Diese Begeisterung für das Fliegen sollte jeder wieder so richtig rauslassen, also dieses Kind, wenn man da fliegt, einfach mal in der Luft zu schreien, da ist man ja alleine, diese Begeisterung völlig zu spüren, auch diese Anspannung, was es trotzdem dabei gibt, dass ja jeder noch besser versteht, dass man dann diese Ehrfurcht und diese Gewissenhaftigkeit von einem Erwachsenen hat, einem erwachsenen Piloten, aber auch diese Begeisterung und diese Freude verspüren kann und zeigen kann beim Fliegen. Podz
-Glidz, der Lu-Glidz -Podcast.
Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens.
Heute mit Stefan Stöger und ich bin Lucian Haas.
Auf YouTube oder Instagram gibt es hunderttausende von Gleitschirmvideos. Die meisten davon beiläufig gefilmt mit irgendeiner Actionkamera auf dem Helm, als so simple wie uninspirierte Dokumentationen des eigenen Fluggeschehens. Eine Art Dashcam auf dem Kopf. Die Bilder laden ein zum Mitfliegen, aber man verliert sich schnell in der Beliebigkeit. Zwischendurch spülen einem die Algorithmen der sozialen Netze dann aber doch das eine oder andere Kleinod auf den Bildschirm. Shorts, Stories, Reels oder sogar längere Filme, bei denen die Macher nicht einfach nur die Kamera drauf gehalten, sondern sich bei der Komposition der Geschichte, und ihrer Bildsprache, auch etwas gedacht haben. Diese Filme wecken Gefühle, Luftbewegungen werden greifbar, es raschelt reizvoll in den Ohren, und mit einem Mal wächst die Sehnsucht und der Moment schmeckt nach Freiheit.
Das ist die Magie der Kinematographie. Einer, der dieses Hand - und auch Kunstwerk beherrscht, ist der junge Österreicher Stefan Stöger. Das Filmen hat sich der 30 -Jährige seit seiner Jugend autodidaktisch beigebracht. Seit einigen Jahren hat er sich in der Kino -Konferenz für die Kino -Konferenz für die Kino -Konferenz für die Kino -Konferenz für die Kino -Konferenz. Seit einigen Jahren lebt er vom Filmemachen. Am liebsten setzt er dabei das Gleitschirmfliegen in Szene, mit einer ganz eigenen, künstlerischen Ästhetik. Die bisher größte Aufmerksamkeit hat Stefan Stöger allerdings für ein eher simples Video bekommen. Es zeigt, wie er unkontrolliert in einen stehenden Sessellift crasht, wie Stefan damit zu einer offeneren Fehlerkultur in der Gleitschirmszene beizutragen hofft. Auch darum geht es in dieser 154. Episode von Podz-Glidz.
Da du den Podcast hörst, werde doch zum Förderer von Podz-Glidz. Wie das ganz einfach geht, steht im Gleitschirm-Blog Lu-Glidz, und zwar dort auf der Seite Fördern.
Stefan, was verstehst du unter Kinematographie?
Ich spreche das immer alles im Englischen aus. Das ist Cinematography, und das ist eine Kunstform, Dinge aufzunehmen, zu zeigen, zu inszenieren. Und in jeder Kunst schickt sich......sehr viel Persönliches drinnen, und das
fasziniert mich. Wie unterscheidet sich jetzt Cinematography von den vielen, sag ich einfach mal, GoPro -Helm -Kamera -Videos, die man so überall auf Insta und YouTube findet? Was ist so die Essenz davon, wo du sagen würdest, das ist so ein x -beliebiger Film, und das ist jetzt Cinematography?
Bei der Cinematography macht man sich einfach über alle Aspekte, Gedanken, man sieht und hört und fühlt, wenn man etwas ansieht. Und alle Aspekte, die da auf den Zuseher einwirken, möchte man sich dann als Regisseur oder als Ersteller dann Gedanken machen, was man zeigen will, was man nicht zeigen will, wie sehr man es inszenieren will. Ja, da kann man sehr viel von sich selbst dann reinbringen in das, wie man etwas......in die Szene setzt.
In Szene setzen, das klingt immer so nach, da ist ja auch möglicherweise ganz viel Planung dabei. Wenn du jetzt deine Filme machst, vor allem die Gleitschirmfilme, die du machst, wie viel Planung ist da wirklich dabei? Weil ich glaube, im Flug, man kann ja nicht alles planen, sondern vieles passiert. Wie kann man trotzdem aus einem Medium, durch das man sich bewegt, also jetzt die Luft, die einen vielleicht wohin schiebt oder sonst etwas, also nicht alles planbar ist, wie kann man......aus sowas trotzdem etwas Cinematografisches machen? Also das
Ganze ist eine Reise für mich. Und zwar muss ich erzählen, wie das Ganze bei mir angefangen hat. Ich habe früher in meinem Garten eine Trampolin gehabt und da bin ich Trampolin gesprungen. Als Kind
war das noch so, so ein typisches Kindertrampolin, so ein rundes Ding mit einem Fangzaun drumherum so ungefähr.
Richtig. Und da habe ich angefangen, mir Saltos, Stunts etc. auf dem Trampolin zu lernen. Und irgendwann kam dann der Drang, das auch irgendwie zu filmen, dann das auch zu teilen auf YouTube. So hat das Ganze angefangen, neben dass ich einfach, ja mit Parcours und Freerunning heißt das auch. Parcours ist der schnellste Weg von A nach B und Freerunning ist dann mehr, wo man Saltos, Stunts, Schrauben und so was Kreatives reinbringt. Und ja, da war ich viel unterwegs. Da habe ich mich schon beschäftigt, wann ich filme, zum Beispiel bei Sonnenuntergang.
Und dann sind die Szenen sehr, sehr toll. Und da habe ich Freunde gehabt oder gefunden, die diese Leidenschaft auch teilen. Und so und so entsteht dann oder ist, wenn ich so zurückblicke, wirklich etwas Tolles entstanden und wirklich tolle Videos, die dadurch immer mehr professionell geworden sind. Und das war das, was mich so gefühlt hat. Und sich da wirklich so ein Lifestyle gebildet hat.
Und das ist eben für mich diese Reise vom einfach, ich mache etwas, ich finde das cool und ich will das teilen. Und das immer mehr auszuleben, mich weiterzuentwickeln und immer mehr, so wie man es kennt, in die Cinematografie, in Kinoqualität, in richtige Filme, das zu verwandeln. Und wenn man, ja, der Film, also wenn man fliegen geht oder ich auf einen Abenteuer gehe, da ist alles ungewiss. Da kann man nicht viel Equipment mitnehmen, wenn es zu schwierig wird oder zu schwer. Trotzdem möchte man oder möchte ich etwas auf einem sehr hohen Level präsentieren, captchen.
Das ist irgendwie so ein sehr interessanter Lebenslauf von mir, dass ich das immer professioneller mache, was ich machen will und da immer mehr diese Kunst reinbringe.
