und das kann natürlich einem auch helfen, also wir sind jetzt zum Beispiel in Sopot mitten in der Stadt auf einer kleinen Wiese gelandet, das war total spannend, war total cool und das würden wir ohne Accuracy so überhaupt nicht hinkriegen, muss man natürlich auch nicht hinkriegen, aber wenn man mal eine Notlandung hat, dann bringt einem Accuracy auch was, wir hoffen natürlich, dass viele Piloten kommen zum Accuracy und sich vielleicht mal neue Piloten anmelden und das mal kennenlernen und
einfach mal dem Accuracy einen Versuch geben und einfach Spaß haben.
Mit solchen Landeskills hättest du ja auch bei den Red Bull X -Alps Vorteile, zumindest wenn es darum geht, mal irgendwo in das kleinste Landefeld da noch zu landen. Wäre das für dich interessant oder sagst du, so eine Art der Fliegerei und so eine Anstrengung, die will ich gar nicht, ich will wirklich immer nur diese kurzen Hüpfer auf den Punkt. Ja
also bei den X -Alps, ich finde es spannend, es macht mir auf jeden Fall total viel Spaß, das auf Instagram zu verfolgen, auf YouTube und die Reportage anzuschauen und alles. Ich finde es extrem cool, was die Leute da machen, aber für mich ist es so, ich möchte irgendwie auch mal sicher fliegen, also wenn ich da sehe, was für Bedingungen die sich da raushauen und was für Bedingungen die da händeln in den Alpen, Louvley und alles, diese ganzen Sachen, das wäre glaube ich nichts für mich. Aber als so ein Supporter wäre ich auf jeden Fall voll dabei und auch als Supporter mitfliegen wäre ich auch auf jeden Fall dabei. Aber ich glaube selbst da teilnehmen, da schaue ich lieber den anderen Piloten zu und fliege meine Curiousy Dinge weiter.
Linus, danke für das tolle Erzählen rund um das Accuracy, ich glaube die Leute, die bis hierhin zugehört haben, werden einiges Neues gelernt haben, was sie bis jetzt bisher da nicht wussten und vielleicht gibt es ja wirklich irgendwann so eine neu aufkommende Bewegung, dass plötzlich auch viele deutsche Piloten sagen, ich möchte auch mal einen Accuracy Wettbewerb mitfliegen und das daraus dann wirklich auch noch hierzulande eine etwas bekannterer Art des Sportes dann da auch wird. Vielen Dank für deine Erzählung. Dankeschön.
Das war die Podz-Glidz Episode Nr. 121 mit Linus Schubert. In den Shownotes dieser Folge auf dem gleichen Blog Lou Gleits findest du noch einige weiterführende Links rund um das Thema Accuracy. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann abonniere doch Podz-Glidz. Das geht überall, wo es Podcasts gibt. Wenn du dort auch noch ein positives Rating hinterlässt, hilfst du mit, Podz-Glidz noch bekannter zu machen. Oder erzähle einfach deinen Fliegerfreunden davon. Podz-Glidz und Lou Gleits sind völlig frei von bezahlter Werbung. Ich halte das so aus Überzeugung und im Sinne der Unabhängigkeit. Dennoch stecken professionelle Arbeit und natürlich auch Kosten in diesen Produkten. Um diese zu finanzieren, setze ich auf das Konzept der freiwilligen Unterstützung.
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Lou Gleits schreibt sich Lu-Glidz Bis zum nächsten Mal. Fall nicht vom Himmel. Ciao.