Du hast gerade gesagt Parcours und Freerunning. Dabei kann ich mir ja noch gut vorstellen, dass man jetzt so sich im Grunde fast ein Drehbuch aufschreibt. Was, wer springt wo drüber, welcher Trick wird gezeigt, aus welcher Perspektive möchte ich das aufnehmen und so etwas. Also das kann man ja noch sehr planen, weil man da alle Standorte und alle Sprungorte und sowas im Grunde kennt und die auch zur Not oder extra auch zehnmal wiederholen kann. Dass man sagt, jetzt war das Licht richtig und der Sprung war perfekt und sonst irgendwas und dann kann man einen tollen Film draus machen. Nun ist ja beim Gleitschirmfliegen was, wo du sagst, der Moment lässt sich eigentlich nicht wiederholen, weil die Thermik war an der einen Stelle da und zehn Minuten später, wenn du sagst, jetzt dreh halt wieder auf und so, dann ist sie vielleicht nicht da und du kannst es nicht wieder so machen und sowas.
Da musst du ja dann viel spontaner mit diesen Filmen umgehen. Ist das dann immer noch Cinematography, wenn man es nicht so, wenn man es nicht so will, dann ist das dann immer noch Cinematography, wenn man es nicht so will, wenn man es nicht so wirklich durchplanen kann.
Das ist die große Aufgabe, das stimmt. Ich muss aber trotzdem sagen, dass früher auch schon das gar nicht so geplant war alles und sehr viel Tolles entstanden ist, weil ich einfach mit in einer Community, in einer Gruppe von Freunden war, wo jeder dieses Auge gehabt hat, wo jeder irgendwie so seine eigene Kunst da reingebracht hat und gar nicht so viel geplant wurde. Leute, das jetzt beim Gleitschirmfliegen, das ist immens schwierig. Wie gesagt, in der Luft ist man auch irgendwie alleine, da fliegt man nicht zusammen, da steht man nicht oder kann man sich auch gar nicht so platzieren und sage jetzt, ja, jetzt stehe ich auf dem Platz, jetzt kannst du vorbeifliegen oder jetzt kannst du auftreten.
Was mich auch so fasziniert, dieses, ja, ich finde, es ist noch nicht sehr fortgeschritten. Es gibt zum Beispiel, beim Surfen oder so, da gibt es immens viele Filme, da gibt es immens viele Sachen, wie man das Surfen schön inszenieren kann. Du hast eben auch das Wasser, das irgendwie sehr viel Charakter hat, das kann auf die Linse spritzen und das ist das Element und das ist sehr greifbar für die Menschen auch. Aber in der Luft, da ist die Luft und die Luft ist nicht sichtbar und das ist auch so. Das ist auch etwas, oder nicht direkt sichtbar, ja, das ist schon das Ding.
Und ja, was mich fasziniert, ist, dass wirklich da noch nicht so vorgedrungen ist, in der Gleitschirmszene, in der Flugszene, hier wirklich cinematische Ergebnisse und Kurzfilme zu machen, weil es auch so schwierig ist. Da möchte ich mich als, ich mache das jetzt seit drei Jahren hauptberuflich, als Filmemacher da irgendwie, als Aufgabe und meine Faszination da reinstecken, das sichtbar zu machen vielleicht und es ist ein Traum auch mal, wirklich einen Kurzfilm, einen Gleitschirm -Kurzfilm zu machen, der was auch vielleicht irgendwo dann in Festivals prämiert wird.
Es gibt ein Beispiel, ein Film von dir, den ich so unter dem Begriff cinematografische Darstellung das tollste Beispiel finde, das ist Golden Geistberg. Da, das ist ein Film, das ich immer so, bist du selber gar nicht geflogen, sondern hast wirklich, glaube ich, nur am Boden gestanden und hast gefilmt, wie andere in einen Sonnenuntergang fliegen oder im Sonnenuntergang mit einer ganz besonderen Lichtstimmung dort fliegen und zwischen Licht und Schatten sich bewegen und sowas. Also es ist ein ganz toller Film, kann ich nur jedem empfehlen, den sich mal anzugucken, werde ich auch in den Shownotes entsprechend verlinken. Aber sowas ist ja zum Beispiel auch etwas, das kann man nicht planen. Also diese Lichtstimmung, die da ist und dieses Wolkenspiel, was sich dann da auch eingestellt hat von dunklen Wolken und der goldenen Sonne darunter und die Schirme, die reinsteigen in Dunkelheit und aus der Dunkelheit wieder nach unten kommen und sowas.
Wie entwickelst du sowas in dem Moment?
Das Erste war ja, dass ich das gemerkt habe, wie unglaublich gerade die Stimmung ist. Nämlich dieser Sonnenuntergang, unten war der Nebel, es war Weitsicht, aber ganz was Besonderes. Und dann war auch noch, dass das wirklich zum Sorgen gegangen ist. Ich habe mich dann entscheiden müssen, ich habe gewusst, ich habe die Kamera mit, dass ich nicht fliegen gehe, sondern dass das so besonders ist, dass es für mich besonderer ist, es festzuhalten und es dann anzusehen zu können und es wieder so zu fühlen. Das ist wirklich, was mir dann wirklich kurz da durch den Kopf gegangen ist, dass dieser Drang, das festzuhalten.
Der ist so extrem in mir da. Und ich will das irgendwie auch den Leuten, so wie ich das Fliegen wahrnehme, zeigen. Ich bin so fasziniert von dem, vom Fliegen, von diesem Element Luft, das man irgendwo nicht so ganz sieht, aber dann spüren kann, wenn man einen Schirm aufzieht, wenn man am Ground handeln tut und das zieht dann ein bisschen am Gurt. Du merkst da links, rechts, das kann man, da nehme ich so viel wahr, und so wie ich das wahrnehme, habe ich dann irgendwie auch den Drang, dass ich das den Leuten auch so zeige, wie farbenfroh oder wie intensiv ich das wahrnehme, weil das ist wirklich eine, für mich ist das eine Explosion, wenn da der Sonnenuntergang ist und die Leute so sohren, das ist der Wahnsinn.
Und ja, da muss man dann einfach irgendwie die Skills haben, auf Zack sein, das Equipment mithaben und dann ist das auch irgendwie ein Flow -Zustand, wenn ich da filme. Also da überlege ich jetzt nicht viel um welche Einstellung, sondern da passt dann alles zusammen.
In der Beschreibung zu diesem YouTube -Film, Gordon Geisberg, da hast du reingeschrieben, was du auch gerade so schon andeutungsweise gesagt hast, dass du diese Eindrücke, welche du in der Luft erlebt hättest, wenn du geflogen wärst, die wolltest du so festhalten, dass sie......meiner Wahrnehmung gerecht werden. Was ist denn eigentlich deine Wahrnehmung vom Fliegen? Wie erlebst du das?
Meine Wahrnehmung vom Fliegen, glaube ich, musste ein bisschen ausholen und ein bisschen was von mir erzählen. Und zwar, ich bin mir in den letzten Jahren mehr und mehr auf mich selbst gekommen und habe mich besser verstehen gelernt. Und da ist auch eine Sache rausgekommen, dass ich mich als hochsensible Person sehen würde oder das präsent ist für mich. Und so eine Hochsensibilität ist, dass man einfach Sachen, die auf einen einwirken, sei das akustisch, irgendwelche Licht, alle möglichen Sachen, die was auf einen Körper einfach einwirken, fühle ich, dass ich sehr intensiv wahrnehme.
Und das ist sehr überwältigend öfter für mich, daher brauche ich auch viel Ruhe, um das zu verarbeiten. Aber ich habe eben das gelernt, früher war das schwieriger, weil ich das nicht verstanden habe und da sehr viel aus dem Raus sich entwickelt hat, dass das eine Gabe ist. Und dass ich diese Gabe, wenn ich mich selbst da verstehe, das auch verstehe, warum ich so diese Kunst und warum ich so den Drang habe, den Leuten auch wiederzugeben, wie ich das sehe, wo ich öfter das Gefühl habe, die sehen das nicht ganz so intensiv, die nehmen das nicht so ganz wahr, die können das dann auch vielleicht gar nicht so ausleben.
Weil wenn ich fliege, da zieht es mir einen Grinser auf, da ist man dann alleine da oben, da schaut man runter, man kann das schon irgendwie beherrschen auch. Also diese Ehrfurcht ist absolut. Es ist absolut da, das Fliegen hat seine Gefahren, aber man kann das beherrschen und das alles ist das, was mich sehr, sehr fasziniert und was ich auch glaube, dass es sehr intensiv ist einfach. Und man weiß es nicht, aber vielleicht intensiver wahrnehmen kann oder darf in diesem Leben als andere vielleicht sogar.
Bist du ein Synesthetiker? Also einer, der verschiedene Sinne im Kopf hat? Gewissermaßen mischt und für den Klänge irgendwie einen Geschmack haben oder Farben eine andere Bedeutung als nur die Farbe?
Der Begriff ist mir neu, finde ich interessant. Habe mir so noch keine Gedanken gemacht. Was würdest du, wie könntest du mir das noch näher bringen?
Also ich hatte eine Freundin, eine Künstlerin, die ist leider schon gestorben, die war Synesthetikerin. Und die hat... Ganz viel, also die hat Zahlen als Farbe gesehen und Farbe als Zahlen oder hat einen Kaffee getrunken und hat gesagt, der schmeckt grün. Oder was anderes, das schmeckte blau für sie oder sowas. Also da mischen sich die verschiedenen Sinne gewissermaßen im Kopf und dadurch hat sie auch eine andere Art gehabt des Malens, weil für sie das Malen, wo einer vielleicht nur drauf guckt und nur Farben sieht, hat sie viel mehr Empfindung damit verbunden.
Ja, das finde ich interessant. Sehr interessant.
Und so wie du das beschreibst, kommt mir das fast, klingt das fast so, als würdest du bestimmte Sachen, die du siehst, vielleicht noch in einem anderen Sinn noch zusätzlich wahrnehmen, so ungefähr.
Ich kann auf jeden Fall was damit anfangen. Also das werde man sich ja anschauen und vielleicht ist das wirklich auch
bereichering, um irgendwelche Sachen, die man sich dann wahrnimmt, noch besser zu verstehen. Also es klingt auf jeden Fall... Ja, ich habe schon ein paar Erinnerungen. Das ist schon so wahr, wie du erzählt hast.
Wenn du jetzt gerade sagst, diese Hochsensibilität, was auch manchmal so ist, dass du mehr Ruhe brauchst, um das zu verarbeiten. Nun strömen ja beim Fliegen unheimlich viele Eindrücke auf einen ein. Wenn du jetzt auch noch beim Fliegen filmst, könnte ich mir vorstellen, dass dann ja noch mehr Eindrücke ein, weil du hast die äußeren Eindrücke, dann guckst du noch auf deinem kleinen Bildschirm vielleicht, den du von der Kamera hast, siehst nochmal ein Bild, hast vielleicht schon eine Vorstellung, was da von dem Film draus werden könnte oder Sonstiges.
Inwieweit ist das so manchmal, dass du sagen würdest, du verlierst dich eigentlich dann da drin?
Ja, das Verlieren drin hört sich eigentlich gut an, aber das stimmt. Es ist ein wirklicher Overload dann. Also gerade wenn ich daran denke, mit dem Roland filme ich öfter seine Akku -Stunts.
Also Roland Brunnbauer, nur dass man weiß, von wem die Rede ist. Den hatte ich auch schon, Podcast -Folge, ich glaube, 138 war es. Da ist er vom Riesenrad im Wiener Prater geflogen. Und darüber, das hast du ja auch als Film festgehalten. Also das Ganze, den Films, den es dazu gibt, der stimmt, der stammt ja auch von dir. Also erzähl mal weiter.
Ja, wir sind da immer, oder wirklich oft am Trainieren, sage ich mal, um filmen. Und das ist auch für mich eben ein Training. Wenn der Roland, der ist halt da, der ist der Akku -Pilot. Ich bin nicht so der Akku -Pilot, aber ich sehe mich eben auch so als dieser Paraglide -Filmer. Und das ist dann mein Training oder unser gemeinsames Training.
Und wir sind da mit Funk schon verbunden. Wir planen das auch irgendwie, wie weit wir vorfliegen, wie weit wir über dem See raus. Und ich sehe es dann, oder ich muss dann auch schon kalkulieren, wenn er da wirklich seine Manöver macht oder viel Höhe verliert, wo er dann circa bei dem speziellen Moment dann ist, wo ich ihn genau hinterm Schafberg im Hintergrund haben will. Und da muss ich vielleicht vorher noch Höhe abbauen. Das ist in dieser kurzen Zeit, ist das wirklich extrem, extrem viel. Aber was mich immer fasziniert, oder was Teil von meinem Leben ist, ist auch diese Extreme auszuloten.
Wenn du da, jetzt mit dem Roland, dem quasi hinterherfliegst, um dann ihn da zu filmen, wie habe ich mir das vorzustellen? Hast du dann einfach eine GoPro auf dem Kopf und sagst, ich halte die immer in die Richtung vom Roland, damit das drauf ist? Oder fliegst du wirklich hinterher, hast aber noch eine große Kamera wirklich in der Hand, mit dem du dann noch genau zielen musst und entsprechend alles einstellen musst, um das dann festzuhalten? Was dann ja natürlich noch eine zusätzliche Schwierigkeit ist, du musst fliegen steuern, du hast keinen festen Standpunkt, sondern du hast einen fliegenden Standpunkt in der Luft, der sich ständig ändert, musst dem anderen noch irgendwie folgen. Also wie habe ich mir das vorzustellen?
Also wir haben schon einiges probiert auch. Es hat sich herausgestellt, dass sich das iPhone sehr gut eignet, mit der Stabilisierung, mit den verschiedenen Linsen, die was, also auch optische Linsen beinhaltet. Einfach wie schnell man das einfach dann, man muss sich ja trotzdem noch selbst, man muss sich ja trotzdem noch selbst, darauf konzentrieren, wo man ist. Ich muss mir teilweise auch während dem Filmen irgendwie noch Höhe verlieren etc. Und da hat sich das iPhone sehr gut herausgestellt. Wir haben das natürlich auch, sage ich mal, perfektioniert. Wir nehmen da nicht, oder ich nehme da nicht im normalen Modus auf, sondern wir tun da so auf eine Festplatte, in einem rohen Format aufzeichnen, also im ProRes, um eine bessere Dynamik zu haben, um das wirklich voll auszureizen.
Wir haben auch schon probiert, in den Schirm dann ein Mikrofon einzubauen, um das noch nahbar zu machen, wenn das Infinity -Tumbling dann der Schirm überall ist.
Und interessant ist, wie ich ja zum Fliegen gekommen bin. Weil das war, ich war in Lanzarote und habe da einen Kurs, einen Kurzfilm gedreht über eine Freundin, die Stefanie Millinger. Die ist eine Kontorsionistin, also eine Schlangenfrau. Die kann sich ja so verbiegen. Und die wollte, also sie ist auch eine, wie nennt man das, Adrenalin -Junkie.
Und sie wollte von einem Parkleiter, also Tandem, sich dann runterseilen, abseilen lassen und dort dann stunt. Tanz zu machen und das Ganze ungesichert über
der Klippe. Also wie so auf einer Art Trapez unter dem Tandem drunter hängt und da dann Trapezkunst quasi zu zeigen. Ja,
aber wirklich absolut ungesichert. Und das habe ich ja dort gefilmt und bin da Tandem das erste Mal mit jemandem mitgeflogen und habe da dann auch meine große Kamera mit Gimbal etc. alles mitgehabt. Und das war das, was mich so gefällt. Und da konnte ich, ja, bin ich das erste Mal mit Parkleiten in Kontakt gekommen und da konnte ich mit einer großen Kamera filmen. Ja, das würde ich auch gern jetzt so machen, wenn man mit dem Roland einfach das Training macht. Aber das geht eigentlich nur mit, wenn man Tandem jemanden hat und man vorne sich dann auf die Kamera, auf die Einstellung, auf die Führung alles konzentrieren kann. Und wenn wir zu zweit da am 12.
vorhin zum Beispiel fliegen, dann haben wir keinen, der nicht Tandem fliegt, sondern muss das schnell gehen und darum ist das iPhone super.
Aber für jeden Einsatz und für jeden, wo das Video dann landet, ist das vielleicht nur ein Social Clip, gibt es dann die entsprechende perfekte Option.
Wenn du mit dem iPhone da filmst, hast du einen speziellen Griff dann auch dafür, mit dem du das dann in der Luft besser halten kannst, damit es dir nicht aus den Händen fliegt? Oder wie machst du das?
Ich habe so ein Log -System, ja das Re -Log -System, kennt man nicht, wo das Handy dann auf jeden Fall schon mal gesichert ist. Und ich stütze mich oft mit einer Hand dann beim Tragegurt und mit der anderen schaue ich, dass ich die Bremslein habe. Oder wenn es jetzt sehr ruhig ist und ich einfach wirklich nur geradeaus fliegen muss, dann lasse ich. Ich auch mal die Steuerleinen raus und konzentriere mich wirklich komplett auf das Filmen. Also das Wichtigste ist stabil zu sein, also eine stable Aufnahme hinzubekommen.
Nun gibt es ja einige Filme, die ich von dir gesehen habe, auch auf Insta, wo es viele Filmchen gibt, wo du eigentlich auch aus dynamischen Flugbewegungen von dir heraus filmst und einem anderen Piloten beispielsweise hinterher fliegst, ihn die ganze Zeit im... Bild behältst, aber trotzdem auch deine Kurven fliegst, um ihm folgen zu können und sowas. Wie machst du das da? Fliegst du das nur mit Gewicht? Fliegst du da mit den Steuerleinen in einer Hand und ziehst dann entsprechend oder wie machst du das?
Ich mache das eigentlich so, dass ich mit einer Hand steuere und natürlich Gewichtsverlagerung ist sehr wichtig. Die Kommunikation zum Vordermann ist wichtig und ich habe halt auch einen kleineren Schirm meistens für solche Sachen, nämlich den P316, der was ein bisschen dynamischer ist, aber trotzdem auch sicher. Und dann geht das eigentlich recht gut.
Und ist es noch nicht passiert, dass du irgendwie da mal eine gefährliche Situation erlebt hast? Weil du gemerkt hast, okay, Film und Steuern, irgendwann ist es vielleicht doch zu viel Aufmerksamkeit auf zwei unterschiedliche Sachen?
Nein, ich habe noch keine Probleme damit gehabt. Das passiert halt meistens wirklich... Dass ich das sehr bewusst mache. Also, dass wir da wirklich sagen, wir filmen jetzt. Bei den Piloten ist das Risiko dann auch völlig bewusst und da sind auch meistens keine anderen Leute im Luftraum. Also, dass schon die ganzen anderen Risiken ausgemerzt sind, dass man irgendwie in jemand anderen reinfliegt etc. Ja, das ist halt wirklich Perfektion irgendwie. Ich kann das auch nicht mit jedem... Also, dass ich da jemanden nachspirale oder so. Sondern das geht halt auch wirklich nur mit den Leuten, über sich das wirklich eigentlich...
Ich trainiere das Filmen. Das muss man eigentlich so sagen.
Du trainierst das Filmen. Also, auch beim Fliegen trainierst du, wie kann ich beides zusammenbringen? Ja. Gibt es da ein paar besondere Tricks, die man dafür können muss? Ja, viele besondere Tricks. Also, das ist wirklich,
glaube ich, dieses komplette Zusammenspiel, dass man ein guter Pilot ist, dass man gut seine Kamera kennt, dass man gut deinen Kollegen kennt, dass man das Gebiet kennt, dass man seinen Schirm kennt. Also, die ganzen Sachen. Also, auch wie du den framest, also wie du den platzierst, welche Brennweite du verwendest, da kommt viel zusammen. Ja. Ob das funktioniert und ob das dann gut... Ich
bin auf dich aufmerksam geworden, als ich einen Film gesehen habe. Also, ich habe den Film gesehen, wo du, Roland, beim Flug vom Riesenrad gefilmt hast. Und dann bin ich darüber auf dich aufmerksam geworden, habe dann noch andere Filme gesehen. Und dann gibt es einen, da zeigst du, wie du in eine Seilbahn geflogen bist. Also, etwas, wo man sagen würde, okay, da kamen jetzt Steuern und Filmen vielleicht nicht so gut zusammen. Was war da los?
Ja, bei diesem Clip habe ich es selbst nicht gefilmt. Das ist eine Verfolgerkamera. Das heißt, eine GoPro wird mit zwei Leinen in der Galerie eingehängt. Und die fliegt hinten nach. Das ist wie so ein Tennisball. Manche kennen das. Und die ist da an diesem Tag, an diesem... Es war kurz vor Silvester. Es war, glaube ich, der 30. Oder eben der 1. 31. Das war einfach ein spontaner Ski -and -Fly mit meinem Kollegen. Da war das Filmen nicht im Vordergrund an diesem Tag, sondern da war wirklich diese...
Es war nicht so wie sonst, dass man sagt, wir filmen da jetzt bewusst. Wir machen da bewusst irgendein Manöver. Wir probieren da was. Es war einfach diese Sache, wo ich getrieben bin, die ganze Sache. Wo ich reingegangen bin und nicht bewusst damit umgegangen bin. Darum ist das auch passiert. Das Filmen ist doch immer irgendwo dabei. In dem Fall war es halt unbewusst oder halt nicht so bewusst. Und die Verfolgerkamera hat eine sehr spektakuläre Aufnahme davon gemacht, wie ich da im Sessellift stecken geblieben bin. Und das ist auch ganz schön viral gegangen, das Video.
Der Sessellift stand. Also... Die Liftanlage stand. Du bist da einfach rein. Wie glimpflich ist das einfach ausgegangen?
Sehr glimpflich. Also bis auf Materialschaden vom Schirm ist überhaupt nichts passiert. Ich bin innerhalb von fünf Minuten wieder herunten gewesen, weil durch die Leinen, die haben ja auch ein paar Meter. Der Sessellift war eben oder ist schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb. Ansonsten würden wir auch gar nicht irgendwo in die Nähe kommen. Oder sollte man... Nicht in der Nähe von irgendeiner Situation kommen. Da bin ich eben schon relativ weit über dem Boden gehangen dann. Und ja, links sind dann die Leinen durchtrennt worden. Die sind oben eingeklemmt gewesen. Und durch diese Reibung bin ich dann auf einer Seite runtergeflogen.
Also bin dann nur noch auf einer Leinenseite gehangen. Und da hatte ich dann Angst. Weil ich Ski auch noch angeschneit gehabt habe. Dass ich dann irgendwie, wenn die andere Seite auch noch reißt, dass ich irgendwie auf die Ski falle. Das war... Also ich habe nicht von der Höhe oder sowas Angst gehabt. Aber Angst, dass ich irgendwo auf die Ski drauf liege und mich aufschneide etc. Das weiß ich noch. Aber ja, die rechte Seite hat dann gehalten. Und dann sind auch gleich Leute gekommen, die mich wirklich in dieser Höhe mit da... Ja, mit ihren Händen dann runterholen können. Und den Schirm konnten wir dann am nächsten Tag bergen.
Und den habe ich auch wieder reparieren lassen können. Und das mit einem solchen Leinensatz.
Also war von dem her wirklich sehr... Bin ich sehr, sehr gut davon gekommen.
Meine Lektion eben, warum das passiert ist, habe ich eben lange, schon länger gebraucht, damit ich das verarbeite. Ich habe diesen Clip auch nicht sofort gepostet. Das war über ein Jahr später. War doch einfach noch nicht bereit. Und es war auch eine bewusste Entscheidung, das dann zu posten.
Als Lehre für andere, oder?
Absolut. Also gerade diese Fehlerpolitik ist extrem wichtig.
Extrem, extrem wichtig. Auch für den Paraglidesport, meiner Meinung nach. Ich habe nicht... Ich habe mich dadurch lange irgendwie schuldig gefühlt. Ich habe mich... Es hat mich gebremst. Es hat mich... Es hat sich nicht gut angefühlt, dieser Fehler, den ich da begangen habe. Ich habe mich dann innerhalb diesem ganzen Jahr, hat mich das immer wieder verfolgt. Und es hat mich gefragt, warum ich mich jetzt so fühlen sollte. Warum sollte ich mich... Warum sollte mich das so bremsen? Warum sollte ich mich... Also ich habe jetzt keine Angst gehabt vom Fliegen. Ich bin... Ich bin... Ich bin sofort wieder geflogen. Aber das war ein inneres, ein inneres gedämpftes Gefühl.
Und das kommt sicher auch von meiner Erziehung, von meiner Jugend. Sag ich mal, wie man mit Fehlern umgegangen wird, von der Schule. Ja, ich konnte das nicht so belassen. Weil ich wusste, ich habe auch diese... Das Leben gibt einem meiner Meinung nach immer... so Aufgaben. Da ist was passiert und das ist... Das widerspiegelt ganz genau deine oder meine persönliche Aufgabe dahinter. Und die hatte ich auch schon irgendwie verarbeitet. Das war das, dass ich wirklich da unbewusst in die Sache reingegangen bin. Dass ich da getrieben... Das war immer diese schwierige Zeit zum Neujahrswechsel nach den Festtagen, wo man mit der Familie, wo es jetzt ein bisschen fahr dahin war, in meinem Leben ist, sag ich mal.
Weil ich bin so viel auf die Berge. Die Familie ist etwas ganz, ganz Wichtiges, muss man nicht falsch verstehen. Aber einfach, da war ich nicht so ausgelastet. Und habe dann wirklich wieder so dieses Abenteuer, dieses Extreme gesucht. Und dann bin ich einfach nur fliegen, einfach nur fliegen, Ski und Fly.
Und da sind wir ja an diesem Tag zweimal auch geflogen. Und nicht genug bekommen und alles. Das war dieses Getriebene und das habe ich nicht sofort... Aber das habe ich relativ schnell verarbeitet und gewusst, das ist meine Aufgabe. Aber ich habe mich dennoch schlecht
gefühlt. Du hast vorhin gesagt, du hättest dich schuldig gefühlt. Wem gegenüber?
Keine Person, keine Sache, sondern das ist etwas Persönliches oder etwas in mir. Du bist dir selbst untreu geworden gewissermaßen? Ich glaube, das ist ein Thema Hochkommen. Von früher. Also dieses einen Fehler gemacht zu haben und das nicht zu verstanden haben. Also das war diese Sache. Also ein Trauma, kann man sagen, ist da irgendwie hochgekommen. Und das wollte ich ändern. Also dass das nicht so im Raum steht, nicht so in... Ja, dass ich auch irgendwie was bewegen kann dadurch, wie ich jetzt damit umgehe.
Ich habe deine Nachricht auf. Ich habe dieses Video bekommen von einem, der das gesehen hat. Den kenne ich nicht persönlich. Und der hat mir wirklich eine interessante Einsicht gegeben, dass er das sehr cool findet, wie ich damit umgehe. Und er hat mir auch... Er ist selbst auch Pilot von Kleinflugzeugen in einem Verein. Und er hat mir das gesagt, wie das dort gehandhabt wird, diese Fehlerpolitik. Und zwar... Und zwar wird da jeder Fehler oder beinahe Fehler aufgeschrieben. Und die sitzen sich dann wirklich, ich weiß nicht, einmal im Monat oder pro Quartal zusammen. Und da werden ganz konkret von jedem Fehler, wer die gemacht hat, also das wird dann auch angesprochen.
Aber man fühlt sich in dieser Gruppe dann sehr... Jeder sieht das so, dass man daraus lernen kann. Jeder weiß, dass das jedem passieren auch hätte können, dass man, wenn man darüber redet, warum es passiert ist, dann versteht man das auch. Und es ist nicht, hey, du warst dumm oder das ist irgendwie... Bist du selber schuld oder... Das ist alles... Das bringt einen ja nicht weiter und auch keinen anderen. Das hat mich sehr inspiriert, dass wirklich der ganze Verein, der ganze Community auch zu einem richtig blöden Fehler steht. Und dass man einfach dann wirklich das so herzeigt, es kann in jedem passieren. Und dann... Das Einzige, was man selbst machen kann, ist, dass man sagen kann,
ja, was nehme ich mir davon mit? Und das habe ich dann auch versucht mit... Ich habe dann auch ein zweites Video gemacht von diesem Sturz. Und wo ich das ja mehr und mehr aufgreifen wollte, warum das passiert ist, wie ich da mit meinen Fehlern umgehe. Ja, das ist so der Hintergrund, wie ich das sehe.
Du hast gesagt, mit der Community, also jetzt die Piloten von den Flugzeugen her, die sagen, die treffen sich und in der Community. Hast du das auch mit anderen zusammen aufgearbeitet oder war jetzt für dich die, ich stelle mein Video, mache das öffentlich, das ist jetzt meine Community und dann gucke ich, wie ich damit umgehe? Oder hast du auch mit anderen Leuten darüber gesprochen und versucht, das zu analysieren, was das da war, bevor du überhaupt den Film dann veröffentlicht hast?
Klar habe ich mit meinen Freunden auch darüber geredet und ich habe dann auch mit meinen Freunden gesprochen. Und da sehr viel auch mitnehmen können oder auch dieses Gefühl gehabt, wie ich das beschrieben habe, wenn man darüber redet. Und dass sich da eben dieser Fehler auch ganz anders anfühlt.
Aber ja, das ist ja durch das Video, das haben wirklich, ich glaube, jetzt 2,4 Millionen Leute gesehen. Ich sage, ich mache schon länger was auf Social Media. Ich teile da schon länger meine Sachen. So habe ich das noch nie erlebt, so eine Response zu bekommen. Und es ist auch einfach wirklich für mich sehr, sehr interessant gewesen. Es waren natürlich sehr viele Leute, die gesagt haben, ja, der ist dumm oder warum fliegt man da und die was das nicht verstehen. Also es war wirklich, die negativen Kommentare haben das übernommen. Aber für mich war das sehr interessant, dass die Leute polarisiert das. Die Leute wollen das sehen.
Die Clips, es ist wirklich 2,4 Millionen Mal gesehen worden. Und durchschnittlich hat das jeder bis zum Ende gesehen, sogar noch eine Sekunde länger. Also das ist richtig interessant. Das heißt, das interessiert die Leute, das polarisiert sie, das macht was mit ihnen. Das heißt, ich oder dieses Video bewegt was in den Leuten. Und da kommt was hoch. Weil dann wollen sie das auch schreiben oder teilen. Und was bei ihnen da hochkommt und dann in den Kommentaren landet, das sehe ich gar nicht, dass das für mich ist, sondern es kommt bei ihnen hoch. Und das finde ich dann, so sehe ich das auch, für mich eine tolle Sache, dass ich Leute da bewege und bei denen, was etwas hochkommt.
Und ich denke auch, wenn jemand da so schlecht damit umgehen kann oder glaubt, dass da der ganze Sport etwas wegkommt, weggenommen wird, weil man das zeigt und so etwas, der hat irgendwo innere Sachen, die da eigentlich hochgetriggert werden. Und das gebe den Leuten die Chance, sich mit dem zu befassen. Darum finde ich das gut. Und das habe ich mit mir selbst ausgemacht. Das habe ich nicht mit Leuten oder sowas gesprochen. Das passiert in mir.
Welcher Clip ist eigentlich dann so viral gegangen? Der, wo du nur zeigst... Wie du in den Leinen da landest, also im Lift landest oder das, wo du schon analytischer dran gehst und auch noch ein bisschen mehr erklärst, warum diese Situation entstanden ist?
Also beide Clips sind außerordentlich viral gegangen. Aber das eine, wo nur ganz kurz dieser Fail drinnen ist, das ist halt extrem durch die Decke geschossen. Und da muss ich auch sagen, dass ich...
Klar weiß ich auch, wie man Videos interessant macht. Ich bin auch, sage ich mal, vorgeschädigt. Ich bin ja auch bei Red Bull, bin ich zum Beispiel Social -Media -Editor, als Freelancer -Basis. Und da mache ich genau solche Edits, wo wirklich...
Emotionen geweckt werden.
Ja, und wo es so geschnitten und so inszeniert wird, dass es die Leute, dass es in den Algorithmus kommt, sage ich mal. Dass es... Das habe ich aber nicht bewusst gemacht, dass ich das Video... Ich wusste einfach nur auch so, die Leute interessiert in erster Linie nur dieses Ding. Und ich möchte dann im Zweiten die Leute, was sich dann das noch weiter anschauen wollen oder was sie das noch mehr im Hintergrund wissen wollen, für die mache ich dann ein, zwei Tage später dieses Video, wo ich mehr darüber erzähle.
Was hast du aus diesem ganzen... Vorfall, jetzt nicht aus der Videogeschichte, sondern erst mal aus dem Vorfall selber, was hast du da für dich daraus gelernt? Was machst du jetzt anders?
Also ich mache anders, dass mir das noch viel bewusster ist. Fliegen, da ist man in der Luft, da verlässt man den Boden. Und ich muss mir vorher bewusst sein, dass ich hundertprozentig wieder auf den Boden will.
Wenn nicht, dann bin ich im Himmel.
Und das klingt sehr...
Ja, sehr banal oder sehr... Es ist aber so einfach. Und ich glaube, dass auch die wenigsten Leute dann bei jedem Flug daran denken. Also jeder sagt, ja sicher muss man... Ich fliege zum Landeplatz, ist eh klar. Aber das bewusster zu wahrnehmen, dass man jetzt da wirklich aufsteigt, dass man da in der Luft ist, in dem Element und vorher bewusst sein muss, wo will ich landen, wo Plan B und Plan C. Das ist einmal die Grundessenz. Die Grundessenz ist das, dass ich sorge, bewusster wieder zu fliegen. In jeder Situation. Also ich bin schon ein sehr bewusster Flieger,
aber in jeder Situation.
Ich habe ein sehr schönes Bild von Eki Maute, der das bei so einem Sicherheitstraining gesagt hat. Leute, ihr müsst wissen, wenn ihr fliegen geht, ihr geht nicht in ein Kino, wo ihr dann sagen könnt, nach zehn Minuten Horror, Film, nee, das ist zu viel für mich, ich gehe einfach wieder raus. Sondern wenn ihr in der Luft seid, dann seid ihr möglicherweise auch in einem Horrorfilm, aber aus dem ihr nicht raus könnt in dem Moment, bis zu dem, wo ihr dann unten auf dem Boden steht. Also du musst, wenn du fliegst, musst du den Flug auch zu Ende fliegen. Und wenn du vorher nicht durchdacht hast, auf was du dich einlässt, musst du auch mit dem leben, mit dem, was du dann nicht durchdacht hast. Und in dem Fall von deinem Flug so gesehen, du hast deinen Flug, nicht so durchdacht, dass du dann nicht bedacht hast, ah, da kommt noch irgendwo die Seilbahn.
Dieser Flugsport, mir wird bewusst, oder es ist mir bewusst, dass es immer wieder, es braucht ein bisschen, immer wieder dieses Bewusstsein erlangen, oder das Leben, oder keine Ahnung, es wird immer wieder Vorkommnisse kommen, die was dich wieder mehr in das Bewusstsein holen. Und das ist wichtig, oder das gehört dazu. Und mir ist das eben passiert, mit dieser Seilbahn zum Beispiel. Und wenn ich das jetzt nicht, also meiner Meinung nach so gedeutet hätte, was es für mich bedeutet jetzt, warum das passiert ist, dann könnte ich mir vorstellen, dass mir das nochmal passiert, wo mir dann mehr passiert, also auch vielleicht was Körperliches passiert, dass ich mir dieser Aufgabe, wie ich schon gesagt habe, bewusst werde.
Und ich glaube, dass mir trotzdem, dass mir in Zukunft auch wieder irgendwelche Sachen passieren werden und brenzlige Situationen geben wird, das ist mir bewusst. Aber ich möchte es nicht zu so einem Punkt heraus ausreizen oder so. Und das kann ich machen, ich nehme das trotzdem immer schon viel bewusster Schau. Und das auch irgendwie, dass man das verinnerlicht.
In diesem Film und auch vielen anderen von dir auch im Winter, da sieht man, dass du ohne Handschuhe fliegst. Warum?
Brauchst du das fürs Filmen? Müssen die fingerfrei sein?
Ja, also ich habe bei minus sechs, minus sieben Grad gefilmt mit Handschuhe. Und ich bin dann zum Beispiel einfach nicht zurechtgekommen mit der Handhabung. Ich habe mich unwohl gefühlt oder eingeschränkt, wenn schon so eine, wenn ich dann am Berg oben stehe oder wenn ich fliege und es ist so etwas Einzigartiges und ich kann dann nicht völlig frei oder fühle ich mich dann eingeschränkt, dann nehme ich es auch in Kauf, dass meine Finger etwas einfrieren.
Wie häufig sind dir die Finger wirklich schon gewissermaßen eingefroren?
Immer wieder, aber weil du es ansprichst, denke ich gerade an eine ganz, bestimmte Situation, wo ich einmal im Winter geflogen bin. Das war so eine Winterthermik, also das war ganz etwas Besonderes. Es war einen ganzen Tag eher dunkel, bewölkt und dann hat es da so ein Fenster aufgemacht. Die Sonne hat auf den Hang komplett drauf geschienen. Das heißt, der Hang war vorher extrem kalt sozusagen und dann war das wie eine Herdplatte und es ist raufgegangen und nur noch raufgegangen. Das war aber jetzt nicht so dieser, wo ich gesagt habe, das war so der Flug, wo ich gefilmt habe, sondern das war einfach ein normaler, eigentlich wäre es ein Abgleiter gewesen von einem Hike and Fly und da ist dann nur noch raufgegangen und da hatte ich dann wirklich schon Probleme,
weil ich auch die Fingern, die sind mir so eingefroren und ich hätte probiert runter zu spiralen, aber ich konnte nicht. Ich konnte wirklich den Bremsgriff gar nicht mehr halten. Also es war, dass es normal denkt, ja dann ist es halt einfach nur eingefroren und dann bleibt es so und man spürt es nicht mehr, aber es ist auch die Bewegung gar nichts mehr gegangen. Ja, das war interessant, das war sehr interessant. Auch das ist so ein Vorfall, wie ich zuerst gesagt habe, dass das immer wieder passieren wird, dass man da so Aufgaben bekommt und wie man die dann, wie man die dann, wie man dann damit umgeht und sowas.
Bist du dann aber auch aus voller Begeisterung so weit aufgedreht, weil du gesagt hast, es geht jetzt hier so wunderbar, dass du davon gewissermaßen geflasht warst und gar nicht gemerkt hast, wie dir deine Hände einfrieren?
Nein, also da wollte ich eigentlich nur noch runter. Es muss ich sagen, das war mehr noch in der Anfangsphase, wo ich mehr und mehr noch Anfänger war. Also ich bin jetzt kein Profi, absolut nicht, aber damals, also wenn ich noch mehr anfänge, da ist das passiert. Nein, ich wollte nicht drauf, ich wollte runter.
Aber wenn du sagst, der eine Hang, der hat quasi gebrannt, hättest du nicht einfach geradeaus ins Tal rausfliegen können und dann wäre es dort runtergegangen?
Genau, absolut. Das war ja auch damals sozusagen meine Aufgabe, mich da weiterzuentwickeln oder das, ja, ganz klar.
Du hast es nicht gewusst, so gewissermaßen. Ja. Also an Anfänger Pech, beziehungsweise Anfänger Unwissenheit, zu sagen, es geht jetzt hier überall rauf und ich weiß eigentlich nicht mehr, was ich tun soll.
Das Wissen habe ich absolut gehabt, ja. Das Wissen habe ich klar gehabt, im Nachhinein war das auch. Aber was ich mit der Situation, was ich nicht umgehen konnte, ist, dass es jetzt etwas passiert, mit dem ich nicht gerechnet habe und ich jetzt überfordert bin.
Diese Stresssituation, die Kontrolle verloren zu haben, mit dem konnte ich nicht umgehen. Und darum konnte ich auch nicht mehr rational handeln. Und das ist, was ich mal aus dieser Erfahrung oder was dann mitgenommen habe.
Wenn man jetzt dieses Beispiel nimmt und das Beispiel, du fliegst in die Seilbahn rein, was ja auch eine Überforderung in dem Moment war, weil du, das erzählst du ja auch selber im Film, dass du ab einem bestimmten Punkt eigentlich gar nicht mehr reagiert hast. Du hast nur noch von außen viel wahrgenommen und da lief ein Hund noch rum und Sonstiges und hast eigentlich gar nichts mehr gemacht, auch keinen, versucht dann noch, daran vorbeizusteuern oder Sonstiges. Dieses Gefühl der Überforderung in dem Moment, ist das etwas, was dir für andere Flüge auch in irgendeiner Weise Angst macht? Oder sagst du, nee, das kann man lernen, damit umzugehen?
Das kann man lernen. Und ich denke auch, das wird mehr und mehr nur gelernt, indem man solche Situationen isst und sie dann eben meistert. Darum sage ich auch, es wird mir auch wieder passieren, also ich werde nicht wieder in die Seilbahn fliegen, aber es wird auch wieder mal passieren, dass man in so eine Situation kommt, mit dem hat man jetzt nicht gerechnet etc. Und weil man das schon erlebt hat, lernt man dann aus der Vergangenheit, besser dann in dem Moment umzugehen. Ich finde auch, wenn man laufen geht, das kann man fast jeden Tag machen, oder es ist, Laufen ist vielleicht blöd, aber beim Paraglidesport eigentlich macht man, oder kann man es jetzt nicht so extrem oft machen und vor allem nicht so oft,
weil die Situation, wie es da im Winter war, dass da ein Fenster aufmacht und das böllert dann rauf oder so etwas, das ist etwas sehr Spezifisches. Da gibt es so viele Szenarien, wo man lernen kann oder die was auf einen eintreffen können beim Fliegen. Und ja,
ich denke, das wird doch immer wieder mal passieren.
Gehst du deswegen auch fliegen? Also um diese unplanbare Herausforderung zu bekommen?
Nein. Was suchst du dann beim Fliegen?
Beim Fliegen, da durchströmt wirklich ein Gefühl von Zufriedenheit, einfach nur, wenn ich in der Luft bin, einfach nur, und das ist sehr interessant, ich brauche zum Beispiel einfach nur Ground Health, das macht mich so glücklich, diesen Schirm zu kontrollieren und zu beherrschen lernen und das immer noch weiter zu perfektionieren und mit diesem Element Luft zu spielen oder sich damit zu beschäftigen. Und viele andere Piloten sehe ich, die wollen so schnell wie möglich rausstarten und haben diese Anspannung vom Fliegen auch, von dem Start, von was ihnen da erwartet. Ich sehe das. Auch bei den Leuten, das überfordert die.
Gerade am Startplatz, finde ich, habe ich mich schon sehr, sehr weit entwickelt, weil ich da, ich kann diese Anspannung schon besser für mich deuten. Also ich weiß, dass es eben gefährlich sein kann, ich weiß, dass das Gefahren birgt, aber ich schaue, dass ich diese Anspannung noch besser kontrolliere oder so besser umgehe und auch diese, mich davon nicht beherrschen lasse. Und ich habe dann richtig, richtig Spaß, Ground zu handeln und den Schirm zu drehen.
Am Boden ist das für dich, dass du dich eins fühlst mit deinem Flügel?
Das ist kein Unterschied, ob das jetzt am Boden ist oder in der Luft, wenn du auf das willst. Also ich fühle mich auch in der Luft mit meinem Schirm verbunden.
Ja, aber ich meine, dieses Training und dass du sagst, dieser Spaß, den ich dabei habe, ist es einfach dieser Versuch, eins zu werden mit dem Flügel, ob das nun in der Luft ist oder am Boden, ist dann ja auch egal.
Eins mit dem Flügel, ja, aber ich glaube, mehr noch dieses Element Luft. Wenn ich spüre, dass hinten der Luft, also dass der Wind perfekt geht, um jetzt Ground zu handeln, um den Schirm, dass der automatisch über mir steht, das spüre ich schon im Nacken. Also das fasziniert mich, das ist so dieses, klar, das Schirm auch. Mit dem zu beherrschen und mit dem eins zu sein, absolut, wenn man einen Winger oben macht und dann satt oder etwas,
das ist gigantisch, aber schon auch eben dieses Element Luft.
Und ist das Luft, also das Element Luft, ist durchsichtig, man sieht es nicht. Du als Filmemacher, ist das vielleicht etwas, wo du sagen willst, okay, wie kann ich auch diese Gefühle, die ich da habe, für das Element Luft, wie kann ich die in Bilder umsetzen? Was suchst du dann? Also was für Bilder sind etwas, wo du sagst, damit kann man Luft am besten transportieren?
Ja, auch, dass man zum Beispiel, wenn ich ein Video mache, dass man am Startplatz das Gras, das in der Luft weht, sich bewegt, dass man das dann filmt, dass man, ich glaube, auch in diesem Geistberg, also Sunset, im Golden Geistberg -Video, von dem du vorher gesprochen hast, da ist das auch so, ich filme dann dieses Rascheln vom Schirm, wenn er sich fühlt, das ist alles, was die Luft macht und wie er sichtbar wird. Und was, glaube ich, ja, mir ist das sehr bewusst und das macht das Ganze dann sehr nahbar, glaube ich. Direkt beim Filmen ist es eine große Herausforderung,
aber da werde ich auch noch, noch mehr und mehr, ja, mich weiterentwickeln und eben auch mit Drohnen und FPV -Drohne das Filmen und ja, ein bisschen über dem Nebel oder einer Thermik das sichtbar machen, wie das aufsteigt.
Wo soll es für dich noch hingehen? Also was hast du noch für, a, fliegerisch, b, vielleicht filmerisch für Projekte als Traumprojekte im Kopf?
Also ich möchte auf jeden Fall einen Paraglide -Film, einen wirklichen Kurzfilm machen auf höherem Niveau und da weiß ich auch, dass ich ein Team brauche, das kann ich nicht mehr alleine machen, aber dieser Weg dahin, den werde ich auch vor allem genießen, da Leute kennenzulernen, die das Filmen eben auch so begeistert und dass ich auch irgendwie, muss ich sagen, so eine Community und eine Fliegerfreundschaft oder ja, habe wie früher beim Parcours und Freerunning, wo, was auch einfach wichtig war, warum wirklich sehr tolle Filme rausgekommen ist, weil ich mit denen unterwegs war und man sich gegenseitig gefilmt hat und man das einfach auch irgendwie wie braucht.
Also ich merke, alleine so einen Paraglide zu filmen, da bin ich halt bei GoPro oder bei einer 360 -Cam, wo ich mich selber filme und dieses gegenseitig Filmen und gegenseitig dann Austauschen, das ist alles eine interessante Reise, wo ich mich freue die nächsten Jahre und wenn es dann irgendwann zu dem Film kommt, ist es eine super Errungenschaft, aber ich werde diese Reise sehr gerne, genießen und da passiert auch eben schon sehr viel, also mit meinem YouTube -Kanal, mit meinem Instagram, wo die Community bei mir auch jetzt ständig wächst und das mehr und mehr in die Richtung geht und ich freue mich auch extrem, hier bei dir auf dem Podcast gelandet zu sein und ja, vielleicht werden da auch Leute auf mich zukommen, also gerne, die da auch begeistert sind, das zu filmen.
In die Berge zu sein, in der Natur zu sein. Ich möchte, und das ist auch erst vor kurzem mehr und mehr mein Verlangen geworden, dass ich ein besserer Alpinist werden will oder wirklich in den Alpinismus einzusteigen, Hochtouren zu planen, die Dreitausender zu machen, also von Österreich und vielleicht da mit dem Gleitschirm runter zu fliegen, das zu filmen und andere Leute zu inspirieren, mit anderen Leuten zu connecten und zu zeigen, wie ich das wahrnehme, was meine Geschichte ist in meinem Leben und genau da gehören auch so Rückschläge wie dieser Sturz dazu und ja.
Stefan, ich glaube, du wirst deinen Weg da auf jeden Fall machen. Deine Filme strahlen jetzt schon eine wundervolle Ästhetik aus, die das Gleitschirmfliegen in einer besonderen Art darstellen. Ich glaube, damit wirst du sicherlich noch mehr Leute begeistern können. Und wenn da mal der große Film kommt, ich freue mich schon darauf, ihn dann zu sehen. Und jetzt erst mal danke für die Einblicke in deine cinematografische und sonstige Gedankenwelt als Flieger. Ich denke, dass einige da was sehr Schönes rausziehen können. Danke dir dafür.
Ich sage auch danke. Danke für die Einladung. Danke, dass ich da meine Gedanken teilen habe dürfen. Eine kleine Sache würde ich den Leuten noch gerne mitgeben. Und zwar diese Begeisterung für das Fliegen sollte jeder wieder so richtig rauslassen. Also dieses Kind, wenn man da fliegt, einfach mal in der Luft zu schreien, da ist man ja alleine, diese Begeisterung völlig zu spüren. Eben auch diese Anspannung, was es trotzdem dabei gibt, dass ja jeder noch besser versteht, dass man dann eben diese Ehrfurcht und diese Gewissenhaftigkeit von einem Erwachsenen hat, einem erwachsenen Piloten, aber auch diese Begeisterung und diese Freude spüren kann und zeigen kann beim Fliegen.
Und das ist das Schöne.
Sehr schön gesagt. Danke dir, Stefan.
Hat dir die Folge gefallen? Dann erzähle doch einfach deinen Fliegerfreunden davon. Und wenn du jemanden kennst, von dem du meinst, dass er auch mal ein interessanter Gast in Podz-Glidz sein könnte, dann erzähle mir davon. Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Geschichten aus dem Kosmos des Gleitschirmfliegens. Schreib einfach eine E -Mail an lugleitzkontakt at gmail.com. Podz-Glidz kannst du auf allen üblichen Podcast -Plattformen abonnieren. Alle 14 Tage lade ich eine neue Folge hoch. Wenn du nicht so lange warten willst, dann stöbere doch im Archiv. Weit über 150 Stunden interessante Gespräche über den Kosmos des Gleitschirmfliegens sind darin schon zu finden. Als freier Journalist stecke ich viel Zeit, Arbeit und auch Kosten in Podz-Glidz und Lu-Glidz.
Damit ich das auch weiterhin so professionell, unabhängig und werbefrei tun kann, brauche ich deine Unterstützung. Auf meiner Homepage www.Lu-Glidz.blogspot.com gibt es die Seite Fördern. Dort findest du alle nötigen Infos und Links, um mir finanziell unter die Arme zu greifen. Welchen Betrag als Förderer du gibst, kannst du ganz frei wählen. Falls du dir unsicher bist, mein unverbindlicher Vortrag, sind 60 Euro im Jahr. Das entspricht nur 5 Euro im Monat. Ich denke, das ist ein sehr faires Angebot für so viel aktuelle und hintergründige Information und Unterhaltung rund um das schönste Hobby der Welt. Allen Förderern sage ich Danke. Bis bald. Bleibt gesund, fliegt hoch, genießt die Freiheit.
Ciao.